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by qwen3.7-flash, 2026-08-29
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This retrospective study evaluated the diagnostic utility of preoperative rectal endosonography in 104 women with endometriosis who underwent surgery between 2009 and 2015. The researchers compared endosonography results against intraoperative findings, revealing that while the positive predictive value for bowel wall involvement was high at 0.8, the negative predictive value was lower at 0.64. The authors conclude that despite these limitations, rectal endosonography provides essential information for surgical planning and interdisciplinary discussions regarding potential bowel resection or shaving procedures. This paper is centrally about endometriosis — specifically the role of rectal endosonography in diagnosing deep infiltrating lesions involving the bowel wall.
Abstract
Einleitung: In der „interdisziplinären S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie der Endometriose“ der AWMF wird der Stellenwert der Endosonografie zur Beurteilung einer Darmwandbeteiligung als noch nicht abschließend evaluiert eingeordnet. Wir haben daher die Ergebnisse der Endosonografie, die intraoperativen Befunde und das operative Vorgehen bei Patientinnen mit der Diagnose Endometriose und Darmwandbeteiligung in unserem Endometriose-Zentrum retrospektiv evaluiert. Methode: Im Zeitraum von 2009 bis 2015 wurden in unserem Zentrum 682 Patientinnen mit der Diagnose Endometriose operiert. Bei 283 Patientinnen (41,1%) handelte es sich um einen Ersteingriff, bei 399 (57,9%) um einen Rezidiveingriff. Neben der klinischen und gynäkologischen Untersuchung führten wir bei 104 Patientinnen (gesamt 15,1%, davon Ersteingriff 11,4% und Rezidiveingriff 18,8%) eine zusätzliche Endosonografie bei positiver Blutungsanamnese, suspektem gynäkologischen Untersuchungsbefund oder Darmbeteiligung in der Anamnese, zum Beispiel nach auswärtigen Voroperationen, durch.
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DOI: 10.1055/s-0036-1586783
Wertigkeit der präoperativen rektalen Endosonografie bei Patientinnen mit Endometriose
Einleitung: In der „interdisziplinären S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie der Endometriose“ der AWMF wird der Stellenwert der Endosonografie zur Beurteilung einer Darmwandbeteiligung als noch nicht abschließend evaluiert eingeordnet. Wir haben daher die Ergebnisse der Endosonografie, die intraoperativen Befunde und das operative Vorgehen bei Patientinnen mit der Diagnose Endometriose und Darmwandbeteiligung in unserem Endometriose-Zentrum retrospektiv evaluiert. Methode: Im Zeitraum von 2009 bis 2015 wurden in unserem Zentrum 682 Patientinnen mit der Diagnose Endometriose operiert. Bei 283 Patientinnen (41,1%) handelte es sich um einen Ersteingriff, bei 399 (57,9%) um einen Rezidiveingriff. Neben der klinischen und gynäkologischen Untersuchung führten wir bei 104 Patientinnen (gesamt 15,1%, davon Ersteingriff 11,4% und Rezidiveingriff 18,8%) eine zusätzliche Endosonografie bei positiver Blutungsanamnese, suspektem gynäkologischen Untersuchungsbefund oder Darmbeteiligung in der Anamnese, zum Beispiel nach auswärtigen Voroperationen, durch.
Ergebnisse: Bei 74 Patientinnen (10,8%) fand sich intraoperativ eine Darmwandbeteiligung. 43% der Patientinnen mit einer Darmwandbeteiligung erhielten eine anteriore Rektumresektion, 12% eine Vorderwandresektion des Rektums und 45% ein „Shaving“ der Rektumwand ohne eine Lumeneröffnung mit anschließender Reserosierung. Der positive Vorhersagewert der präoperativen Endosonografie lag bei 0,8, wohingegen der negative Vorhersagewert mit 0,64 etwas niedriger ausfiel.
Schlussfolgerungen: Die präoperative rektale Endosonografie liefert zusätzliche Informationen über eine mögliche Darmwandbeteiligung bei Patientinnen mit Endometriose. Auf der Grundlage des Endosonografiebefundes können das operative chirurgische Vorgehen und die Komplikationen mit den Patientinnen konkretisiert besprochen und eine interdisziplinäre Operation geplant werden. Die rektale Endosonografie sollte daher die präoperative Diagnostik bei Patientinnen mit Endometriose standardisiert ergänzen.
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