Prämature Ovarialinsuffizienz: ESHRE-Leitlinien und aktuelle Studien

In: Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich · 2019 · vol. 29(3) , pp. 69–75 · doi:10.1007/s41974-019-0103-y · W2967049870
article OA: hybrid CC0
AI-generated summary by qwen3.7-flash, 2026-08-24

This paper reviews ESHRE guidelines and recent studies on premature ovarian insufficiency, detailing its diagnostic criteria, idiopathic etiology, low spontaneous pregnancy rates, associated health risks, and the necessity of hormone replacement therapy.

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This review article outlines the current ESHRE guidelines and recent studies regarding premature ovarian insufficiency, defining it as loss of ovarian function before age 40 characterized by amenorrhea and elevated FSH levels. The authors detail diagnostic criteria, etiologies including genetic, autoimmune, and iatrogenic causes, and emphasize that bilateral excision of endometriomas can lead to POI due to gonadotoxic surgical effects. While fertility protection strategies like oocyte cryopreservation are discussed for patients facing gonadotoxic therapies, the paper notes that spontaneous pregnancy rates remain low once the condition is manifest. Relevance to endometriosis: listed as one indication for GnRH antagonists, though the paper's main focus is uterine fibroids.

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Abstract

Der Verlust der Ovarialfunktion vor dem 40. Lebensjahr wird als prämature Ovarialinsuffizienz (POI) bezeichnet und tritt mit einer Prävalenz von 1 bis 2 % auf. Eine POI liegt vor, wenn eine Amenorrhö bzw. Oligomenorrhö seit 4 Monaten besteht und das FSH mindestens zweimalig im Abstand von 4 Wochen >25 IU/ml liegt. Genetische Erkrankungen, Autoimmunopathien wie auch gonadotoxische Therapien können ursächlich sein, der wahrscheinlich größte Anteil ist jedoch idiopathisch. Bei einer manifesten POI liegt die spontane Schwangerschaftsrate bei 1,5 bis maximal 5 %, meist ist bei Kinderwunsch eine Eizellspende unumgänglich. Vor allem vor einer gonadotoxischen Therapie sollte daher immer eine Beratung bezüglich Fertilitätsprotektion an einem spezialisierten Zentrum erfolgen. Frauen mit POI haben aufgrund eines erhöhten Risikos für kardiovaskuläre Erkrankungen eine reduzierte Lebenserwartung. Auch eine Osteoporose tritt gehäuft auf, ebenso wie andere Östrogenmangelsymptome. Eine Hormonersatztherapie ist bis zum Eintritt des normalen Menopausenalters indiziert.
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Abstract

Thelossofovarianfunctionbeforetheageof 40yearsiscalledprematureovarianfailure (POI)andhasaprevalenceof1–2%.Inorder tobeabletodiagnosePOI,amenorrheaor oligomenorrhea musthavebeenpresent for 4monthsandtwoFSHmeasurements >25IU/mlatanintervalof4weeks.Genetic disorders, autoimmunediseases and gonadotoxictherapiesmaybethecause,but probablythelargestproportionseemstobe idiopathic.InamanifestPOI,thespontaneous pregnancy rateis1.5 toa maximumof 5%,usuallyaneggdonationisinevitable. Aconsultationonfertilityprotectionpriorto agonadotoxictherapyshouldbeoffered at aspecializedcenter.WomenwithPOIhave areducedlifeexpectancyduetoanincreased riskofcardiovasculardisease.Osteoporosis alsooccurs frequently,as wellas other estrogen deficiencysymptoms.Hormone replacementtherapyisindicateduntilthe onsetofnormalmenopauseage.

Keywords

Premature menopause · Climacteric· Amenorrhea · Hormonal replacement therapy·Fertility der Effekt anhält. Zudem gibt es bisher nur unzureichende Daten über die Aus- wirkung auf die Fertilität. Laut AWMF- Leitlinie istdaherdiealleinige Gabevon GnRH-Analoga nicht ausreichend [19]. IsteineRadiatio desBeckensgeplant, kann außerdem eine Transposition der Ovarien durchgeführt werden. Die Fer- tilitätseinschränkung durch die Strah- lenschädigungdesUteruskann dadurch aber nicht vermieden werden. BeiPatientinnenmitTurner-Syndrom und vorhandener ovarieller Funktion kommt eine Fertilitätsprotektion mit- tels Kryokonservierung von Oozyten, Embryonen oder Ovargewebe ebenfalls infrage [12, 27]. Hat eine Frau mit bereits manifester POIKinderwunsch,soistdieEizellspen- de die Methode der Wahl. In Österreich ist diese Behandlung seit der Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes von 2015erlaubt,allerdings darfdieSpende- rin maximal 30 Jahre alt sein. Die Kom- merzialisierung der Eizellspendeist ver- boten. Aufgrund dieser Einschränkun- gen ist die Suche nach einer Spenderin erschwertundfürdiePatientinnenbleibt häufig nur die Option einerBehandlung im Ausland. JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Österreich3·2019 71 Originalien Abb.1 9 aLaparo- skopischeTeilresek- tiondesOvarsvor geplanterChemo- therapie;bOvarge- webevorderVerar- beitung;caufgear- beitetesOvargewe- bevorderKryokon- servierung POIundSchwangerschaft Spontane Schwangerschaftenbei Frauen mit idiopathischer POI oder mit POI nach Chemotherapie sind nicht mit hö- heren geburtshilflichen oder neonatalen Komplikationsraten assoziiert [24, 28]. Eine Ausnahme stellen Behandlungen mit Anthrazyklinen und eine mediasti- nale Radiotherapie dar [29]. Aufgrund der Kardiotoxizität dieser Therapien sollte in der Schwangerschaft eine kar- diologische Mitbetreuung stattfinden. Ist die POI auf eine pelvine Radio- therapie zurückzuführen, kann neben den Ovarien auch der Uterus durch die Strahlung geschädigt sein. Hierbei muss mit Komplikationen wie Spätaborten, Frühgeburten, niedrigem Geburtsge- wicht, IUFT, postpartaler Hämorrhagie, Plazentationsstörungen und Uterusrup- tur gerechnet werden [28]. Schwangere im Z.n. Radiatio des Uterus sollten da- her in einem geburtshilflichen Zentrum betreut werden [1]. Ist die Schwangerschaft hingegen durch Eizellspende entstanden, treten geburtshilfliche Komplikationen, vor allem hypertensive Schwangerschafts- erkrankungen, Wachstumsretardierung undFrühgeburten,häufigerauf[ 30].Da- her empfiehlt die ESHRE hier ebenfalls die Betreuung in einem Zentrum. Schwangerschaften bei Frauen mit Turner-Syndrom sind mit einem hohen Risiko nicht nur für geburtshilfliche, sondern auch für maternale Kompli- kationen assoziiert. Im Vordergrund stehen kardiovaskuläre Komplikationen [12], sodass neben der Anbindung an ein geburtshilfliches Zentrum auch eine kardiologische Mitbetreuung nötig ist. AbhängigvonderUrsachederPOIist folglich eine gründliche präkonzeptio- nelle Beratung und ggf. Abklärung auf maternale Risikofaktoren indiziert. In einzelnenFällenmussvoneinerSchwan- gerschaft sogar abgeraten werden. POIundgesundheitlicheFolgen Der Östrogenmangel führt unabhängig von der Ursache der POI zu einer Ab- nahme der Knochendichte und steigert somitdasRisiko vonFrakturen[ 31].Die PrävalenzvonOsteoporoseliegtbeiFrau- en mit POI bei 8–14% [23, 31], wobei dasRisikodurcheinfrühesAuftretender POI,VerzögerungderDiagnoseundThe- rapie,Bewegungsmangel,niedriges Kör- pergewicht, Rauchen sowie Vitamin-D- undKalziummangelgesteigertwird[ 31]. Die Patientinnen sollten daher zur Ver- meidung dieser zusätzlichen Risikofak- toren angehalten werden. Der Dachver- bandfürOsteologieempfiehltfüralleRi- sikogruppendieSicherstellungeinerGe- samtzufuhrvontäglich1000mgKalzium und 800–1000IE Vitamin D3 durch die Ernährung und/oder Supplemente [32]. EineHormonersatztherapie (HRT) auch zur Osteoprotektion bis zum Erreichen des natürlichen Menopausenalters wird sowohl von den ESHRE- als auch von den NICE-Leitlinien empfohlen [1, 2]. Zum Zeitpunkt der Diagnose der POI sollte eine Osteodensitometrie durchge- f ü h r tw e r d e n .E i nN u t z e nr o u t i n e m ä ß i - ger Knochendichtekontrollen unter lau- fenderTherapieistlautDachverbandfür Osteologienichtbelegt[ 32].DieESHRE- Leitlinie empfiehlt dennoch, die Osteo- densitometrie mindestensalle5Jahrezu wiederholen,wennbeiderinitialenMes- sung eine Osteoporose vorliegt [1]. Roccaetal.,habeneinereduzierteLe- benserwartung bei Frauen mit POI ge- zeigt[33].Diesistvorallemaufdasgestei- gerteRisiko für kardiovaskuläre Erkran- kungen zurückzuführen, das in zahlrei- chen Studien nachgewiesen wurde. Da- her sollten die Betroffenen zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren vermei- den. Eine HRT wirkt sich positiv auf Blutdruck,Plasmalipide,Insulinresistenz und Endothelfunktion aus [34–37]u n d sollte daher empfohlen werden [1]. Eine jährliche Reevaluation des kardiovasku- lärenRisikosanhandvonBlutdruck,BMI und Nikotinabusus sollte ebenfalls er- folgen. Bei Frauen mit Turner-Syndrom solltenzusätzlichLipide,Nüchterngluko- se und HbA1c jährlich beurteilt werden, und die Betreuung sollte zusammen mit einem erfahrenen Kardiologen erfolgen. D i eD i a g n o s eP O Ik a n ns i c hz u d e m negativ auf das psychosexuelle Wohlbe- finden auswirken [38]. Deshalb ist es wichtig, die Patientinnen nach Proble- men im Bereich der Sexualität zu fra- 72 JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Österreich3·2019 gen. Urogenitale Beschwerden wie vagi- nale Trockenheit,Dyspareunie,Dysurie, Inkontinenz und gesteigerte Miktions- frequenz können trotz einer adäquaten systemischen Östrogensubstitution auf- treten. In diesem Fall kann zusätzlich lokal Östrogen appliziert werden. Wenn eine HRT kontraindiziert ist, kann die Verwendung von Gleitgel hilfreich sein. Die transdermale Applikation von Tes- tosteron bei Libidoverlust im „off label use“ ist hingegen umstritten [39]. DieAuswirkungdesHormonmangels aufneurologischeFunktionen istunklar, aber vor allem eine iatrogene POI infol- ge von Adnexektomie scheint mit einer VerschlechterungderverbalenGedächt- nisfunktion,beschleunigtemkognitivem AbbauunderhöhtemRisikofürDemenz undParkinsonassoziiertzusein[ 40,41]. Hormonersatztherapie Eine Hormonersatztherapie bei POI ist nicht nur zur Behandlung der Östro- genentzugssymptomatik, sondern auch zur Primärprävention von kardiovasku- lären Erkrankungen und in der Osteo- protektion dringend indiziert. Eine Sub- stitutionmit17β-Östradiolistgegenüber Ethinylöstradiol tendenziellzu bevorzu- gen, da der osteoprotektive Effekt von Ethinylöstradiolgeringerzuseinscheint. Ob ein kombiniertes orales Kontrazep- tivum (KOK) ebenfalls eine ausreichen- deOsteoprotektiongarantiert, istderzeit nochunklar.Lauteiner2012publizierten Metaanalyse hemmen KOK bei perime- nopausalen Frauen den Knochenabbau [42]. Für das Kollektiv der Frauen mit POI gibt es allerdings kaum Daten. Eine unverblindete randomisierte Studie mit 59 POI-Patientinnen verzeichnete unter HRTeinenleichtenAnstiegderBMDim Zeitraum von 2 Jahren, aber auch unter KOK blieb die Knochendichte zumin- deststabil[43].ZweirandomisierteTrials zeigten bei POI-Patientinnen unter Ös- tradiol außerdem niedrigere Blutdruck- werte im Vergleich zu Ethinylöstradiol [34, 44]. Es könnte folglich ein positi- ver Effekt auf das kardiovaskuläre Risi- ko der HRT im Vergleich zu KOK be- stehen. Wenn gleichzeitig Kontrazepti- onsbedarf besteht, kann aber angesichts der geringen Unterschiede dennoch ein kombiniertesoralesKontrazeptivumein- gesetztwerden [1].Es gibtkeineStudien zum Einsatz von konjugiertem equinem Östrogen oder den neuen KOK mit Ös- tradiol bei POI-Patientinnen. DietransdermaleApplikationvonÖs- tradiol umgeht im Gegensatz zur oralen Applikation den First-Pass-Effekt in der Leber,sodassbeieinergeringerenDosie- rung ausreichende Plasmalevel erreicht werdenkönnen[ 45].Außerdemsinddie metabolischenundthrombogenenEffek- tegeringer[ 46].DerZielplasmawertvon 50 bis 100pg/ml kann transdermal mit einer Dosis von 100μg Östradiol täglich erreicht werden [47]. Bei einer oralen HierstehteineAnzeige. K Anwendung sind 2–4mg täglich nötig [48]. Bei intaktem Uterus muss die HRT zwingend durch ein Gestagen ergänzt werden.InBezugaufdieEndometrium- protektionsinddieverschiedenenGesta- genewahrscheinlichgleicheffizient[ 49], wobeidieEvidenzbeisynthetischenGes- tagenen höher ist. Natürliches mikroni- siertes Progesteron scheintein günstige- res kardiovaskuläres Risikoprofil zu ha- ben [48, 50] und sich weniger auf das Brustkrebsrisiko auszuwirken [51]. Die Gestagenapplikationkannkontinuierlich oder zyklischerfolgen. Die kontinuierli- cheGabescheinteinegeringfügigbessere JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Österreich3·2019 73 Originalien Endometriumprotektion zu gewährleis- ten [52]. Die zyklische Gabe sollte min- destensalle12Wochenfür14Tageerfol- gen. In einem kontinuierlichen Regime ist eine Dosis von 1mg Norethisteron oder 2mg MPA täglich ausreichend; se- quenziell sollten 10mg MPA täglich für jeweils 10–14 Tage verabreicht werden. Alternativ können 200mg mikronisier- tesProgesteronoralodervaginalgegeben werden [52]. Bei Kontrazeptionsbedarf kommt auch ein levonorgestrelhaltiges IUD infrage [53]. Die Präferenz der Patientin sollte bei derVerschreibungeinerHRTunbedingt berücksichtigt werden, um die Compli- ance zu gewährleisten. Die Hormonersatztherapie sollte bis zum Erreichen des natürlichen Meno- pausenalters von circa 50 Jahren fortge- setzt werden. FazitfürdiePraxis 4 Bei einer Amenorrhö länger als 4 Monatevor dem 40. Lebensjahr sollte eine hormonelle Abklärung erfolgen. 4 BeizweimaligenFSH-Werten über 25IU/mlliegteinePOIvor. 4 BeiPOI solleinegenetische Abklä- rungerfolgen. 4 Eine autoimmune Ursache sollte ausgeschlossenwerden. 4 EssollteeineinitialeOsteodensito- metriedurchgeführtwerden. 4 VoreinergonadotoxischenTherapie müssenPatientinnenüberdieMög- lichkeiteneinerFertilitätsprotektion aufgeklärtwerden. 4 EineSchwangerschaftsolltejenach AnamneseineinemZentrumbetreut werden. 4 EineHRTsolltezurPrimärprävention vonkardiovaskulärenErkrankungen und zur Osteoprotektion bis zum Altervon50erfolgen. Korrespondenzadresse Dr.KatharinaFeil Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, MedizinischeUniversität Anichstraße35,6020Inns- bruck,Österreich katharina.feil@tirol- kliniken.at Prof.Dr.BettinaToth Universitätsklinikfür Gynäkologische EndokrinologieundReproduktionsmedizin, MedizinischeUniversität Anichstraße35,6020Innsbruck,Österreich [email protected] Funding. OpenaccessfundingprovidedbyUniver- sityofInnsbruckandMedicalUniversityofInnsbruck. EinhaltungethischerRichtlinien Interessenkonflikt. K.Feil,A.L.ZipplundB.Toth gebenan,dasskeinInteressenkonfliktbesteht. FürdiesenBeitragwurdenvondenAutorenkeine StudienanMenschenoderTierendurchgeführt. FürdieaufgeführtenStudiengeltendiejeweilsdort angegebenenethischenRichtlinien. OpenAccess. DieserArtikelwirdunterderCreative CommonsNamensnennung4.0InternationalLizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed. de)veröffentlicht,welchedieNutzung,Vervielfäl- tigung,Bearbeitung,VerbreitungundWiedergabe injeglichemMediumundFormaterlaubt,sofern Sieden/dieursprünglichenAutor(en)unddieQuelle ordnungsgemäßnennen,einenLinkzurCreativeCom- monsLizenzbeifügenundangeben,obÄnderungen vorgenommenwurden. Literatur 1. Webber L et al (2016) ESHRE Guideline: Ma- nagement of women with premature ovarian insufficiency.HumReprod31(5):926–937 2. LumsdenMAetal(2016)Diagnosisandmanage- ment of menopause: The National Institute of HealthandCareExcellence(NICE)guideline.JAMA InternMed176(8):1205–1206 3. StuenkelCAetal(2015)Treatmentofsymptoms ofthe menopause:Anendocrinesocietyclinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab 100(11):3975–4011 4. Coulam CB, Adamson SC, Annegers JF (1986) Incidence of premature ovarian failure. Obstet Gynecol67(4):604–606 5. 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Dies ist mit Blick auf Unsicherheiten,die in Befund- beschreibungenimmerwieder deutlich werden, hilfreich. Es schließen sich die Untersuchungen,einschließlichderUnter- suchungsbedingungenunddesUmgangs mitdenBetroffenenan. EswerdenAspek- tederDokumentationebensobehandelt wie die Verletzungen,sexuell übertrag- bare Erkrankungenund Langzeitfolgen. AuchDifferentialdiagnosenfindenBerück- sichtigung.ZahlreicheChecklistenfinden sichalsAnhang.DieKapitelsindkleintei- liggegliedert,wasaucheineNutzungals „Nachschlagewerk“fürdengeradebenö- tigtenAspektermöglicht.Diebekannten GestaltungsregelneinesSpringer-Buches sind ebenfalls hilfreich, die zahlreichen FotosvonexzellenterQualität. IchwerdediesesBuchgeradeauchgynä- kologischtätigenKolleginnenundKolle- genempfehlen.FürNeulingeineinerder mit dem Thema befasstenFachdisziplin istesebenfallseinguterEinstieg.Ineiner Institutsbibliotheksolltees als aktuelles Übersichtswerkallenzugänglichsein. S. Banaschak (Köln) JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Österreich3·2019 75

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