⚙
AI-generated summary
by gemini-2.5-flash-lite, 2026-08-09
ⓘ
This study surveyed 258 endometriosis patients in rehabilitation, finding a mean age of 37.5 years, high pain levels, significant social impairment, and lower quality of life compared to other female conditions.
⚙
AI-generated deep summary
by qwen3.7-flash, 2026-08-27
· read from full text
ⓘ
This evaluation assessed the sociodemographic characteristics, disease burden, and quality of life among 258 patients undergoing inpatient rehabilitation for endometriosis over a two-year period. The cohort, predominantly suffering from stage III or IV disease with an average age of 37.5 years, reported significantly lower quality of life scores compared to women with breast cancer or rheumatoid arthritis. Key findings highlighted that 91% of participants experienced moderate to severe pain, while social relationships and partnerships were negatively impacted in over 75% of cases, prompting calls for improved specialized care and psychosocial support. This paper is centrally about endometriosis — specifically focusing on the physical and psychological consequences faced by patients in a rehabilitation setting.
Abstract
Die individuellen Verläufe der Endometrioseerkrankung sind schwer vorhersehbar, meist mit starken Schmerzen verbunden, symptomatische operative und medikamentöse Therapien eingreifend. Unerfüllter Kinderwunsch, Unverständnis im privaten und beruflichen Umfeld wie auch im Medizinsystem erhöhen den Leidensdruck und begünstigen sozialen Rückzug. Die vorliegende Evaluation gibt in einem ersten Schritt Aufschluss über Merkmale des derzeitigen Patientinnenkollektivs in der o.g. stationären Rehabilitationseinrichtung und deren körperlicher und psychischer Beeinträchtigung. Erfragt wurden in der Vollerhebung über ca. 24 Monate soziodemografische Daten, Krankheitsfolgen, Diagnostik, Leistungsinanspruchnahme und Lebensqualität (SF 12). Der Rücklauf ist mit 258 ausgefüllten Fragebögen sehr gut (86%). Das Durchschnittsalter der Patientinnen beträgt 37,5 Jahre. Überwiegend liegt ein Stadium III und IV der Endometriose vor, es werden häufige Arztkontakte und Arbeitsunfähigkeitszeiten angegeben. Im Vergleich zu anderen Erkrankungen bei Frauen, z.B. Brustkrebs oder Rheuma wird von den Endometriose-Patientinnen eine deutlich niedrigere Bewertung der Lebensqualität vorgenommen. Die Patientinnen berichten mit 91% mäßige bis sehr starke Schmerzen durch die Endometriose in den letzten 12 Monaten. Aufgrund der Erkrankung waren die sozialen Kontakte und die Partnerschaft nach Einschätzung der Patientinnen in über drei Viertel der Fälle mäßig bis sehr stark beeinträchtigt. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass neben verbesserten medizinischen Therapien effektivere Schmerztherapien für Endometriose-Patientinnen zu entwickeln sind. Gleichzeitig werden Formen psychosozialer Unterstützung benötigt, zum Beispiel ambulante Schulungen, psychologische Beratung oder Paartherapie. Aus Sicht der Rehabilitationsmedizin sollte der Zugang zu spezialisierten Maßnahmen deutlich verbessert werden, möglichst zu einem früheren Zeitpunkt im Krankheitsgeschehen, um Non-Compliance, depressiver Fehlverarbeitung und Chronifizierung vorzubeugen.
Full text
2,162 characters
· extracted from
oa-doi-fallback
· click to expand
Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/s-2007-989173
Lebensqualität und Krankheitsfolgen – aktuelle Daten der Rehabilitations-Patientinnen
Die individuellen Verläufe der Endometrioseerkrankung sind schwer vorhersehbar, meist mit starken Schmerzen verbunden, symptomatische operative und medikamentöse Therapien eingreifend. Unerfüllter Kinderwunsch, Unverständnis im privaten und beruflichen Umfeld wie auch im Medizinsystem erhöhen den Leidensdruck und begünstigen sozialen Rückzug. Die vorliegende Evaluation gibt in einem ersten Schritt Aufschluss über Merkmale des derzeitigen Patientinnenkollektivs in der o.g. stationären Rehabilitationseinrichtung und deren körperlicher und psychischer Beeinträchtigung. Erfragt wurden in der Vollerhebung über ca. 24 Monate soziodemografische Daten, Krankheitsfolgen, Diagnostik, Leistungsinanspruchnahme und Lebensqualität (SF 12). Der Rücklauf ist mit 258 ausgefüllten Fragebögen sehr gut (86%). Das Durchschnittsalter der Patientinnen beträgt 37,5 Jahre. Überwiegend liegt ein Stadium III und IV der Endometriose vor, es werden häufige Arztkontakte und Arbeitsunfähigkeitszeiten angegeben. Im Vergleich zu anderen Erkrankungen bei Frauen, z.B. Brustkrebs oder Rheuma wird von den Endometriose-Patientinnen eine deutlich niedrigere Bewertung der Lebensqualität vorgenommen. Die Patientinnen berichten mit 91% mäßige bis sehr starke Schmerzen durch die Endometriose in den letzten 12 Monaten. Aufgrund der Erkrankung waren die sozialen Kontakte und die Partnerschaft nach Einschätzung der Patientinnen in über drei Viertel der Fälle mäßig bis sehr stark beeinträchtigt. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass neben verbesserten medizinischen Therapien effektivere Schmerztherapien für Endometriose-Patientinnen zu entwickeln sind. Gleichzeitig werden Formen psychosozialer Unterstützung benötigt, zum Beispiel ambulante Schulungen, psychologische Beratung oder Paartherapie. Aus Sicht der Rehabilitationsmedizin sollte der Zugang zu spezialisierten Maßnahmen deutlich verbessert werden, möglichst zu einem früheren Zeitpunkt im Krankheitsgeschehen, um Non-Compliance, depressiver Fehlverarbeitung und Chronifizierung vorzubeugen.
Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below.
Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure
cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can
have broken hyphenation. The publisher copy
(via DOI)
is the canonical version.