Full text
19,234 characters
· extracted from
oa-pdf
· click to expand
GynäkologischeEndokrinologie
J.Gynäkol.Endokrinol.CH2020·23:156–159
https://doi.org/10.1007/s41975-020-00168-7
Onlinepubliziert:4.November2020
©Der/dieAutor(en)2020
DanielaChemogo-Gbellu
KlinikfürFrauenheilkundeundGeburtshilfe,Abte ilungEndokrinologieund Reproduktionsmedizin,
GoetheUniversität,Frankfurt,Deutschland
Endometriose,aktuelle
medikamentöse
Therapieempfehlungenmit
Schwerpunktaufder
hormonellenTherapiemit
Gestagenen
DasLeitsymptomderEndometriose,der
Unterleibsschmerz, kann zu gravieren-
den Einschränkungen der Lebensquali-
tät der betroffenen Frauen führen. Der
wirtschaftlicheAspektderEndometriose
durch Ausfall der Arbeitskraft und me-
dizinische Interventionen ist beachtlich,
die sozioökonomischen jährlichen Kos-
tenprobetroffeneFrauliegeninDeutsch-
land bei ca. 9579€, in der Schweiz bei
ca. 9630€, bei Frauen im Alter von 15
bis 49 Jahren [4].
Die Diagnostik der Endometrio-
se sollte die genaue Anamnese der
Beschwerden (Dysmenorrhö, prämen-
struelle Schmerzen, Dyschezie, Dysurie,
Hämaturie, Hämatochezie) umfassen
ebenso wie die bimanuelle vaginale Un-
tersuchung,die Spekulumeinstellungim
Zweifel mit geteiltenSpekula, um Herde
im hinteren Scheidengewölbe nicht zu
übersehen. Die vaginale Sonographie
zur Erfassung von Endometriomen ist
notwendig. In manchen Fällen kann
eine MRT-Untersuchung bei Verdacht
auf Adenomyosis uteri durchgeführt
werden.
Die Sicherung der Diagnose kann
einzig durch diagnostische Laparosko-
pieundhistologischeSicherungerfolgen.
Allerdings kann eine empirische Thera-
piebeihinreichenderSymptomatikauch
ohne operative Diagnostik sinnvoll sein
[1].
Neben der operativen Therapie, die
in der Entfernung von Läsionen des
Peritoneums sowie Exstirpation von
Endometriomen des Ovars und tief in-
filtrierender Endometrioseherde besteht
(
.Abb.1), stehenverschiedene medika-
mentöse Therapien zur Verfügung.
Bei bestehendem Kinderwunsch ist
entsprechend dem Ausprägungsgrad
der Endometriose, der Belastung der
Patientin und der Lokalisation der En-
dometrioseläsionen abzuwägen, ob dem
Paarangeraten werden kann, eineSpon-
tanschwangerschaft anzustreben. Eine
gründliche Fertilitätsdiagnostik beider
Partner sollte selbstverständlich sein,
mit Abklärung des tubaren Faktors,
dem Nachweis ovulatorischer Zyklen
und der andrologischen Fertilität durch
mindestens ein Spermiogramm. The-
rapeutisch kommen bei Dysmenorrhö
oder zyklusunabhängigen Schmerzen
hier Analgetika infrage.
DasKinderwunschpaarmussgutauf-
geklärt werden, insbesondere wenn das
RisikoeinerovariellenEndometriosebe-
steht oder Endometriome bereits gesi-
chert wurden. Aufklärungsinhalt ist das
erhöhte Risiko dersukzessivenDestruk-
tion funktionellen Ovargewebes durch
Endometriome mit Reduktion der ova-
riellen Reserve und ggf. folgenden ope-
rativen Therapien mit weiterem Verlust
von Ovargewebe. Auch kann trotz ge-
sicherter Tubendurchgängigkeit ein tu-
barer Funktionsverlust die Fertilität ein-
schränken bei ansonsten unauffälligen
Parametern. Den Paaren sollten groß-
zügig Maßnahmen der assistierten Re-
produktionempfohlenwerden,wennei-
ne Spontanschwangerschaft nicht zügig
eintreten sollte.
Der der Kinderwunschpraxis zuge-
wiesenenPatientinmitoperativgesicher-
terundsaniertertieferinfiltrierenderEn-
dometriose (TIE) oder Endometriomen
sollte nach guter Aufklärung über die
Fertilitätseinschränkung durch die fort-
schreitende Endometriose eine hormo-
nelleTherapieempfohlenwerdenzurRe-
zidivprophylaxebiszurUmsetzungeiner
assistiertenreproduktionsmedizinischen
Therapie (ART) ebenso wie in Behand-
lungspausen.
Sollte bei derPatientin kein aktueller,
abereinprospektiverKinderwunsch be-
stehen, ist neben der Verbesserung der
Lebensqualität der Patientin der Erhalt
der Fertilität wichtigstes Ziel und da-
mit eine hormonelle Therapie mit guter
Verträglichkeit auchauflängere Sichtzu
empfehlen. Hier können bevorzugt rei-
ne Gestagenpräparate oder kombinierte
OCzurAnwendungkommen.AlsGesta-
genpräparatistinDeutschlandDienogest
2mg für dieseIndikation zugelassen.Im
„offlabeluse“kannjedochjedesGestagen
gewählt werden, allein oder in Kombi-
nation als OC, welches ggf. erwünschte
Partialwirkungen aufweist (z.B. antian-
156 JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz4·2020
drogene Wirkung zur Therapie bei Se-
borrhö und/oder Hirsutismus).
BeiabgeschlossenerFamilienplanung
steht die gesamte Bandbreite der medi-
kamentösen und operativen Therapien
zur Wahl, hier sollte Berücksichtigung
finden: der Wunsch nach sicherer Ver-
hütung, die Verträglichkeit der Medika-
tion, die Ausprägung der Endometriose
sowiedasindividuelleRisikoderPatien-
tin(Übergewicht,Nikotinkonsum,Alter,
Thrombophilie).
DiebewährtenmedikamentösenThe-
rapien der Endometriose umfassen hor-
monelle und analgetische Therapeutika.
Zur hormonellen Therapie geeignet
sind nach Empfehlung der geltenden
Leitlinie der European Society of Hu-
m a nR e p r o d u c t i o na n dE m b r y o l o g y
(ESHRE) aus dem Jahr 2013 (zuletzt
bearbeitet vor fünf Jahren, aktuell unter
Überarbeitung)
4 hormonelle Kontrazeptiva (zyklisch
oderimLangzyklus),
4 Gestagene (oral oder in Form eines
intrauterinen Pessars),
4 Antigestagene und Gonadotro-
pin-Releasing-Hormon-Agonisten
(GnRH-Agonisten) und
4 Aromataseinhibitoren [1].
Gestagene wirken durch eine direkte
Hemmung der Endometriumprolifera-
tion, transformatorisch und antiinflam-
matorisch.
GnRH-Analoga, welche lange als
Standardtherapie bei Endometriose-
patientinnen eingesetzt wurden, sind
zwar sehr effektiv in ihrer Wirksamkeit,
supprimieren jedoch die Östradiolspie-
gel auf postmenopausales Niveau mit
SymptomeneinesÖstrogenmangels.Va-
somotorischeBeschwerden,Trockenheit
derScheidemitDyspareunie,Libidover-
lust und Verlust von Knochensubstanz
mit dem Risiko der Osteoporose er-
fordern die ergänzende „Add-back-
Therapie“ (niedrig dosierte Östrogen-
gabe) insbesondere bei Anwendungen
über 6 Monate.
Die Therapie mit Analgetika ist rein
symptomatisch ohne einen Effekt auf
die Endometriose und deren Proliferati-
on. Der Einsatz ist gerechtfertigt, wenn
andere Behandlungsoptionen nicht ge-
Zusammenfassung · Résumé
J.Gynäkol.Endokrinol.CH2020·23:156–159 https://doi.org/10.1007/s41975-020-00168-7
©Der/dieAutor(en)2020
D.Chemogo-Gbellu
Endometriose,aktuellemedikamentöseTherapieempfehlungen
mitSchwerpunktaufderhormonellenTherapiemitGestagenen
Zusammenfassung
UnterEndometriose versteht mandas
AuftretenvonendometrialenZellenund
ZellverbändenaußerhalbdesCavumuteri,
welchedemhormonellenZyklusunterliegen
undzurezidivierendenBeschwerdenführen
können.DieInzidenzwirdjenachQuelle
mit2–15%derFrauen imreproduktions-
fähigenAlterangegeben.Schmerzenund
Fertilitätseinschränkungsinddieführenden
Symptome.UnterKinderwunschpatientinnen
liegtdieInzidenzbei20–48%.
Schlüsselwörter
Schmerz·Kinderwunsch·OvarielleReserve·
Endometriome · Rezidiv· Synthetische
Gestagene
Endométriose,recommandationsactuellesconcernantla
pharmacothérapieetplusparticulièrementletraitement
hormonalprogestatif
Résumé
L’endométrioseestl’apparitiondecellules
endométrialesetdetissuendométrialhorsde
lacavitéutérine,quisontsoumisesaucycle
hormonaletpeuventcauserdessymptômes
récidivants.Selonlessourcesconsultées,
l’incidenceestévaluéeà2–15%desfemmes
enâgedeprocréer.Ladouleuretunefertilité
restreinte sontlesprincipauxsymptômes.
L’incidencechezlespatientesdansledomaine
delaprocréationmédicalementassistéese
situeentre20et48%.
Motsclés
Douleur·Désird’enfant·Réserveovarienne·
Endométriomes· Récidive·Progestatifs
synthétiques
wünscht, nicht verträglich oder nicht
effektiv sind.
AktuellistdiealleinigeGabevonGes-
tagenennochvorderGabeeineskombi-
nierten oralen Kontrazeptivums im „off
label use“ bei entsprechender Verträg-
lichkeitdiehormonelleTherapiederers-
ten Wahl.
Nebendero.g.WirkungvonGestage-
nenaufWachstumundProliferation en-
dometrialer Zellen wird ein weiterer Ef-
fekt synthetischer Gestagene diskutiert:
Esscheint,dasseineResistenzvonEn-
dometriosezellenaufdasnatürlichePro-
gesteron bedeutsam für die Entstehung
der Endometriose ist, wobei der genaue
Mechanismus weiterer Klärung bedarf:
Studienkonntenzeigen,dassinEndome-
trioseläsionen der physiologische Effekt
von Progesteron auf Östrogen, der über
Enzyminduktion die Umwandlung von
Östradiol in Östron bewirkt, ausbleibt
[2].
Östradiolalsbiologischstark wirken-
des Östrogen wird nicht in das deutlich
weniger wirksame Östron umgewan-
delt [2]. Das Hormonungleichgewicht
aus Östrogendominanz und niedrigen
Progesteronwerten in den Endome-
trioseläsionen begünstig in der Folge
Entzündungen und Schmerzen.
AuchdieDichteanProgesteronrezep-
toren,diedieWirkungamEndometrium
vermittelnundimnatürlichenZyklusty-
pischenSchwankungenunterliegen,istin
endometriotischem Gewebe verändert.
Der Progesteronrezeptor (PR-B), derdie
Progesteronwirkung aufdas Endometri-
um vermittelt, ist völlig abwesend, die
Anzahl der Isoform des Progesteronre-
zeptors (PR-A), der antagonisierend auf
Rezeptor PR-B wirkt, ist erniedrigt [3].
Synthetische Gestagene scheinen ei-
ne günstigere Affinität zu den Progeste-
ronrezeptorenzuhabenundkönnenda-
durch die antiöstrogene Wirkung über
die oben beschriebene Enzymindukti-
on ausüben.SynthetischeGestagene,die
theoretisch zur Verfügung stehen, sind
Chlormadinon, Cyproteron, Dienogest,
JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz4·2020 157
GynäkologischeEndokrinologie
Abb.1 9Endome-
triomdesOvars.
NachEröffnungent-
leertsichdertypi-
schebräunlicheIn-
halt,derimDeut-
schenSprachge-
brauchzudemBe-
griff„Schokoladen-
zyste“führte.Zur
Verfügunggestellt
vonDr.M.Tamasbi
Rad,Frauenklinik
derGoethe-Univer-
sitätFrankfurt
Desogestrel, Drospirenon, Dydrogeste-
ron, Etonogestrel, Gestoden, Levonor-
gestrel, Medrogeston, Medroxyprogeste-
ron, Megestrol, Nomegestrol, Norethis-
teron, Norgestimat, Norelgestromin, Ti-
bolon und Trimegeston.
Welche der synthetischen Gestagene
sollten nun bevorzugt zur Anwendung
kommen? Dies hängt unter Umständen
auch von der Art und Lokalisation der
Endometriose ab:
Östrogen- und Progesteronrezepto-
ren der rektovaginalen Endometriose
unterscheiden sich deutlich von jenen
derperitonealenEndometrioseherde[ 5].
In einer aktuellen Studie wurde die
Effizienz eines etonogestrelhaltigen Im-
plantats bei symptomatischen Patien-
tinnen mitrektovaginalerEndometriose
untersucht[6].Eingeschlossenindieo.g.
Studie wurden 43 Frauen mit sonogra-
phisch nachgewiesener rektovaginaler
Endometriose. Nach jeweils 6, 12 und
2 4M o n a t e nw u r d e nm i t h i l f ed e rv i s u -
ellen analogen Schmerzskala sowie dem
Endometriosis Health Profile (EHP-30)
und einer vergleichenden computer-
gesteuerten Bildgebung die subjektive
Schmerzbelastung, die allgemeine Le-
bensqualität und die Ausdehnung der
Endometrioseherde evaluiert.
Unter der Behandlung zeigte sich
eine rasche Reduktion der chronischen
Schmerzintensität („non-menstrual pel-
vic pain“), der Dysmenorrhö, der Dys-
pareunie und der Dyschezie.
Nach6Monatenzeigtesichinallener-
fasstenDomänenderEHP-30ScaleinBe-
zug auf die Lebensqualität im Vergleich
zu den Ausgangswerten eine Verbesse-
rung.ImFolgendenprofitiertenlediglich
Patientinnen mit hohem Schmerzscore
(12undmehraufdervisuellenSchmerz-
skala)vonweiterenVerbesserungenhin-
sichtlich der Schmerzempfindung.
Das Volumen der rektovaginalen En-
dometrioseherde war nach 6 Monaten
signifikant verringert, eine weitere Vo-
lumenreduktion konnte nach 12 und
24 Monaten beobachtet werden. Dies
alles bei guter Verträglichkeit des Im-
plantats [6].
Mit der Fragestellung, ob Dienogest
diebesteMedikationinderTherapieova-
rieller Endometriose (Endometriome)
sei, wurden die Ergebnisse einer Case-
control-Multicenterstudie vorgestellt.
81 Patientinnen mit ovarieller En-
dometriose (Endometriomen) erhielten
entweder Dienogest 2mg (DNG) tgl.
oder zyklisch ein orales kombiniertes
Hormonpräparat mit 2mg Dienogest
und 30μg Ethinylöstradiol (EE+DNG).
Ziel der Studie war die Erfassung des
ErfolgsbeiderGrößenreduktionderEn-
dometriome. Ebenfalls erfragt wurden
bei symptomatischen Patientinnen die
AuswirkungenderMedikationenaufdas
Schmerzempfindenmittels der visuellen
analogen Schmerzskala.
In beiden Gruppen zeigte sich eine
signifikanteReduktionderSchmerzemp-
findungohnestatistischrelevanteUnter-
schiede.
HinsichtlichdesVolumensderEndo-
metriome zeigte sich jedoch nur in der
DNG-Gruppe eine signifikante Größen-
reduktion [7].
Die Monotherapie mit DNG 2mg
täglich sollte hinsichtlich des Erhalts
funktionellen Ovargewebes und damit
auch des Erhalts der Fertilität gerade
der Frau mit prospektivem Kinder-
wunsch empfohlen werden. Eine gute
Aufklärung über die Wirkweise und
den günstigen Effekt auf die Fertili-
tät kann die Compliance erhöhen und
AbbrüchenaufgrundvonNebenwirkun-
g e nw i ev a g i n a l e nB l u t u n g e n( S p o t t i n g
und Durchbruchblutung), Kopfschmer-
zen, Gewichtszunahme, Depressionen,
Libidoverlust, Akne, Alopezie, Schlaf-
störungenundvaginalerTrockenheit[ 8]
entgegenwirken.
Im Rahmen der diesjährigen ESHRE
2020 wurde die folgende Studie mit
der Fragestellung „Reduziert die post-
operative Gabe von Norethisteronacetat
(NETA) das Rezidivrisiko der Endome-
triose?“ vorgestellt. Eingeschlossen in
die Studie, die 2014 initiiert wurde und
über 5 Jahre lief, waren 437 Frauen, bei
deneneineTIEzuvoroperativtherapiert
worden war. Die Studienteilnehmerin-
nen erhielten entweder eine hormonelle
Dauertherapie mit Norethisteronace-
tat (NETA), unmittelbar postoperativ
begonnen, oder keine Medikation. In
halbjährlichen Intervallen erfolgten eine
vaginalsonographische Untersuchung
undeineErfassungderSchmerzsympto-
matik.ImErgebnisderStudiezeigtesich,
dass die dauerhafte Gabe von NETA im
Vergleich zu keiner hormonellen The-
rapie sowohl das Rezidivrisiko als auch
dieendometrioseassoziiertenSymptome
signifikant reduziert [9].
FazitfürdiePraxis
NachSicherungderDiagnoseistdie
TherapieempfehlungunterBerücksich-
tigungderLebenssituationsowieder
AkzeptanzderPatientinzuwählen.
MitsynthetischenGestagenenbesteht
dieMöglichkeit,nahezujederbetroffe-
nenPatientinjenachaktuellemBedarf
angepasstanihreLebenssituationeine
gutwirksamemedikamentöseThe-
rapieanzubietenmitimVergleichzu
GnRH-AnalogageringeremNebenwir-
kungsprofil.MitderWahldesjeweiligen
Gestagenskannzudemeingünstiger
EffektaufdieGrößederLäsionunddas
RezidivrisikonachoperativerSanierung
jenachAusbreitungundLokalisation
derEndometrioseerreichtwerden.
158 JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz4·2020
Korrespondenzadresse
DanielaChemogo-Gbellu
KlinikfürFrauenheilkunde
undGeburtshilfe,Abteilung
Endokrinologie und
Reproduktionsmedizin,
GoetheUniversität
Theodor-Stern-Kai 7,
60590Frankfurt,Deutschland
Daniela.Chemogo-Gbellu@
kgu.de
Funding. OpenAccessfundingenabledandorgani-
zedbyProjektDEAL.
EinhaltungethischerRichtlinien
Interessenkonflikt. D.Chemogo-Gbellugibtan,dass
keinInteressenkonfliktbesteht.
FürdiesenBeitragwurdenvonderAutorinkeine
StudienanMenschenoderTierendurchgeführt.
FürdieaufgeführtenStudiengeltendiejeweilsdort
angegebenenethischenRichtlinien.
OpenAccess. DieserArtikelwirdunterderCreative
CommonsNamensnennung4.0InternationalLizenz
veröffentlicht,welchedieNutzung,Vervielfältigung,
Bearbeitung,VerbreitungundWiedergabeinjegli-
chemMediumundFormaterlaubt,sofernSieden/die
ursprünglichenAutor(en)unddieQuelleordnungsge-
mäßnennen,einenLinkzurCreativeCommonsLizenz
beifügenundangeben,obÄnderungenvorgenom-
menwurden.
DieindiesemArtikelenthaltenenBilderundsonstiges
Drittmaterialunterliegenebenfallsdergenannten
CreativeCommonsLizenz,sofernsichausderAbbil-
dungslegendenichtsanderesergibt.Soferndasbe-
treffendeMaterialnichtunterdergenanntenCreative
CommonsLizenzstehtunddiebetreffendeHandlung
nichtnachgesetzlichenVorschriftenerlaubtist,istfür
dieobenaufgeführtenWeiterverwendungendesMa-
terialsdieEinwilligungdesjeweiligenRechteinhabers
einzuholen.
WeitereDetailszurLizenzentnehmenSiebitteder
Lizenzinformationauf http://creativecommons.org/
licenses/by/4.0/deed.de.
Literatur
1. Dunselman GA, Vermeulen N, Becker C, Calhaz-
Jorge C, D’Hooghe T, De Bie B, Heikinheimo O,
HorneAW,KieselL,NapA,PrenticeA,SaridoganE,
Soriano D, Nelen W (2014) ESHRE guideline:
managementofwomenwithendometriosis.Hum
Reprod 29(3):400–412.https://doi.org/10.1093/
humrep/det457
2. Bulun SE (2009) Endometriosis. N Engl J
Med 360(3):268–279.https://doi.org/10.1056/
NEJMra0804690
3. Marquardt RM, Kim TH, Shin JH, Jeong JW
(2019)Progesteroneandestrogensignalinginthe
endometrium:WhatgoeswronginEndometriosis?
IntJMolSci20(15):3822. https://doi.org/10.3390/
ijms20153822
4. SimoensS,HummelshojL,DunselmanG,BrandesI,
Dirksen C, D’Hooghe T, EndoCost Consortium
(2011) Endometriosis cost assessment (the
EndoCoststudy):acost-of-illnessstudyprotocol.
GynecolObstetInvest71(3):170–176. https://doi.
org/10.1159/000316055
5. GötzeF(2014)EndometrioseundBeckenschmer-
zen.St.GallerBeckenbodensymposium.
6. FerreroS,ScalaC,CiccarelliS,VelloneVG,BarraF
(2020)Treatment ofrectovaginalendometriosis
with the etonogestrel-releasing contraceptive
implant. Gynecol Endocrinol 36(6):540–544.
https://doi.org/10.1080/09513590.2019.1689552
7.AngioniS,PontisA,MaluneME,CelaV,LuisiS,LittaP,
Vignali M, Nappi L (2020) Is dienogest the best
medical treatment for ovarianendometriomas?
Results of a multicentric case control study.
GynecolEndocrinol36(1):84–86. https://doi.org/
10.1080/09513590.2019.1640674
8. EbertAD,VitezicaI,vonKleinsorgenC,WilsonT,
H a l i sG ,M e c h s n e rS ,M a g a l o vI S ,Y o u n i sM ,
Makarenko TA (2011) Dienogest (DNG) in der
TherapiederEndometriose.JGynäkolEndokrinol
21(2):7–12
9. Ferrero S, Scala C, Evangelisti G, Barra F (2020)
Long termtreatment with noretindrone acetate
decreases the postoperative recurrenceof deep
endometriosis at long-term follow-up. ESHRE.
(Session05:Endometriosisanduterinedisorders.
Newclinicalinsights.Selectedoralcommunicati-
ons.Presentationnumber:O-022)
HinweisdesVerlags. DerVerlagbleibtinHinblick
aufgeografischeZuordnungenundGebietsbezeich-
nungeninveröffentlichtenKartenundInstituts-
adressenneutral.
Lesetipp
Schmerz–eineHerausforde-
rung
Ein Ratgeber für Betroffene und
Angehörige
3.,vollst.akt.u.erw.Aufl.2020, XVII,
204S.52Abb.
4 UmfangreicheInformationenvon
führendenSchmerzexperten:aktuell,
neutralundwissenschaftlichfundiert
4 EmpfohlenvonderDeutschen
Schmerzgesellschafte.V.,der
DeutschenGesellschaftfür
PsychologischeSchmerztherapieund-
forschungsowiederDeutschen
Migräne-undKopfschmerzgesellschaft
BeimehralsderHälfteallerMenschenmit
chronischemSchmerzdauertesmehrals
2 Jahre, bis sie eine wirksameSchmerz-
behandlung erhalten. Dieses Buch hilft
Betroffenen, sichgezielterprofessionelle
Unterstützungzu suchen.Knapp 60füh-
rende Schmerzexpertenhabenmitüber
77Beiträgendaranmitgewirkt.Betroffe-
ne und Angehörige erfahren mehrüber
die körperlichen,psychischenund sozia-
len Zusammenhänge von Schmerz, um
die Behandlungmotiviertund eigenver-
antwortlichmitzugestalten.So versteht
der Betroffene die bio-psycho-sozialen
Zusammenhängevon SchmerzausSicht
der aktuellenSchmerzmedizinund-psy-
chologie.Die3.Auflagewurde komplett
aktualisiertundumfassenderweitert,u.a.
um die Themen „Schmerz und Sexuali-
tät“,„WachstumsschmerzenbeiKindern“,
„Endometriose“und„Gelenkschmerz“,„Na-
turheilkundebeiSchmerz“undwasbeider
Einnahmevon Schmerzmittelnwährend
derSchwangerschaft,Stillzeit,aufReisen
undbeimSportzubeachtenist.
JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz4·2020 159
Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below.
Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure
cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can
have broken hyphenation. The publisher copy
(via DOI)
is the canonical version.