Präoperative Diagnostik eines Darmbefalls bei rektovaginaler Endometriose

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · vol. 67(09) · doi:10.1055/s-2007-989169 · W2407002393
article OA: closed CC0
Full text JSON View on OpenAlex View at publisher
AI-generated summary by gemini-2.5-flash-lite, 2026-06-13

This study investigated the value of imaging techniques for the preoperative diagnosis of intestinal involvement in rectovaginal endometriosis.

One-sentence paraphrase of the abstract; not a substitute for reading it. No clinical advice. How this works

Abstract

Fragestellung: Eine rektovaginale Endometriose kann isoliert das Septum rectovaginale betreffen oder infiltrativ in das Rektum einwachsen. 65% der Darmendometriosen betreffen das Rektum. Bei sichtbaren oder palpablen Befunden im Septum rectovaginale ist die präoperative Differenzierung zwischen darminfiltrierenden Befunden und rein rectovaginalen Endometrioseherden wichtig für die Operationsplanung und Aufklärung. In dieser Studie soll die Wertigkeit der Bildgebung bei rektovaginaler Endometriose untersucht werden.
Full text 2,808 characters · extracted from oa-doi-fallback · click to expand
Subscribe to RSS DOI: 10.1055/s-2007-989169 Präoperative Diagnostik eines Darmbefalls bei rektovaginaler Endometriose Fragestellung: Eine rektovaginale Endometriose kann isoliert das Septum rectovaginale betreffen oder infiltrativ in das Rektum einwachsen. 65% der Darmendometriosen betreffen das Rektum. Bei sichtbaren oder palpablen Befunden im Septum rectovaginale ist die präoperative Differenzierung zwischen darminfiltrierenden Befunden und rein rectovaginalen Endometrioseherden wichtig für die Operationsplanung und Aufklärung. In dieser Studie soll die Wertigkeit der Bildgebung bei rektovaginaler Endometriose untersucht werden. Methoden: In eine prospektive Analyse wurden 69 Patientinnen mit einer klinischen Endometriose des Septum rectovaginale eingeschlossen. Bei den Patientinnen wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: bimanuelle rectovaginale Untersuchung, vaginale Sonographie, Endosonographie des Rektums, Rektosigmoidoskopie, MRT des Beckens und CA-125-Bestimmung. Alle betroffenen Patientinnen wurden nach einer standardisierten kombiniert vaginal-laparoskopischen Operationsmethode behandelt. Während des stets am Anfang der Operation stattfindenden vaginalen Operationsteils kann ein Rectumbefall eindeutig nachgewiesen oder ausgeschlossen und die Operation entsprechend fortgesetzt werden. Der histopathologische Befund galt als Referenzmethode. Ergebnisse: Bei 43 Patientinnen fand sich ein infiltrativer Darmbefall. Die anderen 26 betroffenen Patientinnen zeigten nur eine Endometriose des Septum rectovaginale. Die histopathologische Referenz-Untersuchung bestätigte in allen Fällen die intraoperativ erhobenen Ergebnisse. Die Sensitivitäten und Spezifitäten der vorgestellten Untersuchungsmethoden für eine Darminfiltration ergaben sich wie folgt: Bimanuelle rectovaginale Untersuchung 92%/17%, Gynäkologischer Ultraschall 23%/95%, Endosonographie des Rektums 53%/70%, Rektosigmoidoskopie 3%/100%, MRT des Beckens 47%/67%, Ca125-Bestimmung 40%/78%. Schlussfolgerung: Man kann mit den zur Verfügung stehenden präoperativen diagnostischen Mitteln, wie gynäkologischer Ultraschall, Endosonographie des Rektums, Rektosigmoidoskopie, MRT des Beckens, Ca125-Bestimmung keine verlässliche Aussage über einen möglichen infiltrativen Prozess im Septum rectovaginale treffen, da die Irrtumswahrscheinlichkeiten zu hoch sind. Die direkte intraoperative Beurteilung der rektovaginalen Endometriosen korreliert in 100% mit den histologischen Befunden und kann daher als einzige Methode sicher zwischen infiltrativen und nicht-infiltrativen Prozessen unterscheiden. | n=69 | Sensitivität | Spezifität | | Bimanuelle Untersuchung | 92% | 17% | | Gyn. US | 23% | 95% | | Endosonographie des Rektums | 53% | 70% | | Rektosigmoidoskopie | 3% | 100% | | MRT | 47% | 67% | | Ca125 | 40% | 78% |

Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below. Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can have broken hyphenation. The publisher copy (via DOI) is the canonical version.

My notes (saved in your browser only)

Ask this paper AI returns verbatim quotes from the full text · source: oa-doi-fallback

Answers must be backed by verbatim quotes from this paper's full text. Hallucinated quotes are dropped automatically; if no verbatim passage answers the question, we say so. How this works

Condition tags

die_deep_infiltrating

Citation neighborhood (no data yet)

We don't have any in-corpus citations linked to this paper yet. The paper's references may be in our DB but unresolved to ``paper_id`` (resolution happens at ingest when the cited DOI matches a row we already have). Run the cross-source citation reconcile pass to retry.

Source provenance

openalex
last seen: 2026-06-10T17:14:06.276822+00:00
License: CC0 · commercial use OK