J GYNÄKOL ENDOKRINOL 2007; 10 (1) 0
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Stellenwert der Laparoskopie in Diagnostik und Therapie der
Peritonealendometriose
Schweppe KW
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (2)
(Ausgabe für Österreich), 50-53
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (2)
(Ausgabe für Schweiz), 42-45
50 J GYNÄKOL ENDOKRINOL 2008; 18 (2)
Die Bedeutung in der Diagnostik
Zur diagnostischen Abklärung eines Endometrioseverdachtes
ist eine Laparoskopie obligat, möglichst mit histologischer
Sicherung der visuellen Diagnose, da die Spezifität des makro-
skopischen Erscheinungsbildes einer Peritonealendometriose
auch bei entsprechender Erfahrung nur ca. 80 % erreicht.
Nun ist es in der Routinegynäkologie nicht praktikabel und auch
nicht sinnvoll, jede Patientin mit sekundärer Dysmenorrhoe
oder unklaren Unterbauchschmerzen von Anfang an einer
in
vasiven Differenzialdiagnostik zuzuführen; andererseits sollte
die Indikation zur Laparoskopie in Zukunft großzügiger als in
der Vergangenheit gestellt werden, damit nicht drei bis sieben
Jahre unnötigen Leidens und frustraner Fehlbehandlungen
vergehen, bis die korrekte Diagnose gestellt wird. So sollte bei
sekundärer Dysmenorrhoe und unauffälligem Untersuchungs-
befund primär ein Ovulationshemmer vom Kombinationstyp
oder Prostaglandin-Synthetase-Inhibitoren als symptomati-
sche Maßnahme verordnet werden. Wenn diese Behandlung
aber innerhalb von 3–6 Monaten keine Besserung bringt, kann
noch ein 3- bis 6-monatiger Versuch mit einem Kombinations-
präparat im sogenannten Langzyklus erfolgen. Ist auch hier der
Effekt unbefriedigend, muss eine Laparoskopie zur weiteren
Abklärung indiziert werden. In einem so selektierten Patien-
tinnengut beträgt die Häufigkeit einer laparoskopisch und his-
tologisch nachweisbaren Endometriose nahezu 50 % – unab-
hängig vom Alter der Patientin. Auch therapieresistente oder
rezidivierende entzündliche Adnexerkrankungen müssen la-
paroskopisch abgeklärt werden, da in einem Drittel der Fälle
eine Endometriose den Beschwerden zugrunde liegt.
Spektrum und Frequenz der Fehldiagnosen müssen reduziert
werden! Dies setzt einerseits voraus, dass der/die behandelnde
Gynäkologe/in differenzialdiagnostisch an das V orliegen einer
Endometriose denkt, die Patientin entsprechend berät und
aufklärt und die invasive Diagnostik veranlasst; andererseits
muss der Laparoskopiker die Möglichkeiten der invasiven
Diagnostik voll ausschöpfen! Es reicht nicht aus, mit einem
diagnostischen Blick durch das Endoskop einige braun-schwar-
ze
Implantate zu erkennen und die Patientin mit der Diagnose
„Endometriose“ zu entlassen oder subtile und atypische peri-
toneale Veränderungen zu übersehen und die Patientin mit der
Diagnose „organisch unauffälliger Befund“ wieder dem ein-
weisenden Kollegen zurückzuschicken. Eine suffiziente diag-
nostische Laparoskopie erfordert zumindest die Zwei-Ein-
stich-Technik, die exakte Beschreibung von Lokalisation und
Schweregrad der Endometriose, eine Beurteilung des Wachs-
tumstyps, eine Stellungnahme zum Aktivitätsgrad, möglichst
eine histologische Sicherung und unter Umständen die Be-
stimmung zusätzlicher biochemischer Parameter, wie bei-
spielsweise der TNF-alpha-Konzentration im Douglassekret,
der Hormonrezeptoren oder des Proliferationsmarkers Ki67
im Biopsat. Die Analyse eigener Befunde bestätigt die in der
Literatur erhobenen Daten (Abb. 1), dass auch bei makrosko-
pisch eindeutigem Endometriosebefund die Fehldiagnoserate
auch erfahrener Endoskopiker über 10 % liegt, was die Not-
wendigkeit einer histologischen Sicherung unterstreicht.
Neben der sorgfältigen Inspektion des inneren Genitales, ein-
schließlich der Dorsalseiten der Ovarien, ist ein subtiles Ab-
suchen der Peritonealoberfläche (Peritoneoskopie) im kleinen
Becken obligatorisch; ferner müssen Appendix, Sigma und
Coecum, Zwerchfellkuppen, Leberoberfläche, Gallenblase und
Milz sowie die einsehbaren Flächen der Dünndarmschlingen
im Rahmen einer Laparoskopie mit untersucht werden; nur so
ist ein exaktes Staging möglich, welches V oraussetzung für
einen individuellen, situsgerechten Therapieplan ist. Wichtig
sind ferner die Beachtung atypischer Veränderungen im Be-
reich des Peritoneums und die Fähigkeit des Operateurs, solche
makroskopisch nicht sofort als Endometriose erkennbaren
Stellenwert der Laparoskopie in Diagnostik und
Therapie der Peritonealendometriose
K.-W. Schweppe
Korrespondenzadresse: Prof. Dr. med. K.-W. Schweppe, Direktor der Frauenklinik
Ammerland Klinik GmbH, Akademisches Lehrkrankenhaus der Univ. Göttingen, D-26655
Westerstede, Lange Straße 38, E-Mail:
[email protected]
Kurzfassung: Die diagnostische Laparoskopie ist
zurzeit das einzige Verfahren, eine Endometriose im
kleinen Becken hinsichtlich Ausdehnung und Schwere-
grad zu beurteilen, mittels Biopsie zu sichern und
andere Erkrankungen differenzialdiagnostisch aus-
zuschließen. Therapeutisch ist sie bei peritonealer
Endometriose der primäre Behandlungsschritt. Ihre
Effektivität ist sowohl bei Schmerzpatientinnen als
auch bei Kinderwunsch durch prospektiv randomisier-
te Studien nachgewiesen.
Abstract: The Significance of Laparoscopy for
the Diagnosis and Treatment of Peritoneal Endo-
metriosis. The diagnostic laparoscopy is the gold
standard today to stage pelvic endometriosis and to
prove it by biopsy and histology. Other diseases of
the pelvic organs can be seen or excluded by differ-
ential diagnosis. Laparoscopic treatment of peritoneal
implants is the treatment of choice, which is proven
for pain and infertility with prospective randomised
studies. J Gynäkol Endokrinol 2008; 18 (2): 50–53.
Abbildung 1: Fehldiagnoserate und histologische Befunde bei peritonealen Endo-
metrioseimplantaten (Literaturübersicht siehe: Wykes CB, Clark TJ, Khan KS. Br J
Obstet Gynaecol 2004; 111: 1204–12)
For personal use only. Not to be reproduced without permission of Krause & Pachernegg GmbH.
J GYNÄKOL ENDOKRINOL 2008; 18 (2) 51
Laparoskopie in Diagnostik und Therapie der Peritonealendometriose
Veränderungen als endometrioseverdächtige Befunde zu inter-
pretieren, um durch Biopsie und histologische Klärung eine
sichere Diagnose zu stellen. Umfangreiche Untersuchungen in
den USA [1] und Australien [2] haben bestätigt, dass in einem
hohen Prozentsatz aktive proliferierende Endometrioseherde
diesen peritonealen Veränderungen zugrunde liegen (Abb. 2).
Diese Veränderungen werden zu oft übersehen und eine histo-
logische Abklärung unterbleibt, was zur Folge hat, dass die
invasive, die Patientin belastende Diagnostik insuffizient und
damit völlig umsonst ist.
Wachstumstyp und Farbe des Implantats sind wichtige Infor-
mationen in diesem Bereich. In Anlehnung an Brosens [3]
unterscheiden wir drei Wachstumstypen der Endometriose:
1. Noduläre Implantate: Diese sind gekennzeichnet durch
eine dunkelrote, braune bis blauschwarze Färbung; sie sind
subperitoneal gelegen und bilden derbe, feste, knotige Indura-
tionen, die typischerweise im hinteren Kompartiment bei der
bimanuellen Untersuchung palpabel und druckdolent sind. Die
Umgebung ist schlecht vaskularisiert; der Anteil an zytogenem
Stroma spärlich, während fibröse Bindegewebsstrukturen und
kollagene Fasern in der Umgebung der Drüsen überwiegen, was
dazu führt, dass der peritoneale Überzug weißlich, gelblich,
oft sternförmig narbig verändert ist.
2. Vesikuläre Implantate: Diese Herde wachsen ausgehend
vom Peritoneum bläschenförmig oder polypartig ins kleine
Becken und zeigen je nach Zykluszeitpunkt Verfärbungen, die
von blassrosa über hellrot bis dunkelrot reichen. Das umge-
bende Peritoneum ist hypervaskularisiert mit z. T. atypischen
Gefäßverläufen, und im reichlich vorhandenen zytogenen
Stroma finden sich lymphozytäre Infiltrate. Speziell bei in der
Proliferationsphase durchgeführten Laparoskopien werden
diese Bläschen leicht übersehen, da sie sich farblich kaum
vom umgebenden Peritoneum abheben.
3. Plaque-Endometriose: Dieser Wachstumstyp ist laparo-
skopisch besonders schwierig zu erkennen, da Drüsen und
Stroma der Endometriose flächenhaft, mukosaähnlich, den
Peritonealüberzug ersetzen, keine Niveaudifferenzen zum
umgebenden gesunden Peritoneum vorhanden sind und lediglich
atypische Gefäßverläufe und weitgestellte Kapillaren in der
Umgebung den Verdacht auf das V orliegen solcher mikrosko-
pischen Implantate lenken. Hier sind die Grenzen der einfa-
chen laparoskopischen Diagnostik erreicht. Nach ersten Ver-
gleichsstudien von Malik [4] kann die Sensitivität der Laparo-
skopie durch die Anwendung von Blaulicht deutlich erhöht
werden, da die Endometrioseimplantate fluoreszieren, wenn
12 Stunden präoperativ oral Aminolävulinsäure verabreicht
wird. Mit der Fluoreszenzdiagnostik wurde eine Sensitivität
von 100 % bei einer Spezifität von 75 % erreicht, wogegen die
Weißlichtlaparoskopie mit einer Sensitivität von 69 % und ei-
ner Spezifität von 70 % deutlich unterlegen und insuffizient
war. Die Anwendung des Photosensitizers und der notwendi-
ge Aufenthalt in abgedunkelten Räumen präoperativ bereiten
Compliance-Probleme und logistische Schwierigkeiten. Neue
Verfahren der Autofluoreszenz, die in der Arbeitsgruppe von
Prof. Kiesel in Münster erprobt werden, sollen bei gleicher
Aussagequalität akzeptabler und praktikabler sein.
Da offensichtlich der makroskopische Aspekt einer Endome-
triose nicht nur vom Wachstumstyp und von der hormonellen
Beeinflussbarkeit des Implantats abhängt, sondern auch na-
türliche Alterungsprozesse und körpereigene Abwehrvorgän-
ge Progression und Regression dieser Herde beeinflussen, lie-
fert der Befund im Rahmen der diagnostischen Laparoskopie
lediglich die Momentaufnahme von einem komplizierten,
multifaktoriellen, dynamischen Prozess. Abbildung 3 zeigt
einen Ordnungsversuch in Anlehnung an Köhler und Mitar-
beiter [5], der in einem einfachen Schema verdeutlicht, wie
wichtig eine exakte laparoskopische Identifizierung der ver-
schiedenen Endometriosetypen ist, da eine medikamentöse
Behandlung vor allem bei frischen Implantaten wirksam ist,
während ältere Herde chirurgisch saniert werden müssen oder
unter Umständen keiner Therapie mehr bedürfen. Diese makro-
skopischen Kriterien sind konsequent in der neuen revidierten
ASRM-Klassifikation berücksichtigt worden.
Zur Komplettierung der diagnostischen Laparoskopie ist die
Prüfung der Tubendurchgängigkeit zwingend. Aufgrund der
angewendeten Techniken – Adapteranlage und Perfusion von
Cavum uteri und Tuben mit unkontrolliertem Druck – kann
über die Funktionsfähigkeit auch durchgängiger Tuben keine
Aussage gemacht werden. Wandrarefizierungen, Kaliber-
schwankungen und peritubare Adhäsionen werden erfasst,
ihre funktionelle Bedeutung ist aber ebenso unklar wie die
mittels Tuboskopie erhobenen Befunde.
Abbildung 2: Häufigkeit des histologischen Endometriosenachweises in atypischen,
endometrioseverdächtigen Befunden im Bereich des Peritoneums
Abbildung 3: Dynamik des makroskopischen Erscheinungsbildes der Peritoneal-
endometriose in Abhängigkeit vom Alter der Herde
52 J GYNÄKOL ENDOKRINOL 2008; 18 (2)
Laparoskopie in Diagnostik und Therapie der Peritonealendometriose
Die Bedeutung in der Behandlung
Trotz zahlloser Publikationen zur Endometriosebehandlung
gibt es in der bisherigen Literatur wenig prospektiv randomisier-
te Studien, die operative und medikamentöse Behandlungen
oder Kombinationstherapien miteinander vergleichen. Für die
Untergruppe symptomatischer Endometriosepatientinnen mit
Erkrankungen im Schweregrad I und II konnte Schweppe [6]
in einer entsprechend konzipierten Studie zeigen, dass die
medikamentöse Behandlung mit einem GnRH-Agonisten über
6 Monate und nachfolgende laparoskopische Sanierung der
einzeitigen endoskopisch-operativen Endometriosetherapie
ohne Einsatz von Medikamenten überlegen ist. Weitere Unter-
suchungen sind notwendig, um den exakten Stellenwert ope-
rativer und medikamentöser Therapieverfahren bei Schmerz-
patientinnen und bei Sterilitätspatientinnen und deren mögliche
Abhängigkeit von den verschiedenen Stadien und Aktivitäts-
graden zu überprüfen. Die oben erwähnte Untersuchung
konnte zwischen Stadium I und II keine signifikanten Unter-
schiede in den Therapieergebnissen und Rezidivraten nach-
weisen, sodass fraglich ist, ob die rASRM-Klassifikation bei
endometriosebedingten Beschwerden dem Krankheitsbild
gerecht wird.
Übereinstimmung herrscht in der Literatur, dass GnRH-Ago-
nisten, für 6 Monate nach einem operativen Eingriff gegeben,
die Rezidivraten signifikant reduzieren und das rezidivfreie
Intervall verlängern [7]. Der klinische Nutzen einer zusätzli-
chen medikamentösen Therapie mag speziell bei Schmerzpa-
tientinnen mit aktiver Peritonealendometriose relevant sein.
Im Gegensatz zur weit verbreiteten Anwendung oraler Kon-
trazeptiva in der Behandlung von Endometriosebeschwerden
zeigte eine aktuelle prospektiv randomisierte Studie [8], dass
der postoperative Einsatz nicht so effektiv ist wie die Gabe
von GnRH-Agonisten. Eine 3-monatige Behandlungsdauer
kann hinsichtlich Schmerzreduktion genau so effektiv sein
wie eine 6-monatige Applikationsdauer, aber das rezidivfreie
Intervall ist signifikant länger, wenn die Suppressionsphase 6
Monate dauert [7].
Die bei endoskopischen Operationen am meisten eingesetzten
Verfahren, um mittels strominduzierter Hitze Gewebe zu zer-
stören, sind die monopolare und bipolare Koagulation. Unter-
suchungen [9] haben gezeigt, dass die verschiedenen Koagu-
lationsverfahren, bei denen die Endometrioseherde zerstört
werden, ebenso wie auch Vaporisationsverfahren durch ver-
schiedene Laser im Behandlungsergebnis gleichwertig sind.
Die härtesten Daten für den therapeutischen Wert der endo-
skopischen Sanierung bei Schmerzpatientinnen – auch bei
geringgradiger Endometriose – liefern die Untersuchungen
von Sutton [10]. In einer prospektiven Doppelblindstudie
(Kontrollgruppe mit Scheinoperation!) konnte gezeigt werden,
dass nach 6 Monaten in der Therapiegruppe die Schmerzsymp-
tome in 63 % gebessert waren, während bei expektativem Ma-
nagement nur 23 % über eine Linderung berichteten.
Bei situsgerechtem Einsatz der verschiedenen Schneide- und
Koagulationstechniken sind laparoskopische Behandlungser-
gebnisse in allen Stadien mit denen der Laparotomie vergleich-
bar oder diesen sogar überlegen. Dies gilt ganz besonders für
die peritonealen Herde, die mittels der lupenoptischen Be-
trachtung laparoskopisch besser diagnostiziert werden kön-
nen. Die Effektivität lässt sich gut am Sterilitätskollektiv ver-
gleichen, da das Behandlungsziel Schwangerschaft objektiv
geeigneter ist als die subjektive Beurteilung der Schmerzbes-
serung. Die publizierten Schwangerschaftsraten nach endo-
skopischer Operation sind stadienbezogen identisch mit denen
der klassischen Mikrochirurgie und stimmen bei den ver-
schiedenen Untersuchergruppen in retrospektiven Analysen
überein. Nach einer prospektiv randomisierten Multicenter-
studie aus Kanada [11] verbessert die Endometrioseoperation
die Schwangerschaftsraten signifikant im Vergleich zur reinen
diagnostischen Laparoskopie (31 % versus 18 %), was aber von
einer italienischen Arbeitsgruppe [12] nicht belegt werden
konnte (20 % versus 22 %).
Dass unsere Behandlungsstrategien bei Endometriose indivi-
dualisiert werden müssen und dass die verschiedenen Wachs-
tumstypen der Erkrankung offensichtlich unterschiedlich
behandelt werden müssen, wird deutlich, wenn man Nach-
untersuchungsbefunde nach ausschließlich endoskopischer
Beseitigung von Endometriose auswertet. In Abhängigkeit
von Stadium, Lokalisation und Typ der Erkrankung wurden
Rezidivraten nach endoskopischer Chirurgie zwischen 25 und
70 % innerhalb von 5 Jahren berichtet. Die Qualität der Ope-
rateure und das Timing des Eingriffs innerhalb des Menstrua-
tionszyklus tragen zu diesem Problem bei [13].
Aus heutiger Sicht kommt der operativen Laparoskopie eine
zentrale Bedeutung in der Behandlung der verschiedenen
Endometrioseformen zu; für die Behandlung der peritonealen
Wachstumsform ist sie gesicherter Goldstandard. Hier ist ihre
Prof. Dr. med. Karl-Werner Schweppe
Geboren 1947 in Bielefeld, Nordrhein-West-
falen. 1966 Abitur am altsprachlichen Fried-
richs-Gymnasium in Herford. 1966–1971 Medi-
zinstudium in Münster und Wien. Stipendium
der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
1974–1978 Ausbildung zum Arzt für Gynäko-
logie und Geburtshilfe an verschiedenen
Lehrkrankenhäusern. 1979–1980 Research-
Assistent-Professor im Department of Obste-
trics and Gynecology und Department of
Pathology an der Universität in Little Rock,
USA. Ab 1980 Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik Münster; 1983
Venia legendi. 1983 Auszeichnung der wissenschaftlichen und klinischen
Arbeit mit dem „Pfannenstiel-Staude-Preis“ der Nordwestdeutschen Ge-
sellschaft für Gynäkologie. Seit 1984 Chefarzt der Frauenklinik Ammer-
land, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen.
Vorsitzender der Stiftung „Endometriose-Forschung“, Mitglied der stän-
digen Kommission der Perinatologischen Arbeitsgemeinschaft Nieder-
sachsen zur Qualitätskontrolle in der Geburtshilfe und des „Europäischen
Endometriose Informations Centers“, Medizinischer Beirat der „Endo-
metriose Vereinigung Deutschland e.V.“ und im Council of the World
Endometriosis Society. Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Ge-
sellschaften. Über 130 wissenschaftliche Publikationen in deutschen und
internationalen Zeitschriften zu den Themen Sonographie, Mammakarzi-
nom, Ovarialkarzinom, Kontrazeption, gynäkologische Endokrinologie,
Endometriose. Autor und Mitautor von über 40 Buchbeiträgen sowie Her-
ausgeber und Mitherausgeber von 12 Fachbüchern. Autor von zwei
wissenschaftlichen Filmen zum Thema Endometriose. Über 170 wissen-
schaftliche Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen und
über 230 Vorträge auf gynäkologischen/geburtshilflichen Fortbildungs-
veranstaltungen im In- und Ausland.
J GYNÄKOL ENDOKRINOL 2008; 18 (2) 53
Laparoskopie in Diagnostik und Therapie der Peritonealendometriose
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