Prävalenz von Depressionen und Angststörungen und ihre Einflussfaktoren bei Frauen mit Endometriose

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AI-generated summary by claude@2026-06, 2026-06-07

This study found that 31.3% of women with endometriosis had mild depression, 33.3% had mild depression, 10.7% had severe anxiety, and 14.7% had comorbid severe depression and anxiety, with severity correlating to pain and quality of life.

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AI-generated deep summary by claude@2026-06, 2026-06-07

This dissertation assessed the prevalence of depression and anxiety disorders and their influencing factors in 150 adult women with laparoscopically diagnosed, histologically confirmed endometriosis from the German Endometriosis Center Berlin. Using Beck and Hamilton scales for depression, the Beck Anxiety Inventory, alongside pain measures (Biberoglu and Behrman pain questionnaire and VAS) and quality of life (EHP-30), the study found that clinically relevant/minor depression was present in 16.7%/31.3% and severe/moderate/mild anxiety symptoms in 10.7%/20.7%/30.7%, with comorbid severe depression and anxiety in 14.7%. Depression and anxiety symptoms were significantly associated with worse EHP-30 quality-of-life subscales and with pain, especially non-menstrual lower abdominal pain, and additional factors included other endometriosis-related symptom domains and prior psychiatric conditions, while having children correlated with fewer symptoms. The paper explicitly notes prevalence rates were higher than prior to endometriosis diagnosis but, as a cross-sectional study, cannot determine causality. This paper is centrally about endometriosis — it quantifies depression and anxiety prevalence and links symptom severity to pain and quality of life in women with endometriosis.

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Abstract

Es war Ziel dieser Studie zur Klärung der Prävalenz von Depressionen und Angststörungen und ihren Einflussfaktoren beizutragen. Es wurden im Zeitraum von Dezember 2008 bis Mai 2009 150 Patientinnen des Deutschen Endometriosezentrums Berlin im Vivantes Humboldt Klinikum eingeschlossen. Einschlusskriterien waren eine laparoskopisch diagnostizierte Endometriose mit histologischer Sicherung und die Volljährigkeit der Patientinnen. Es wurden ausführliche demographische und anamnestische Daten erfasst sowie psychometrische Untersuchungen mittels Beck-Depressions-Inventar (BDI), Hamilton-Skala für Depression (HAM-D) und Beck-Angst-Inventar (BAI) durchgeführt. Zusätzlich wurden Schmerzen mit Hilfe des Schmerzfragebogens nach Biberoglu und Behrman und Visueller Analogskalen (VAS) gemessen sowie die Lebensqualität mit dem Endometriosis-Health-Profile-30-Fragebogen (EHP-30) erfasst. Gemäß BDI hatten 25 (16,7%) bzw. 47 (31,3 %) Frauen eine klinisch relevante bzw. leichte Depression. Nach der Schweregradeinteilung mit HAM-D litten 5 Frauen (3,3%) unter einer schweren Depression, 12 (8%) unter einer mittelschweren Depression und 50 (33,3%) unter einer leichten Depression. Eine schwere Angststörung war bei 16 Frauen (10,7%) feststellbar. Mäßige bis starke bzw. milde Angstsymptome fanden sich bei 31 (20,7%) bzw. 46 Frauen (30,7%). Komorbide, schwere Depression und Angststörung traten bei 22 Frauen (14,7%) auf, während 45 Frauen (30%) simultane leichte Depressions- und Angstsymptome zeigten. Aktuelle Depressionen und Angststörungen waren signifikant häufiger als vor der Endometriosediagnose. Neu aufgetretene Depressionssymptome wurden bei 48 Frauen (32%) festgestellt, während 24 Frauen (16%) mit aktuellen Symptomen schon vor der Endometriosediagnose unter Depressionen gelitten hatten. Neu aufgetretene Angstsymptome wurden bei 72 Frauen (48%) diagnostiziert und 21 Frauen (14%) mit aktuellen Symptomen waren von früheren Angststörungen betroffen gewesen. Diese Werte geben einen deutlichen Hinweis auf ein häufigeres Auftreten psychischer Erkrankungen bei Frauen mit Endometriose im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Der Schweregrad der Depressionen und Angststörungen korrelierte mit den verschiedenen Unterskalen des EHP-30. Je schlechter der Bereich der Lebensqualität beurteilt wurde, desto schwerer waren die Depression und die Angststörung. Ebenso zeigten Schmerzen, am deutlichsten nicht-menstruelle Unterbauchschmerzen, eindeutige Korrelationen mit den Depressions- und Angstwerten. Zusätzliche Einflussfaktoren waren urologische, gastroenterologische und muskuloskelettale Endometriosesymptome sowie psychiatrische Vorerkrankungen. Das Vorhandensein von eigenen Kindern war assoziiert mit geringeren Depressions- und Angstsymptomen. Die hohe Prävalenz von Depressionen und Angststörungen bei Frauen mit Endometriose deckte sich mit früheren Studien und zeigt den Bedarf an adäquater psychiatrischer Therapie auf. Auch milde Depressions- und Angstsymptome sollten angemessen behandelt werden, denn sie können untherapiert zu schweren psychischen Erkrankungen führen. Der negative Einfluss von chronischen Schmerzen und reduzierter Lebensqualität ist ebenfalls in der Literatur beschrieben. Chronische Schmerzen gelten unter anderem als auslösender Faktor für die Entstehung von Depressionen und Angsterkrankungen. Das belegt die große Bedeutung einer angemessenen Schmerztherapie bei Frauen mit Endometriose. Daraus ergibt sich für den behandelnden Frauenarzt die dringende Empfehlung für die interdisziplinäre schmerztherapeutische, psychiatrische und psychotherapeutische Mitbehandlung von Frauen mit Endometriose, wobei Endometriosezentren hier eine Vorreiterrolle spielen sollten.

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Outcome instruments

EHP-30 Biberoglu-Behrman

Condition tags

endometriosisdie_deep_infiltrating

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openalex
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