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by claude@2026-06, 2026-06-10
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This study evaluated surgical techniques and short-term outcomes for deep infiltrating bowel endometriosis in 13 women treated with laparoscopy at a single university department in 2021, after preoperative assessment using ultrasound, MRI, and the #ENZIAN classification. Using interdisziplinäre operative planning with surgery, urology, and radiology, the authors compared segment resection, disk excision, and shaving, and recorded disease/operation data pre- and postoperatively and within 4 weeks using a Deep endometriosis surgical sheet. They found no documented intraoperative complications and one postoperative complication: a ureter stricture after rectal segment resection (Clavien-Dindo IIIb), while first bowel movement occurred on average after 3.1 days and no relevant bowel emptying disturbances were reported at 4 weeks. This paper is centrally about endometriosis — it specifically analyzes interdisciplindäre operative approaches for deep infiltrating colorectal endometriosis and their complications/outcomes.
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DOI: 10.1055/s-0042-1750227
Interdisziplinäres Vorgehen bei tief infiltrierender Darmendometriose: OP-Techniken und deren Outcome
Authors
Fragestellung Endometriose zählt zu den häufigsten gutartigen Erkrankungen in der Frauenheilkunde. Man nimmt an, dass zwischen 10 und 15% der Frauen im gebärfähigen Alter davon betroffen sind[1]. Die tief infiltrierende Endometriose des Darmes ist eine Form der Erkrankung, die durch infiltrierendes Wachstum die Organfunktionen des Rektums oder anderer Darmabschnitte massiv einschränken und typischerweise Beschwerden und Schmerzen beim Stuhlgang, besonders perimenstruell, verursachen kann. Nach präoperativem Assessment mittels Sonographie und Magnetresonanztomographie unter Anwendung der #ENZIAN Klassifikation erfolgte die interdisziplinäre Therapieplanung folgender operativer Therapiestrategien:
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vollständige Entfernung des betroffenen Areales im Bereich des Darms (Segmentresektion)
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Entfernung des betroffenen Areales mit Darmeröffnung, aber ohne vollständige Entfernung des Segmentes (Disk-Exzision)
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oberflächliche Abtragung der Endometriose ohne Eröffnung des Darmlumens (Shaving)[2].
Wir analysierten die an unserer Abteilung im Jahr 2021 bei tief infiltrierender Darmendometriose angewandten operativen Therapiestrategien hinsichtlich intra- bzw. postoperativer Komplikationen.
Methodik Patientinnen mit tief infiltrierender Darmendometriose wurden nach Unterzeichnung einer Einverständniserklärung in diese Auswertung einbezogen. Die Planung & Durchführung der Endometriose-Operation erfolgte unabhängig von der Studienteilnahme an der Universitätsfrauenklinik Graz interdisziplinär zusammen mit den Universitätskliniken für Chirurgie, Urologie und Radiologie in strukturierten Fallbesprechungen. Von den Patientinnen wurden vor und nach der Operation sowie innerhalb der ersten 4 Wochen nach der Operation krankheits- und operationsrelevante Daten in einen DESS-Evaluationsbogen (Deep endometriosis surgical sheet) erhoben.
Ergebnisse Zwischen Jänner 2021 und Dezember 2021 wurden insgesamt 13 Frauen aufgrund einer Darmendometriose per Laparoskopie an der Universitätsfrauenklinik Graz operiert.
Alle Patientinnen hatten Schmerzsyndrome im Zusammenhang mit der Darmentleerung und in 54% war auch Infertilität die Indikation für die operative Sanierung. Außerdem klagten 44% der Patientinnen zusätzlich über schwere analgetikapflichtige Dysmenorrhoe und 24% über tiefe Dyspareunie. In 8% erfolgte nach individueller Therapieplanung eine Disk-Exzision des Endometrioseherdes, in 25% ein Shaving und in 67% der Fälle wurde eine Segmentresektion (Rektum, rektosigmoidaler Übergang bzw. Sigma) durchgeführt. Intraoperativ zeigten sich in den dokumentierten Fällen keine Komplikationen. Postoperativ kam es bei einer Patientin nach Segmentresektion des Rektums zu einer Ureterstriktur, die mittels passagerer Schienung erfolgreich behandelt werden konnte (Komplikation nach der Clavien Dindo Klassifikation Grad IIIb). Die erste Darmentleerung erfolgte durchschnittlich bereits nach 3,1 Tagen. Alle Patientinnen gaben an, 4 Wochen nach der Operation keine relevanten Darmentleerungsstörungen zu haben.
Schlussfolgerungen Intra- und postoperativ konnten, mit Ausnahme von einer Ureterstriktur bei einer Patientin, keine Komplikationen beobachtet werden, insbesondere kam es in keinem Fall zu einer Anostomoseninsuffizienz. Mit diesen Ergebnissen können wir zeigen, dass durch ein interdisziplinäres und Befund-adaptiertes Vorgehen eine sichere Strategie verfolgt und mit geringer Morbidität sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden können.
Publication History
Article published online:
10 June 2022
© 2022. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
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Literatur
- 1 Mehedintu C, Plotogea MN, Ionescu S, Antonovici M. Endometriosis still a challenge. J Med Life 2014; Sep 15 7 (03) 349-57
- 2 Working group of ESGE, ESHRE, and WES, Keckstein, J. et al. Recommendations for the surgical treatment of endometriosis. Part 2: deep endometriosis, Human Reproduction Open, Volume 2020, Issue 1, 2020
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