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by qwen3.7-flash, 2026-09-10
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Professor Esther Pogatzki-Zahn notes that while endometriosis diagnoses have doubled since 2005, significant research gaps and educational deficits persist, prompting calls for improved medical training to facilitate earlier diagnosis and prevent chronic pain.
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by qwen3.7-flash, 2026-09-08
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This audio podcast features pain researcher Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn discussing the significant rise in endometriosis diagnoses in Germany over the past two decades, which she interprets as evidence of improved detection rather than increased disease prevalence. The paper highlights that while the condition involves ectopic tissue growth causing pain and infertility, substantial gaps remain in current research knowledge and medical education regarding its mechanisms and chronicity. It argues for urgent curriculum reforms to ensure all medical students receive foundational training in diagnosing endometriosis to prevent pain chronification through earlier intervention. This paper is centrally about endometriosis — specifically focusing on diagnostic delays, educational deficits, and the need for early clinical recognition.
Abstract
Sie leiden unter Schmerzen oder Übelkeit: Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. Diese Entwicklung bewertet die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Münster gleichwohl positiv. "Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Symptome immer früher und häufiger diagnostiziert werden, während die Krankheit früher oft unerkannt blieb", erklärt die Wissenschaftlerin, die sich auf die Erforschung von Mechanismen der Entstehung und Chronifizierung von Schmerzen konzentriert, in der neuen Folge des "Umdenken"-Podcasts. Bei dieser unheilbaren Krankheit wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle. Die Folgen reichen von Blutungen, Entzündungen und Schmerzen im Unterbauch über Narbenbildung bis hin zu chronischen Schmerzen und einer verminderten Fruchtbarkeit. Trotz vieler Fortschritte gebe es in der Forschung noch reichlich "blinde Flecken", betont Esther Pogatzki-Zahn, die an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster arbeitet. Auch in der medizinischen Ausbildung gebe es "erheblichen Nachholbedarf". Sie plädiert dafür, Endometriose in den Curricula der angehenden Ärzte einen deutlich höheren Stellenwert einzuräumen. "Bundesweit sollten alle Medizinstudierende eine Grundausbildung für die Diagnose von Endometriose erhalten", betont die Forscherin. Zudem sollten sich Hausärzte, die häufig die ersten Ansprechpartner für betroffene Frauen seien, intensiver mit dem Krankheitsbild auseinandersetzen. Eine frühe Diagnose könne dabei helfen, eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern und möglichst schnell mit einer Therapie zu beginnen.
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Endometriose: In der Forschung gibt es noch viele "blinde Flecken" : Neuer Podcast mit Schmerzforscherin Esther Pogatzki-Zahn
Sie leiden unter Schmerzen oder Übelkeit: Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. Diese Entwicklung bewertet die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Müns...
| Urheber: | |
|---|---|
| Weitere Beteiligte: | |
| FB/Einrichtung: | FB 05: Medizinische Fakultät |
| Dokumenttypen: | Verschiedenes |
| Medientypen: | Tondokument |
| Erscheinungsdatum: | 2026 |
| Publikation in MIAMI: | 06.05.2026 |
| Datum der letzten Änderung: | 06.05.2026 |
| Quelle: | Umdenken – der Podcast der Universität Münster, 2026 |
| Angaben zur Ausgabe: | [Electronic ed.] |
| Schlagwörter: | Podcast; Umdenken, Uni Münster; Endometriose |
| Fachgebiet (DDC): | 610: Medizin und Gesundheit |
| Lizenz: | CC BY 4.0 |
| Sprache: | Deutsch |
| Format: | audio/mpeg |
| URN: | urn:nbn:de:hbz:6-69848654582 |
| Weitere Identifikatoren: | DOI: 10.17879/69848678047 |
| Permalink: | https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-69848654582 |
| Onlinezugriff: | pogatzki-zahn_2026_endometriose.mp3 |
Sie leiden unter Schmerzen oder Übelkeit: Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. Diese Entwicklung bewertet die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Münster gleichwohl positiv. "Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Symptome immer früher und häufiger diagnostiziert werden, während die Krankheit früher oft unerkannt blieb", erklärt die Wissenschaftlerin, die sich auf die Erforschung von Mechanismen der Entstehung und Chronifizierung von Schmerzen konzentriert, in der neuen Folge des "Umdenken"-Podcasts. Bei dieser unheilbaren Krankheit wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle. Die Folgen reichen von Blutungen, Entzündungen und Schmerzen im Unterbauch über Narbenbildung bis hin zu chronischen Schmerzen und einer verminderten Fruchtbarkeit. Trotz vieler Fortschritte gebe es in der Forschung noch reichlich "blinde Flecken", betont Esther Pogatzki-Zahn, die an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster arbeitet. Auch in der medizinischen Ausbildung gebe es "erheblichen Nachholbedarf". Sie plädiert dafür, Endometriose in den Curricula der angehenden Ärzte einen deutlich höheren Stellenwert einzuräumen. "Bundesweit sollten alle Medizinstudierende eine Grundausbildung für die Diagnose von Endometriose erhalten", betont die Forscherin. Zudem sollten sich Hausärzte, die häufig die ersten Ansprechpartner für betroffene Frauen seien, intensiver mit dem Krankheitsbild auseinandersetzen. Eine frühe Diagnose könne dabei helfen, eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern und möglichst schnell mit einer Therapie zu beginnen.
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