Neue dignostische Tests für Endometriose aus peripherem Blut

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · vol. 67(09) · doi:10.1055/s-2007-989155 · W2734115151
article OA: closed CC0
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Abstract

Auch heute noch beträgt die Zeitspanne zwischen ersten Symptomen und der definitiven Diagnosestellung „Endometriose“ mittels Laparoskopie ca. 6 bis 7 Jahre. Ein diagnostischer Test – möglichst aus peripherem Blut – scheint deshalb dringend erforderlich. Immer mehr Studien berichten erfreulicherweise über nicht-invasive Tests mit hoher Sensitivität und Spezifität. Als Marker werden hierbei u.a. folgende Parameter vorgeschlagen: CA 125, CA19–9, IL-6, ICAM-1 und CCR-1 mRNA. Regressionsmodelle schließen auch klinische Daten wie Zykluslänge und Anzahl der Schwangerschaften neben den oben genannten Serummarkern mit ein. Der mögliche Nutzen einer nicht-invasiven diagnostischen Methode wäre eine frühere Erkennung, einfachere Operationen bei geringerem Endometriosestadium, geringere Rezidivraten und damit letztendlich auch eine Kostensenkung. Bis zur Etablierung eines solchen Tests bleiben uns nur die bewährten Techniken wie Anamnese, gründliche gynäkologische Untersuchung, Sonographie und letztendlich Laparoskopie zur Diagnose der Erkrankung Endometriose.

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