The second most common gynaecological disease in focus: An analysis of endometriosis apps in German-speaking countries and their data presentation in the FHIR standard

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Abstract

Weltweit leidet jede zehnte Frau an der gynäkologischen Krankheit Endometriose, wobei die nicht diagnostizierten Fälle als hoch eingestuft werden. Die vielseitige Symptomatik erschwert die Diagnosestellung, welche sich als ein langwieriger Prozess erweist. Aus den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ersichtlich, dass eine vollständige Heilung nicht möglich ist. Demnach ist das primäre Behandlungsziel die Kontrolle von Endometriose-spezifischen Symptomen, um somit eine langfristige Remission zu erzielen. Sofern keine therapeutischen Interventionen durchgeführt werden, besteht das Risiko, dass die betroffene Frau unfruchtbar wird. In diesem Zusammenhang hat die chronische Erkrankung nicht nur Auswirkungen auf die individuelle Lebensqualität, sondern auch erhebliche gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Implikationen. Das Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines Konzeptes für eine Endometriose-App in Österreich. Durch eine systematische Literaturrecherche werden die wesentlichen Daten im Management von Endometriose analysiert. Die durchgeführte Marktanalyse identifiziert potenzielle Apps, welche anschließend durch ein erstelltes Template bewertet werden. Aufgrund der Template-Auswertung lassen sich Stärken und Schwächen ermittelter Applikationen ableiten, welche als Ausgangslage für eine österreichische Endometriose-App dienen. Um eine standardisierte Datenerfassung und -übertragung zu gewährleisten, erfolgt eine Identifizierung von FHIR-Profilen und -Ressourcen, die eine Darstellung der Daten hinsichtlich Endometriose ermöglichen. Aus den Ergebnissen der Arbeit ist ersichtlich, dass derzeit ein Verbesserungspotenzial von Endometriose-Apps in Österreich besteht, welche das Selbstmanagement von Endometriose einschließlich der präzisen, standardisierten Erfassung von Informationen unterstützen. Im Zuge der Arbeit konnte eine potenzielle Marktlücke in Österreich identifiziert werden.

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