Sono des Harntrakts bei Endometriose!

In: CME · 2015 · vol. 12(11) , pp. 1 · doi:10.1007/s11298-015-5492-2 · W4244872335
article OA: bronze CC0
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A prospective study of 848 women with suspected endometriosis found that routine transvaginal ultrasound detected urinary tract involvement in 2% of patients, supporting its integration into diagnostic protocols for early detection of hydronephrosis and organ damage.

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This prospective observational study evaluated the utility of routine transvaginal ultrasound screening for the bladder, ureters, and kidneys in women suspected of having endometriosis. Among 848 patients, 335 were diagnosed with endometriosis, and imaging revealed urinary tract involvement in 17 cases, primarily affecting the ureter or bladder, with hydronephrosis present in most instances. The authors concluded that integrating a comprehensive examination of the entire urinary tract into the diagnostic protocol is justified to detect early signs of organ involvement. This paper is centrally about endometriosis — specifically the diagnosis and assessment of deep infiltrating endometriosis involving the urinary tract.

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Erste deutsche S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom Beim fortgeschrittenen oder metastasier - ten klarzelligen Nierenzellkarzinom hat die zielgerichtete /T_herapie inzwischen ih - ren festen Platz. In der ersten deutschen, durch die Fachgesellscha/f_ten getragenen S3-Leitlinie zu Diagnostik und /T_herapie erhält dieses Vorgehen den höchsten Emp - fehlungsgrad. Es haben sich beispielswei - se Präparate der zielgerichteten /T_herapie durchgesetzt, die zur Gruppe der VEGF- Hemmer oder der mTOR-Inhibitoren ge - hören. Bei Patienten, die ein fortgeschrit - tenes und/oder ein metastasiertes klarzel - liges Nierenzellkarzinom mit niedrigem oder intermediärem Risiko haben, sollen der Leitlinie zufolge in der Erstlinienthe - rapie Sunitinib, Pazopanib oder Bevaci - zumab plus IFN verwendet werden. In der Zweitlinientherapie nach einer Behand - lung mit Sunitinib oder mit Zytokinen soll Axitinib verwendet werden. Leitlinie Nierenzellkarzinom – Langversion 1.0 September 2015. AWMF-Registernummer: 043/017-OL Therapieoptionen bei BPS erweitert Für die Behandlung von Patienten mit benignem Prostatasyndrom (BPS) steht inzwischen eine große Palette konserva - tiver, operativer und interventioneller Verfahren zur Verfügung. Nicht alles ist bereits in der BPS-Leitlinie berücksich - tigt. Medikamentöse Kombinationen verschiedener Wirkmechanismen sind effektiver als die jeweiligen Einzelsubs - tanzen. Eine neue und noch nicht in den Leitlinien enthaltene Option ist die Kombination eines PDE-5-Inhibitors mit einem 5alpha-Reduktasehemmer. So habe sich in einem Direktvergleich der Kombination Tadala/f_il/Finasterid mit Finasterid/Placebo eine signi/f_ikante Verbesserung beim Symptomenscore IPSS zugunsten der Kombination erge - ben, so Prof. Dr. Rolf Muschter, Roten - burg. /T_herapeutische Neuigkeiten auf dem Gebiet der BPS sind vor allem ins - trumenteller Art, was Destruktions-, Ablations- und Retraktionstechniken angeht, aber auch die von interventio - nellen Radiologen praktizierte Emboli - sation von Prostataarterien. Kongresszeitung zum 67. Kongress der DGU 2015 Sono des Harntrakts bei Endometriose! Ziel einer prospektiven Beobachtungs - studie war es, zu überprüfen, ob eine rou - tinemäßige Darstellung von Blase, Ureter und Nieren mit transvaginalem Ultra - schall bei Frauen mit Verdacht auf Endo - metriose sinnvoll ist, um eine Beteiligung der Harnwege bzw. eine bestehende Hy - dronephrose möglichst frühzeitig zu er - kennen. In der 14-monatigen Studie wur - de bei 335 von 848 Patientinnen (39,5%) per Ultraschall eine Endometriose diag - nostiziert. Bei 17 Frauen (2%) war im ers - ten Ultraschall die Endometriose im Harntrakt erkennbar. 14 Patientinnen hatten einen Ureterbefall, bei drei Frauen waren Blase und Ureter beteiligt und bei drei weiteren nur die Blase. 1,3% zeigten im Ultraschall andere Anomalien des Harntrakts. Bei 12 der 17 Patientinnen mit Harntrakt-Endometriose bestanden Hinweise auf eine Hydronephrose. Bei al - len operierten oder mit CT bzw. MRT weiteruntersuchten Frauen wurde die Ul - traschall-Diagnose des Ureter- und/oder Blasenbefalls bestätigt. Die Autoren plä - dieren deshalb dafür, die Untersuchung des gesamten Harntrakts in die Ultra - schalldiagnostik bei Frauen mit Verdacht auf Endometriose zu integrieren. Pateman K et al. Hum Reprod 2015 (online first) Alt, dement & inkontinent? Besonders für Betagte kann eine Blasen - schwäche fatale Folgen haben, denn Inkonti- nenz und Multimorbidität verstärken sich im Alter oft gegenseitig. Kommt noch eine De- menz hinzu, gestaltet sich eine effektive The- rapie als echte Herausforderung. Urologen ra- ten daher, z. B. im Rahmen eines Hausbesuchs herauszufinden, inwieweit sich das Umfeld des Patienten verbes- sern lässt und wie Sie die Therapie optimal anpassen. Näheres er- fahren Sie im Schwer- punkt „Urologie“. Claudia Daniels Redakteurin PCA3 soll PSA-Test sicherer machen Das National Cancer Institute der USA va - lidierte in einer Studie mit 859 Teilnehmern die diagnostische Wertigkeit des Prostata - krebs-Antigens 3 (PCA3) im Urin, die beim Screening durch einen erhöhten PSA-Wert oder weniger als 15% freies PSA aufgefallen waren und nun biopsiert werden sollten. Ein Wert > 60 wurde als hohes, eine Wert 60 lag bei erstmaliger Biopsie bei 80%, der negative prädiktive Wert < 20 sogar bei 88%. Damit könnte dieser Tumormarker helfen, Patienten mit Anfangsverdacht im PSA-Test zu identi/f_izieren, die ein hohes Ri - siko für ein Prostatakarzinom haben. Wei JT et al. J Clin Oncol 2014; 32(36): 4066–4072 Keine Pille für den Mann in Sicht Die „Pille für den Mann“ – sie wird es so schnell nicht geben. Die umständliche Ap - plikation per Spritze und ein hoher Anteil von Nonrespondern machen der For - schung zu schaffen. Bislang hat noch kein einziges pharmakologisches Kontrazepti - vum zur Anwendung beim Mann den Durchbruch gescha/f_f_t. Dies liegt weniger daran, dass eine solche Kontrazeption nicht möglich wäre: Nebenwirkungen, eine um - ständliche Anwendung, häu/f_ige Kontrollen und die lange Zeit bis zur wirksamen Un - terdrückung der Spermatogenese sind eher Gründe für das Scheitern der bisherigen Ansätze, berichten Mediziner um Dr. Mara Roth, Seattle, in einer Übersichtsarbeit. Roth MY et al. Andrology 2015 (online first) © hidesy / iStock 11 • 2015 CME 1 Editorial

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