Involvement of the WNT pathway in endometriosis

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AI-generated summary by gemini-2.5-flash-lite, 2026-06-23

This study found that WNT pathway genes, especially LGR5, are upregulated in endometriosis lesions, promoting cell viability and migration, and that WNT inhibition reduces disease burden in a mouse model.

One-sentence paraphrase of the abstract; not a substitute for reading it. No clinical advice. How this works

AI-generated deep summary by claude@2026-06, 2026-06-23 · read from full text

This study investigated whether the WNT signaling pathway is dysregulated in endometriosis and contributes to pathologically relevant cellular behaviors. Using data from the prior EMMA endometriosis marker clinical study, TaqMan analyses of the same patient cohort showed upregulation of WNT2B, WNT7A, LGR5, RSPO1, and FZD7 in lesions, and mRNA manipulations implicated the pathway in altering viability, migration, and cell death/caspase activity in endometrial stromal cells, with increased LGR5 mRNA raising WNT activity and decreasing cell death while reduced mRNA produced opposite effects. In a retrograde menstruation mouse model, treatment with the WNT inhibitor LGK974 significantly reduced disease burden by lowering lesion size and number, and downregulated WNT genes associated with migration, proliferation, and vascularization. The authors note a key limitation that pharmacologically targeting WNT may have pleiotropic effects, limiting therapeutic specificity, though they propose that some pathway members, especially LGR5, could serve as biomarkers. This paper is centrally about endometriosis — it focuses on WNT pathway involvement and LGR5’s role in endometriosis lesion biology and disease burden.

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Abstract

Endometriose ist eine häufige gynäkologische Erkrankung, die definiert ist durch die Präsenz von endometrialen Zellen außerhalb der Uterushöhle, was unter anderem starke Unterleibsschmerzen und Infertilität verursacht. Die Pathogenese ist noch nicht vollkommen geklärt, wobei die Theorie der retrograden Menstruation am meisten akzeptiert wird. Da noch keine zuverlässigen Biomarker gefunden wurden, ist der Goldstandard für die Therapie und Diagnose immer noch das Entfernen der Läsionen durch eine Operation. Der WNT Signalweg (wingless-type MMTV integration site family) ist essentiell für die Embryogenese und Stammzellselbsterneuerung von verschiedensten adulten Stammzellen. Er wurde auch schon mit vielen verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Verschiedene Studien haben auch demonstriert, dass WNT-Proteine ebenfalls bei der Pathogenese von Endometriose eine Rolle spielen könnten. Die vorliegende Studie adressierte die genauere Untersuchung dieser Hypothese. Basierend auf einer vorherigen klinischen Studie (EMMA – Endometriosis Marker Austria), die ergab, dass der WNT Siganlweg tatsächlich in Endometriose dereguliert sein könnte, wurden einige besonders auffällige Mitglieder des WNT-Signalwegs ausgewählt und näher untersucht. TaqMan-Analysen derselben Patientenkohorte bestätigten, dass WNT2B, WNT7A, LGR5, RSPO1 und FZD7 in Läsionen hochreguliert sind. Manipulationen von mRNA-Leveln dieser WNT-Kandidatengene lieferten erste Hinweise auf einen Einfluss des WNT-Signalwegs in pathologisch relevante Mechanismen. Insbesondere erhöhte mRNA-Level von LGR5 steigerten die WNT-Aktivität, Viabilität und Migrationsaktivität und verringerten die Zelltodrate und Caspaseaktivität in endometrialen Stromazellen (ESCs). Reduzierte mRNA-Level führten zu umgekehrten Effekten, was darauf hinweist, dass Veränderungen von LGR5 direkt die WNT-Aktivität und somit auch dadurch regulierte zelluläre Funktionen beeinflusst. Schließlich wurde noch der WNT-Inhibitor LGK974 in einem retrograden Menstruationsmodell für Endometriose in Mäusen angewandt. Hier konnte eine signifikante Reduktion der Krankheitslast in Bezug auf Läsionsgröße und –anzahl beobachtet werden. Außerdem wurden viele WNT-Signalweggene, die auch eine Rolle bei Migration, Proliferation oder Vaskularisierung spielen, durch die WNT-Inhibition runterreguliert. All diese Daten weisen darauf hin, dass der WNT Signalweg essentiell in die Pathogenese von Endometriose impliziert ist. Dabei spielt LGR5 wohl eine besondere Rolle. Es wurde bereits als adulter endometrialer Stammzellmarker beschrieben. Demzufolge ist es wahrscheinlich, dass adulte endometriale Stammzellen durch die retrograde Menstruation in das Peritoneum gelangen, wo sie ausdifferenzieren und Läsionen bilden. Allerdings hätte das pharmakologische Beeinflussen des WNT Signalweges pleiotrope Effekte, weshalb dessen therapeutische Adressierung bei Endometriose wohl limitiert ist. Allerdings könnten möglicherweise einige WNT Signalwegmitglieder und vor allem LGR5 als Biomarker dienen, um eine frühzeitige, nicht-invasive Diagnose zu ermöglichen und somit durch eine zielgerichtete Therapie die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern.
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Abstract

Endometriose ist eine häufige gynäkologische Erkrankung, die definiert ist durch die Präsenz von endometrialen Zellen außerhalb der Uterushöhle, was unter anderem starke Unterleibsschmerzen und Infertilität verursacht. Die Pathogenese ist noch nicht vollkommen geklärt, wobei die Theorie der retrograden Menstruation am meisten akzeptiert wird. Da noch keine zuverlässigen Biomarker gefunden wurden, ist der Goldstandard für die Therapie und Diagnose immer noch das Entfernen der Läsionen durch eine Operation. Der WNT Signalweg (wingless-type MMTV integration site family) ist essentiell für die Embryogenese und Stammzellselbsterneuerung von verschiedensten adulten Stammzellen. Er wurde auch schon mit vielen verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Verschiedene Studien haben auch demonstriert, dass WNT-Proteine ebenfalls bei der Pathogenese von Endometriose eine Rolle spielen könnten. Die vorliegende Studie adressierte die genauere Untersuchung dieser Hypothese. Basierend auf einer vorherigen klinischen Studie (EMMA – Endometriosis Marker Austria), die ergab, dass der WNT Siganlweg tatsächlich in Endometriose dereguliert sein könnte, wurden einige besonders auffällige Mitglieder des WNT-Signalwegs ausgewählt und näher untersucht. TaqMan-Analysen derselben Patientenkohorte bestätigten, dass WNT2B, WNT7A, LGR5, RSPO1 und FZD7 in Läsionen hochreguliert sind. Manipulationen von mRNA-Leveln dieser WNT-Kandidatengene lieferten erste Hinweise auf einen Einfluss des WNT-Signalwegs in pathologisch relevante Mechanismen. Insbesondere erhöhte mRNA-Level von LGR5 steigerten die WNT-Aktivität, Viabilität und Migrationsaktivität und verringerten die Zelltodrate und Caspaseaktivität in endometrialen Stromazellen (ESCs). Reduzierte mRNA-Level führten zu umgekehrten Effekten, was darauf hinweist, dass Veränderungen von LGR5 direkt die WNT-Aktivität und somit auch dadurch regulierte zelluläre Funktionen beeinflusst. Schließlich wurde noch der WNT-Inhibitor LGK974 in einem retrograden Menstruationsmodell für Endometriose in Mäusen angewandt. Hier konnte eine signifikante Reduktion der Krankheitslast in Bezug auf Läsionsgröße und –anzahl beobachtet werden. Außerdem wurden viele WNT-Signalweggene, die auch eine Rolle bei Migration, Proliferation oder Vaskularisierung spielen, durch die WNT-Inhibition runterreguliert. All diese Daten weisen darauf hin, dass der WNT Signalweg essentiell in die Pathogenese von Endometriose impliziert ist. Dabei spielt LGR5 wohl eine besondere Rolle. Es wurde bereits als adulter endometrialer Stammzellmarker beschrieben. Demzufolge ist es wahrscheinlich, dass adulte endometriale Stammzellen durch die retrograde Menstruation in das Peritoneum gelangen, wo sie ausdifferenzieren und Läsionen bilden. Allerdings hätte das pharmakologische Beeinflussen des WNT Signalweges pleiotrope Effekte, weshalb dessen therapeutische Adressierung bei Endometriose wohl limitiert ist. Allerdings könnten möglicherweise einige WNT Signalwegmitglieder und vor allem LGR5 als Biomarker dienen, um eine frühzeitige, nicht-invasive Diagnose zu ermöglichen und somit durch eine zielgerichtete Therapie die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern. Description Table of contents

Keywords

WNT pathway, Endometriosis, Gynecological disorders Subjects based on RSWK Endometriose, Signaltransduktion, Biomarker

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openalex
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