Operative Therapie der peritonealen Endometriose

2008 · W215302337
article OA: green CC0
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Abstract

Peritoneale Endometrioseherde kommen in unterschiedlichen Erscheinungsformen als schwarz-braune, rote, bläschenförmige Läsionen oder als peritoneale Taschen vor. Eine histologische Sicherung ist daher stets anzustreben. Bei Sterilitätspatientinnen ist die Notwendigkeit einer chirurgischen Behandlung der peritonealen Endometriose relativ gut fundiert. Auch bei Schmerzpatientinnen sollten peritoneale Endometrioseherde entfernt werden, soweit dies ohne operatives Risiko möglich ist. Dies gilt auch bei asymptomatischen Patientinnen mit peritonealer Endometriose als Zufallsbefund und bei Patientinnen mit peritonealen Läsionen im Zusammenhang mit höhergradigen Endometriosestadien. Die laparoskopisch-chirurgische Resektion der peritonealen Endometrioseläsionen ist das Verfahren der Wahl. Alternativ bleibt die Koagulation in Form der Endokoagulation oder bipolarer Hochfrequenzkoagulation.

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