⚙
AI-generated summary
by claude@2026-06, 2026-06-12
ⓘ
Endometriosis patients showed significantly higher ER beta and PR levels in menstrual blood, but not peripheral blood, compared to controls, suggesting real-time PCR analysis of menstrual blood may aid diagnosis.
Abstract
Hintergrund: Gewebe von Endometriose-und Adenomyoseherden imitieren die zyklischen Veränderungen der Hormonrezeptoren des basalen Endometriums. Da der Nachweis erbracht wurde, dass bei Patientinnen mit Endometriose eine höhere Prävalenz an basalem Endometrium im Menstrualblut besteht, testeten wir die Hypothese, ob durch die Hormonrezeptoranalyse in der real-Time PCR ein nicht invasiver Zugang zur Diagnose der Endometriose besteht. Material und Methodik: Es wurden 20 Patientinnen mit Endometriose und 22 gesunde Kontrollen mittels PCR untersucht für Östrogenrezeptor alpha (ER alpha), Östrogenrezeptor beta (ER beta), Cyclooxygenase-2 (COX-2), Cytochrom P450-Aromatase (CYP1A1) und Progesteronrezeptor (PR). Es wurden Blutproben gewonnen aus dem Menstrualblut sowie zeitgleich aus peripherem Blut. Die Endometriose wurde laparoskopisch gesichert und dem entsprechenden Endometriosestadium nach rAFS-Richtlinien zugeordnet. Ergebnisse: Patientinnen mit Endometriose zeigten signifikant erhöhte Spiegel an ER beta (p=0,03) und PR (p=0,01) im Menstrualblut gegenüber den Kontrollen. Kein Unterschied zeigte sich bei der Untersuchung des peripheren Blutes zwischen Endometriose und Kontrollen. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass Endometriose aus der Dislokation basalen Endometriums entsteht. Die real-time PCR- Untersuchung für ER beta und PR kann in Zukunft bereits aus dem Menstrualblut einen starken Verdacht auf Endometriose erhärten. Es handelt sich um eine Pilotstudie, die durch eine größere Fallzahl bestätigt werden sollte.
Full text
1,778 characters
· extracted from
oa-doi-fallback
· click to expand
Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/s-2005-920975
Real-Time PCR Analyse zur Bestimmung des Östrogenrezeptor beta und Progesteronrezeptors im Menstrualblut bei Endometriose – eine neue Möglichkeit der nicht-invasiven Diagnostik
Hintergrund: Gewebe von Endometriose-und Adenomyoseherden imitieren die zyklischen Veränderungen der Hormonrezeptoren des basalen Endometriums. Da der Nachweis erbracht wurde, dass bei Patientinnen mit Endometriose eine höhere Prävalenz an basalem Endometrium im Menstrualblut besteht, testeten wir die Hypothese, ob durch die Hormonrezeptoranalyse in der real-Time PCR ein nicht invasiver Zugang zur Diagnose der Endometriose besteht. Material und Methodik: Es wurden 20 Patientinnen mit Endometriose und 22 gesunde Kontrollen mittels PCR untersucht für Östrogenrezeptor alpha (ER alpha), Östrogenrezeptor beta (ER beta), Cyclooxygenase-2 (COX-2), Cytochrom P450-Aromatase (CYP1A1) und Progesteronrezeptor (PR). Es wurden Blutproben gewonnen aus dem Menstrualblut sowie zeitgleich aus peripherem Blut. Die Endometriose wurde laparoskopisch gesichert und dem entsprechenden Endometriosestadium nach rAFS-Richtlinien zugeordnet. Ergebnisse: Patientinnen mit Endometriose zeigten signifikant erhöhte Spiegel an ER beta (p=0,03) und PR (p=0,01) im Menstrualblut gegenüber den Kontrollen. Kein Unterschied zeigte sich bei der Untersuchung des peripheren Blutes zwischen Endometriose und Kontrollen. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass Endometriose aus der Dislokation basalen Endometriums entsteht. Die real-time PCR- Untersuchung für ER beta und PR kann in Zukunft bereits aus dem Menstrualblut einen starken Verdacht auf Endometriose erhärten. Es handelt sich um eine Pilotstudie, die durch eine größere Fallzahl bestätigt werden sollte.
Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below.
Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure
cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can
have broken hyphenation. The publisher copy
(via DOI)
is the canonical version.