Auf der Spur eines Rätsels: Angiogenese und Endometriose
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This review proposes a model where local factors including cytokines, hormones, and eicosanoids promote angiogenesis in ectopic endometrial lesions, potentially offering targets for future therapies.
One-sentence paraphrase of the abstract; not a substitute for reading it. No clinical advice. How this works
Abstract
Endometriose ist ein komplexes Krankheitsbild, dessen Pathogenese rätselhaft ist. Praktisch mit jedem Zyklus gelangen Endometriosezellen durch retrograde Menstruation in die Abdominalhöhle. Ein Ansiedeln dieser Zellen in ektopem Gewebe kommt wahrscheinlich nur bei Frauen vor, bei welchen eine Dysregulation der umgebenden intraperitonealen Abwehrmechanismen vorliegt. Die erhöhten Konzentrationen an aktivierten Makrophagen, Lymphozyten, Zytokinen und Wachstumsfaktoren, welche in der peritonealen Flüssigkeit von Endometriose-Patientinnen nachgewiesen werden, sprechen zugunsten dieser Hypothese. In der vorliegenden Übersicht schlagen wir ein Modell vor, welches das komplexe Zusammenspiel der lokal produzierten Zytokine, Wachstumsfaktoren, Sexualhormone und Eikosanoide im Wachstumsprozess und in der damit verbundenen Gefäßneubildung dieser ektopischen Endometrium-Herde zusammenfasst. Die erhöhte lokale Sekretion von angiostimulatorischen Proteinen durch Endometrioseherde und deren begleitenden Immunzellen fördern die Rekrutierung von Kapillaren zum Ort des Wachstums der anwachsenden Läsionen. Zukünftige Therapien, welche diese angiostimulatorischen Faktoren bekämpfen und somit das Potenzial haben, die vaskuläre Pathogenese der Endometriose zu blockieren, werden ebenfalls erwähnt.
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- openalex
- last seen: 2026-06-10T17:14:06.276822+00:00
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