Die prämature Ovarialinsuffizienz

In: Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz · 2023 · vol. 26(3) , pp. 131–136 · doi:10.1007/s41975-023-00294-y · W4385952232
article OA: hybrid CC0
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Abstract

Zusammenfassung Die prämature Ovarialinsuffizienz (POI) bedeutet für die Patientin einen frühzeitigen Verlust der ovariellen Funktion mit den kurz- und langfristigen Folgen des Östrogenmangels sowie niedrigen Schwangerschaftschancen. Mit einer Prävalenz von 1 % tritt dieses Krankheitsbild selten auf, hat jedoch fatale Auswirkungen für die Betroffenen. Oft stellt sich anfangs die Erkenntnis um die schwierige Situation bezüglich des Kinderwunschs als sehr belastend dar. Im Verlauf haben die Patientinnen dann zunehmend mit den Langzeitfolgen des Östrogenmangels für die kardiovaskuläre, kognitive sowie Knochengesundheit zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, die Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren und die Patientinnen adäquat zu behandeln.

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