Geburtenregister für tiefinfiltrierende Endometriose – weltweite Erfassung von Entbindungsdaten von Patientinnen mit tiefinfiltrierender Endometriose (operiert/nicht operiert)

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2020 · doi:10.1055/s-0040-1713191 · W3034776976
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This study aimed to establish a global registry for childbirth data of patients with deep infiltrating endometriosis, focusing on delivery complications, mode of delivery, and fetal outcomes.

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This paper introduces a new global birth registry designed to collect delivery data from women with deep infiltrating endometriosis, regardless of whether they have undergone prior surgery. The initiative addresses a significant gap in existing literature by focusing on outcomes such as mode of delivery, birth injuries, and fetal results, which have been underexplored compared to pregnancy complications like placenta previa or preterm birth. Data collection utilizes an electronic database accessible to participating centers worldwide, allowing for the accumulation of information over an indefinite period without predefined limits on enrollment or study duration. This paper is centrally about endometriosis — specifically the establishment of a registry to track obstetric outcomes in patients with deep infiltrating endometriosis.

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Abstract

Fragestellung: Die letzten Jahre haben uns zahlreiche Erkenntnisse über den Einfluss von Endometriose auf Komplikationen in der Schwangerschaft gebracht. Hierzu zählen zum Beispiel ein höheres Risiko für Placenta praevia, Frühaborte, Frühgeburtlichkeit oder intraperitoneale Blutungen. Im Gegensatz dazu haben sich bisher nur sehr wenige Studien mit dem Einfluss einer Endometrioseerkrankung auf die Entbindung beschäftigt. Insbesondere das Entbindungsoutcome einer tiefinfiltrierenden Endometriose (TIE) – sowohl operiert als auch nicht operiert – ist bisher nicht ausreichend untersucht. Aus diesem Grund ist die Initiative zur Erschaffung eines Geburtenregisters für tiefinfiltrierende Endometriose entstanden. Im Rahmen dieses Registers soll möglichst umfassend das Outcome von Entbindungen bei Frauen mit tiefinfiltrierender Endometriose erfasst werden. Im Vordergrund des Geburtenregisters steht die Informationsgewinnung zu Geburtsverletzungen, Entbindungsmodus und dem fetalen Outcome. Die Ergebnisse dieser Erhebung sollen helfen, betroffene Frauen in der Schwangerschaft besser bezüglich des Geburtsmodus und individuelle Risiken beraten zu können.
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Subscribe to RSS DOI: 10.1055/s-0040-1713191 Geburtenregister für tiefinfiltrierende Endometriose – weltweite Erfassung von Entbindungsdaten von Patientinnen mit tiefinfiltrierender Endometriose (operiert/nicht operiert) Authors Fragestellung: Die letzten Jahre haben uns zahlreiche Erkenntnisse über den Einfluss von Endometriose auf Komplikationen in der Schwangerschaft gebracht. Hierzu zählen zum Beispiel ein höheres Risiko für Placenta praevia, Frühaborte, Frühgeburtlichkeit oder intraperitoneale Blutungen. Im Gegensatz dazu haben sich bisher nur sehr wenige Studien mit dem Einfluss einer Endometrioseerkrankung auf die Entbindung beschäftigt. Insbesondere das Entbindungsoutcome einer tiefinfiltrierenden Endometriose (TIE) – sowohl operiert als auch nicht operiert – ist bisher nicht ausreichend untersucht. Aus diesem Grund ist die Initiative zur Erschaffung eines Geburtenregisters für tiefinfiltrierende Endometriose entstanden. Im Rahmen dieses Registers soll möglichst umfassend das Outcome von Entbindungen bei Frauen mit tiefinfiltrierender Endometriose erfasst werden. Im Vordergrund des Geburtenregisters steht die Informationsgewinnung zu Geburtsverletzungen, Entbindungsmodus und dem fetalen Outcome. Die Ergebnisse dieser Erhebung sollen helfen, betroffene Frauen in der Schwangerschaft besser bezüglich des Geburtsmodus und individuelle Risiken beraten zu können. Methodik: Die Eingabe der Daten erfolgt in eine elektronische Datenbank und ist sowohl auf deutsch als auch auf englisch möglich. Die dafür programmierte Dateneingabemaske ist auf einem geschützten Bereich der Register-Homepage zugänglich. Zur Erlangung eines zentrumspezifischen Zugangslinks ist eine Online-Registrierung als teilnehmendes Zentrum notwendig. Die Natur einer Registerstudie erlaubt es, dass die Anzahl der Einschlüsse und der teilnehmenden Zentren sowie die Studienlaufzeit a priori nicht definiert sind. Ein positives Ethikvotum liegt vor. Die Registerstudie ist im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) erfasst. Ergebnisse: Laufende Registerstudie. Schlussfolgerung: Alle weiteren Details und Kontaktmöglichkeiten sind auf der Register-Homepage zu finden: endo-geburtenregister.kepleruniklinikum.at Publication History Article published online: 02 June 2020 Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

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