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by qwen3.7-flash, 2026-09-28
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This prospective observational study evaluated the utility of routine transvaginal ultrasound screening for the bladder, ureters, and kidneys in women suspected of having endometriosis. Among 848 patients, 335 were diagnosed with endometriosis, and imaging revealed urinary tract involvement in 17 cases, primarily affecting the ureter or bladder, with hydronephrosis present in most instances. The authors concluded that integrating a comprehensive examination of the entire urinary tract into the diagnostic protocol is justified to detect early signs of organ involvement. This paper is centrally about endometriosis — specifically the diagnosis and assessment of deep infiltrating endometriosis involving the urinary tract.
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Erste deutsche S3-Leitlinie zum
Nierenzellkarzinom
Beim fortgeschrittenen oder metastasier -
ten klarzelligen Nierenzellkarzinom hat
die zielgerichtete /T_herapie inzwischen ih -
ren festen Platz. In der ersten deutschen,
durch die Fachgesellscha/f_ten getragenen
S3-Leitlinie zu Diagnostik und /T_herapie
erhält dieses Vorgehen den höchsten Emp -
fehlungsgrad. Es haben sich beispielswei -
se Präparate der zielgerichteten /T_herapie
durchgesetzt, die zur Gruppe der VEGF-
Hemmer oder der mTOR-Inhibitoren ge -
hören. Bei Patienten, die ein fortgeschrit -
tenes und/oder ein metastasiertes klarzel -
liges Nierenzellkarzinom mit niedrigem
oder intermediärem Risiko haben, sollen
der Leitlinie zufolge in der Erstlinienthe -
rapie Sunitinib, Pazopanib oder Bevaci -
zumab plus IFN verwendet werden. In der
Zweitlinientherapie nach einer Behand -
lung mit Sunitinib oder mit Zytokinen soll
Axitinib verwendet werden.
Leitlinie Nierenzellkarzinom – Langversion 1.0
September 2015. AWMF-Registernummer: 043/017-OL
Therapieoptionen bei BPS erweitert
Für die Behandlung von Patienten mit
benignem Prostatasyndrom (BPS) steht
inzwischen eine große Palette konserva -
tiver, operativer und interventioneller
Verfahren zur Verfügung. Nicht alles ist
bereits in der BPS-Leitlinie berücksich -
tigt. Medikamentöse Kombinationen
verschiedener Wirkmechanismen sind
effektiver als die jeweiligen Einzelsubs -
tanzen. Eine neue und noch nicht in den
Leitlinien enthaltene Option ist die
Kombination eines PDE-5-Inhibitors
mit einem 5alpha-Reduktasehemmer.
So habe sich in einem Direktvergleich
der Kombination Tadala/f_il/Finasterid
mit Finasterid/Placebo eine signi/f_ikante
Verbesserung beim Symptomenscore
IPSS zugunsten der Kombination erge -
ben, so Prof. Dr. Rolf Muschter, Roten -
burg. /T_herapeutische Neuigkeiten auf
dem Gebiet der BPS sind vor allem ins -
trumenteller Art, was Destruktions-,
Ablations- und Retraktionstechniken
angeht, aber auch die von interventio -
nellen Radiologen praktizierte Emboli -
sation von Prostataarterien.
Kongresszeitung zum 67. Kongress der DGU 2015
Sono des Harntrakts
bei Endometriose!
Ziel einer prospektiven Beobachtungs -
studie war es, zu überprüfen, ob eine rou -
tinemäßige Darstellung von Blase, Ureter
und Nieren mit transvaginalem Ultra -
schall bei Frauen mit Verdacht auf Endo -
metriose sinnvoll ist, um eine Beteiligung
der Harnwege bzw. eine bestehende Hy -
dronephrose möglichst frühzeitig zu er -
kennen. In der 14-monatigen Studie wur -
de bei 335 von 848 Patientinnen (39,5%)
per Ultraschall eine Endometriose diag -
nostiziert. Bei 17 Frauen (2%) war im ers -
ten Ultraschall die Endometriose im
Harntrakt erkennbar. 14 Patientinnen
hatten einen Ureterbefall, bei drei Frauen
waren Blase und Ureter beteiligt und bei
drei weiteren nur die Blase. 1,3% zeigten
im Ultraschall andere Anomalien des
Harntrakts. Bei 12 der 17 Patientinnen
mit Harntrakt-Endometriose bestanden
Hinweise auf eine Hydronephrose. Bei al -
len operierten oder mit CT bzw. MRT
weiteruntersuchten Frauen wurde die Ul -
traschall-Diagnose des Ureter- und/oder
Blasenbefalls bestätigt. Die Autoren plä -
dieren deshalb dafür, die Untersuchung
des gesamten Harntrakts in die Ultra -
schalldiagnostik bei Frauen mit Verdacht
auf Endometriose zu integrieren.
Pateman K et al. Hum Reprod 2015 (online first)
Alt, dement &
inkontinent?
Besonders für Betagte kann eine Blasen -
schwäche fatale Folgen haben, denn Inkonti-
nenz und Multimorbidität verstärken sich im
Alter oft gegenseitig. Kommt noch eine De-
menz hinzu, gestaltet sich eine effektive The-
rapie als echte Herausforderung. Urologen ra-
ten daher, z. B. im Rahmen eines Hausbesuchs
herauszufinden, inwieweit sich das Umfeld
des Patienten verbes-
sern lässt und wie Sie
die Therapie optimal
anpassen. Näheres er-
fahren Sie im Schwer-
punkt „Urologie“.
Claudia Daniels
Redakteurin
PCA3 soll PSA-Test
sicherer machen
Das National Cancer Institute der USA va -
lidierte in einer Studie mit 859 Teilnehmern
die diagnostische Wertigkeit des Prostata -
krebs-Antigens 3 (PCA3) im Urin, die beim
Screening durch einen erhöhten PSA-Wert
oder weniger als 15% freies PSA aufgefallen
waren und nun biopsiert werden sollten.
Ein Wert > 60 wurde als hohes, eine Wert
60 lag bei erstmaliger Biopsie bei 80%, der
negative prädiktive Wert < 20 sogar bei
88%. Damit könnte dieser Tumormarker
helfen, Patienten mit Anfangsverdacht im
PSA-Test zu identi/f_izieren, die ein hohes Ri -
siko für ein Prostatakarzinom haben.
Wei JT et al. J Clin Oncol 2014; 32(36): 4066–4072
Keine Pille für den
Mann in Sicht
Die „Pille für den Mann“ – sie wird es so
schnell nicht geben. Die umständliche Ap -
plikation per Spritze und ein hoher Anteil
von Nonrespondern machen der For -
schung zu schaffen. Bislang hat noch kein
einziges pharmakologisches Kontrazepti -
vum zur Anwendung beim Mann den
Durchbruch gescha/f_f_t. Dies liegt weniger
daran, dass eine solche Kontrazeption nicht
möglich wäre: Nebenwirkungen, eine um -
ständliche Anwendung, häu/f_ige Kontrollen
und die lange Zeit bis zur wirksamen Un -
terdrückung der Spermatogenese sind eher
Gründe für das Scheitern der bisherigen
Ansätze, berichten Mediziner um Dr. Mara
Roth, Seattle, in einer Übersichtsarbeit.
Roth MY et al. Andrology 2015 (online first)
© hidesy / iStock
11 • 2015 CME 1
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