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by qwen3.7-flash, 2026-08-30
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This prospective cohort study evaluated whether serum concentrations of soluble CD40 ligand (sCD40L) and CXCL-1 could serve as non-invasive biomarkers for endometriosis. Researchers measured these protein levels via ELISA in 60 women, comprising 31 patients with endometriosis confirmed by laparoscopy and 29 controls, while also recording body mass index data. The analysis revealed no statistically significant differences in sCD40L or CXCL-1 levels between the two groups, although a trend toward lower sCD40L values was observed in the endometriosis group, particularly among those with deep infiltrating disease. The authors conclude that these specific proteins are not suitable biomarkers for endometriosis based on this sample size and recommend validation in larger cohorts. This paper is centrally about endometriosis — specifically investigating the diagnostic utility of inflammatory markers in deep infiltrating lesions.
Abstract
Fragestellung: Endometriose ist eine gutartige Erkrankung und weist Charakteristika einer chronischen Inflammation auf. Wir untersuchten die Unterschiede in der Serumkonzentration von sCD40Ligand und CXCL-1 zwischen Patientinnen mit Endometriose und einer Kontrollgruppe. Das Ziel war es einerseits allfällige Unterschiede zu erkennen und andererseits den möglichen Nutzen dieser beiden Proteine als nicht-invasive Biomarker zu überprüfen. Methodik: In der prospektiven Kohortenstudie wurden zwischen Dezember 2010 und April 2012 insgesamt 60 Frauen einschlossen und in zwei Gruppen aufgeteilt: 31 Endometriosepatientinnen und 29 Kontrollpatientinnen. Bei allen Patientinnen wurde eine Laparoskopie durchgeführt, die Indikation ergab sich aus folgenden Gründen: V.a. Endometriose, Dysmenorrhoe, ovarielle Zysten, Chronic Pelvic Pain, Unfruchtbarkeitsabklärung. Die Serumkonzentrationen von sCD40L und CXCL-1 wurden präoperativ bestimmt und mittels ELISA ermittelt. Unterschiede zwischen den Gruppen wurden mittels Mann-Whitney-Hugh-Test und Kruskal-Wallis-Test statistisch ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt, zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in den Serumkonzentrationen von sCD40L und CXCL-1 (log10-Werte) zwischen Endometriosepatientinnen und der Kontrollgruppe (P = 0,223 und P = 0,78). Interessanterweise, war der BMI (Body Mass Index) zwischen Endometriosepatientinnen und der Kontrollgruppe signifikant unterschiedlich mit einem niedrigeren BMI bei der Endometriosegruppe (P = 0,002). Zusätzlich zeigte sich ein Trend in Richtung leicht niedrigeren Werten von sCD40L bei Endometriosepatientinnen im Vergleich zu den Kontrollen, welcher am stärksten in der Subgruppe der tief infiltrierenden Endometriose ausgeprägt war (P = 0,059). Schlussfolgerung: Wir konnten keine signifikanten Unterschiede in den Serumkonzentrationen von sCD40L und CXCL-1 zwischen Endometriosepatientinnen und einer Kontrollgruppe detektieren. Es zeigte sich jedoch ein Trend in Richtung erniedrigter Werte von sCD40Ligand bei Endometriosepatientinnen. Dieser war am ausgeprägtesten in der Gruppe der Patientinnen mit tief infiltrierender Endometriose. Somit sollten diese Resultate in einer größeren Studienkohorte überprüft werden.
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DOI: 10.1055/s-0036-1582180
Die Bestimmung von sCD40L und CXCL-1 im Serum von Endometriosepatientinnen eignet sich nicht als Biomarkertest für Endometriose
Fragestellung: Endometriose ist eine gutartige Erkrankung und weist Charakteristika einer chronischen Inflammation auf. Wir untersuchten die Unterschiede in der Serumkonzentration von sCD40Ligand und CXCL-1 zwischen Patientinnen mit Endometriose und einer Kontrollgruppe. Das Ziel war es einerseits allfällige Unterschiede zu erkennen und andererseits den möglichen Nutzen dieser beiden Proteine als nicht-invasive Biomarker zu überprüfen. Methodik: In der prospektiven Kohortenstudie wurden zwischen Dezember 2010 und April 2012 insgesamt 60 Frauen einschlossen und in zwei Gruppen aufgeteilt: 31 Endometriosepatientinnen und 29 Kontrollpatientinnen. Bei allen Patientinnen wurde eine Laparoskopie durchgeführt, die Indikation ergab sich aus folgenden Gründen: V.a. Endometriose, Dysmenorrhoe, ovarielle Zysten, Chronic Pelvic Pain, Unfruchtbarkeitsabklärung. Die Serumkonzentrationen von sCD40L und CXCL-1 wurden präoperativ bestimmt und mittels ELISA ermittelt. Unterschiede zwischen den Gruppen wurden mittels Mann-Whitney-Hugh-Test und Kruskal-Wallis-Test statistisch ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt, zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in den Serumkonzentrationen von sCD40L und CXCL-1 (log10-Werte) zwischen Endometriosepatientinnen und der Kontrollgruppe (P = 0,223 und P = 0,78). Interessanterweise, war der BMI (Body Mass Index) zwischen Endometriosepatientinnen und der Kontrollgruppe signifikant unterschiedlich mit einem niedrigeren BMI bei der Endometriosegruppe (P = 0,002). Zusätzlich zeigte sich ein Trend in Richtung leicht niedrigeren Werten von sCD40L bei Endometriosepatientinnen im Vergleich zu den Kontrollen, welcher am stärksten in der Subgruppe der tief infiltrierenden Endometriose ausgeprägt war (P = 0,059). Schlussfolgerung: Wir konnten keine signifikanten Unterschiede in den Serumkonzentrationen von sCD40L und CXCL-1 zwischen Endometriosepatientinnen und einer Kontrollgruppe detektieren. Es zeigte sich jedoch ein Trend in Richtung erniedrigter Werte von sCD40Ligand bei Endometriosepatientinnen. Dieser war am ausgeprägtesten in der Gruppe der Patientinnen mit tief infiltrierender Endometriose. Somit sollten diese Resultate in einer größeren Studienkohorte überprüft werden.
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