Patientinnenzufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung bei Endometriose – Erhebung von Patientinnenerfahrungen aus den Jahren 2001 bis 2005

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · vol. 67(09) · doi:10.1055/s-2007-989166 · W2344157442
article OA: closed CC0 ⤵ 1 in-corpus citation
Full text JSON View on OpenAlex View at publisher
AI-generated summary by claude@2026-06, 2026-06-13

A 2006 survey by the Endometriosis Association Germany collected member experiences from 2001-2005 to assess patient satisfaction with endometriosis medical care.

One-sentence paraphrase of the abstract; not a substitute for reading it. No clinical advice. How this works

AI-generated deep summary by claude@2026-06, 2026-06-13 · read from full text

This paper reports a patient-satisfaction survey conducted by Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. in 2006, using two anonymous questionnaire sets sent to members (2001–2005 experiences), capturing ratings of outpatient gynecologists and hospital care. Across evaluable responses for 127 locations (158 questionnaires) and 92 clinics (150 questionnaires), satisfaction was found to depend less on structural and organizational aspects than on the quality of the physician–patient relationship, with the highest dissatisfaction reported regarding communication and information provision. The authors note that the study reflects subjective experiences from survey respondents and evaluates satisfaction via Likert-scale categories, without objective measures of care quality. Relevance to endometriosis: the paper is centrally about endometriosis and uses it to interpret the importance of trust and patient-oriented information.

Read from the paper's body, not the abstract. Not a substitute for reading the paper. No clinical advice. How this works

Abstract

Hintergrund: Mit wachsendem Bekanntheitsgrad der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. nehmen Anfragen von betroffenen Frauen mit der Bitte um Mitteilung von Krankenhäusern und niedergelassenen GynäkologInnen, die in der Behandlung von Endometriose-Patientinnen erfahren sind, zu. Dies veranlasste die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. im Jahr 2006, eine Umfrage zur Zufriedenheit der Mitgliedsfrauen mit der medizinischen Versorgung zu starten.
Full text 2,658 characters · extracted from oa-doi-fallback · click to expand
Subscribe to RSS DOI: 10.1055/s-2007-989166 Patientinnenzufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung bei Endometriose – Erhebung von Patientinnenerfahrungen aus den Jahren 2001 bis 2005 Hintergrund: Mit wachsendem Bekanntheitsgrad der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. nehmen Anfragen von betroffenen Frauen mit der Bitte um Mitteilung von Krankenhäusern und niedergelassenen GynäkologInnen, die in der Behandlung von Endometriose-Patientinnen erfahren sind, zu. Dies veranlasste die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. im Jahr 2006, eine Umfrage zur Zufriedenheit der Mitgliedsfrauen mit der medizinischen Versorgung zu starten. Ziel: Ziel der Untersuchung war die Erhebung der subjektiven Erfahrungen und persönlichen Eindrücke, um einen deutschlandweiten Überblick zur Versorgungssituation aus Patientinnensicht zu erhalten und die Informationen unter dem Aspekt des Selbstmanagements zu nutzen. Material: Eingesetzt wurden zwei Fragebögen, die sich auf die Zufriedenheit mit der Betreuung bei niedergelassenen GynäkologInnen und im Krankenhaus bezogen. Im Vordergrund standen Fragen zur Struktur und zu Abläufen sowie zum Personal der Einrichtung, zur Zufriedenheit über die Vermittlung von Informationen, zur Empathie, zur menschlichen Zuwendung des Personals und zur Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Einrichtungen. Zudem wurden Einschätzungen zu der Vertrauensbasis, der Qualität der Behandlung und des Angebotes von Behandlungsalternativen erhoben. Die Antwortkategorien waren als 4- bzw. 5-stufige Likertskalen von „sehr zufrieden“ bis „sehr unzufrieden“ vorgegeben. Jeweils 1.700 Fragebögen wurden als Beilage der Mitgliederzeitschrift Endo-Info versandt. Der Rücklauf erfolgte anonym. Ergebnisse: Für den niedergelassenen Bereich wurden 158 Fragebögen zu GynäkologInnen in 127 Orten ausgewertet. Für den Krankenhausbereich wurden 150 Fragebögen mit Angaben zu 92 Kliniken in 79 Städten ausgewertet. Die Ergebnisse belegen, dass die Zufriedenheit der Patientinnen weniger von strukturellen Aspekten und von den Organisationsabläufen abhängt als vielmehr von der Arzt-Patienten-Beziehung. Tendenziell wird am häufigsten in den Bereichen Kommunikation und Aufklärung Unzufriedenheit geäußert. Besonderer Bedarf besteht an Informationen, was die Patientin selbst zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes beitragen kann. Fazit: Im Bereich der Arzt-Patienten-Kommunikation bestehen offensichtliche Defizite. Die Bedeutung eines guten Vertrauensverhältnisses und einer umfassenden patientenorientierten Information ist gerade für Patientinnen mit Endometriose hervorzuheben, um einer ungünstigen Krankheitsverarbeitung vorzubeugen.

Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below. Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can have broken hyphenation. The publisher copy (via DOI) is the canonical version.

My notes (saved in your browser only)

Ask this paper AI returns verbatim quotes from the full text · source: oa-doi-fallback

Answers must be backed by verbatim quotes from this paper's full text. Hallucinated quotes are dropped automatically; if no verbatim passage answers the question, we say so. How this works

Condition tags

die_deep_infiltrating

Citation neighborhood (sparse)

Too few in-corpus citations on either side for a chart; here are the lists.

Cited by (1)

Cited by (1)

Source provenance

openalex
last seen: 2026-06-10T17:14:06.276822+00:00
License: CC0 · commercial use OK