Nachweis von Adhäsionsmolekülen und Matrix-Metalloproteinasen in Endometrioseherden

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · vol. 66(S 01) · doi:10.1055/s-2006-952338 · W2559809912
article OA: closed CC0
Full text JSON View on OpenAlex View at publisher
AI-generated summary by gemini-2.5-flash-lite, 2026-08-05

This study investigated the presence of adhesion molecules and matrix metalloproteinases in endometriosis lesions, highlighting their role in lesion establishment and proliferation.

One-sentence paraphrase of the abstract; not a substitute for reading it. No clinical advice. How this works

Abstract

Hintergrund: Endometriose stellt neben Malignomen des weiblichen Genitale die häufigste Ursache für organdestruktives Wachstum dar und ist gekennzeichnet durch das Vorkommen von endometrialem Gewebe außerhalb des Cavum uteri. Für die Etablierung von Endometrioseherden und deren weiterer Proliferation spielt neben verschiedenen Adhäsionsmolekülen die lokale Expression von gewebedegradierenden Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) eine zentrale Rolle.
Full text 2,120 characters · extracted from oa-doi-fallback · click to expand
Subscribe to RSS DOI: 10.1055/s-2006-952338 Nachweis von Adhäsionsmolekülen und Matrix-Metalloproteinasen in Endometrioseherden Hintergrund: Endometriose stellt neben Malignomen des weiblichen Genitale die häufigste Ursache für organdestruktives Wachstum dar und ist gekennzeichnet durch das Vorkommen von endometrialem Gewebe außerhalb des Cavum uteri. Für die Etablierung von Endometrioseherden und deren weiterer Proliferation spielt neben verschiedenen Adhäsionsmolekülen die lokale Expression von gewebedegradierenden Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) eine zentrale Rolle. Rationale: Zeigen die verschiedenen Entitäten der Endometriose unterschiedliche Expressionsmuster hinsichtlich dieser Marker? Methodik: Es wurden 151 Proben von Endometrioseherden immunhistochemisch auf das Expressionsmuster von ICAM, VCAM, MMP-2, MMP-9 und MMP-11 untersucht. Die vergleichende immunhistochemische Auswertung erfolgte mittels Remmele-Score, der zur Beurteilung der Endometrioseherde adaptiert wurde. Ergebnisse: ICAM und VCAM wird am stärksten in epithelialen Zellen des ektopen Endometriums exprimiert (Ratio Epithel: Stroma 2: 1). Die stärkste Expression von ICAM ist in Darmläsionen sowie rectovaginalen Endometrioseherden gegeben. VCAM ist in Darmläsionen und in peritonealen Endometrioseherden am stärksten exprimiert. MMPs werden hauptsächlich in epithelialen Zellen exprimiert (Ratio Epithel: Stroma 3: 1). MMP-9 wird vor allem in ovarieller Endometriose aber kaum in peritonealen Läsionen exprimiert. MMP-11 wird in allen Proben exprimiert, am stärksten im Ovar. In der Varianz-Analyse zeigen sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Expression zwischen den unterschiedlichen Lokalisationen der Endometrioseherde. Fazit: Die Adhäsionsmoleküle ICAM und VCAM sowie MMP-2, MMP-9 und MMP-11 spielen in der Etablierung sowie im Erhalt der Endometrioseläsionen eine zentrale Rolle und werden in allen Lokalisationen der Erkrankung exprimiert. Unterschiedliche Expressionsmuster in den verschiedenen Entitäten der Endometriose weisen möglicherweise auf unterschiedliche Regulation in den einzelnen Läsionen hin.

Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below. Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can have broken hyphenation. The publisher copy (via DOI) is the canonical version.

My notes (saved in your browser only)

Ask this paper AI returns verbatim quotes from the full text · source: oa-doi-fallback

Answers must be backed by verbatim quotes from this paper's full text. Hallucinated quotes are dropped automatically; if no verbatim passage answers the question, we say so. How this works

Condition tags

die_deep_infiltrating

Citation neighborhood (no data yet)

We don't have any in-corpus citations linked to this paper yet. The paper's references may be in our DB but unresolved to ``paper_id`` (resolution happens at ingest when the cited DOI matches a row we already have). Run the cross-source citation reconcile pass to retry.

Source provenance

openalex
last seen: 2026-06-10T17:14:06.276822+00:00
unpaywall
last seen: 2026-08-23T06:29:45.520198+00:00
License: CC0 · commercial use OK