Neue dignostische Tests für Endometriose aus peripherem Blut
article
OA: closed
CC0
Abstract
Auch heute noch beträgt die Zeitspanne zwischen ersten Symptomen und der definitiven Diagnosestellung „Endometriose“ mittels Laparoskopie ca. 6 bis 7 Jahre. Ein diagnostischer Test – möglichst aus peripherem Blut – scheint deshalb dringend erforderlich. Immer mehr Studien berichten erfreulicherweise über nicht-invasive Tests mit hoher Sensitivität und Spezifität. Als Marker werden hierbei u.a. folgende Parameter vorgeschlagen: CA 125, CA19–9, IL-6, ICAM-1 und CCR-1 mRNA. Regressionsmodelle schließen auch klinische Daten wie Zykluslänge und Anzahl der Schwangerschaften neben den oben genannten Serummarkern mit ein. Der mögliche Nutzen einer nicht-invasiven diagnostischen Methode wäre eine frühere Erkennung, einfachere Operationen bei geringerem Endometriosestadium, geringere Rezidivraten und damit letztendlich auch eine Kostensenkung. Bis zur Etablierung eines solchen Tests bleiben uns nur die bewährten Techniken wie Anamnese, gründliche gynäkologische Untersuchung, Sonographie und letztendlich Laparoskopie zur Diagnose der Erkrankung Endometriose.
My notes (saved in your browser only)
Condition tags
Citation neighborhood (no data yet)
We don't have any in-corpus citations linked to this paper yet. The paper's references may be in our DB but unresolved to ``paper_id`` (resolution happens at ingest when the cited DOI matches a row we already have). Run the cross-source citation reconcile pass to retry.
Source provenance
- openalex
- last seen: 2026-06-10T17:14:06.276822+00:00
License: CC0
· commercial use OK