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by qwen3.7-flash, 2026-09-09
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This case-control study of 546 women with endometriosis and 456 controls identified significant associations between the condition and allergies, prior smoking, and consumption of ice cream, cake, diet drinks, beef, pork, and fish.
Abstract
Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Die heutige Medizin ermoglicht es die Symptome Endometriose erkrankter Frauen medikamentos oder chirurgisch zu lindern. Doch viele Patienten wollen sich in die Behandlung selbst einbringen und einen eigenen Beitrag zu ihrer Genesung leisten. Eine Moglichkeit fur Patientinnen dies zu tun ist eine Anderung des Lifestyles. Ziel dieser Arbeit ist es, Unterschiede im Lifestyle erkrankter und gesunder Frauen in einer grosen Fall Kontroll-Studie zu untersuchen. Material und Methoden Insgesamt wurden 546 Patientinnen mit der Diagnose Endometriose, die im Zeitraum 2001 bis 2010 in der Frauenklinik Erlangen operiert worden sind, in die Untersuchung eingeschlossen. Alle Patientinnen wurden retrospektiv befragt. Die Endometriose wurde bei allen Patientinnen per Laparoskopie oder Laparotomie makroskopisch und/oder histologisch gesichert. 456 Frauen nahmen als Kontrollpatientin an der Studie teil. Ein Teil dieser Frauen wurde durch eine Zeitungsanzeige sowie Informationsblatter auf die Studie aufmerksam und meldete sich in der Sprechstunde der Studienzentrale zur Studienteilnahme. Weitere Daten wurden in zwei gynakologischen Praxen in der Umgebung von Erlangen erhoben. Dabei nahmen vor allem Frauen, die zur jahrlichen Krebsvorsorgeuntersuchung kamen, an der Studie teil. Grundlage der Untersuchung stellte ein 30-seitiger Fragebogen dar. Mithilfe des Fragebogens wurden die Daten retrospektiv erhoben und ausgewertet. Dies erfolgte mit Hilfe einer Microsoft Access Datenbank. Fur die statistische Auswertung wurde das Programm SPSS Version 15 verwendet. Zum Vergleich metrischer Merkmale wurden Mittelwerte und Standardabweichungen und mit dem T-Test fur unabhangige Variablen p-Werte fur die Mittelwertgleichheit berechnet. Zum Vergleich der kategorialen Variablen wurde der Chi-Quadrat-Test nach Pearson angewendet. Fur Lifestylefaktoren (Rauchen, Alkohol, Ernahrungsgewohnheiten) wurden Odds-Ratios mit zugehorigem 95 -Konfidenzintervall berechnet. Ergebnisse Fall-und Kontrollgruppe unterschieden sich nicht signifikant in folgenden Merkmalen: Alter, body-mass-index (BMI), Alter bei Menarche, Anzahl geborener Kinder, leichte Aktivitaten aktuell bzw. fruher. Bei der Ernahrung zeigten sich keine Unterschiede beim taglichen Konsum von Pizza, Fast Food, Milch, Fruchtsaften, Kartoffelchips, Popcorn, Cola/Limo, Geflugel, Tomaten, sonstigem Gemuse, Weisbrot, Getreidebrot, Eier, Kase, Susigkeiten, Alkohol fur mindestens ein halbes Jahr. Signifikante Unterschiede bestanden fur Ausdauersport, Allergien und einer Rauchervergangenheit. Bei der Ernahrung zeigten sich Eiskrem und Milchshakes Kuchen, Diatgetranke, Rindfleisch Schweinefleisch und Fisch als signifikant. Nach Berechnung der Quotenverhaltnisse konnte der Ausdauersport (OR=0,7) als einziger negativer Assoziationsfaktor identifiziert werden. Dies lies sich bei der logistischen Regression jedoch nicht bestatigen. Als positiver Assoziationsfaktoren konnte Allergien (OR=2,0), fruheres Rauchen (OR=1,7), Eiscreme (OR=2,2), Kuchen (OR=1,4), Diatgetranke (OR=1,7), Rindfleisch (OR=1,4) Schweinefleisch (OR=1,6) und Fisch (OR=1,5) identifiziert werden. Auch in der logistischen Regression wurden diese Assoziationsfaktoren bestatigt. Praktische Schlussfolgerungen Anderungen des Lifestyle sind eine Moglichkeit die Patientin am Heilungsprozess aktiv zu beteiligen. Hierzu bedarf es jedoch noch genauer Richtlinien und Diatplane an die sich die Patientin halte kann. Um solche Richtlinien zu erstellen bzw. in ihrer Wirksamkeit zu uberprufen bedarf es jedoch prospektiver Studien. Nur so wird es moglich sein die Patienten in Bezug auf Ernahrung, Sport und Lifestyle wissenschaftlich fundiert zu beraten und Behandlungserfolge zu stabilisieren bzw. zu verbessern.
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