Was sagt die LAC-Depressionsstudie wirklich aus? Eine methodenkritische Betrachtung.

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Abstract

Mit großem Interesse haben wir daher die erneute Publikation (Leuzinger-Bohleber, Hautzinger, Keller, et al., 2019) der Ergebnisse der Studie zu Langzeitbehandlungen bei chronisch depressiven Patienten (kurz: LAC-Studie) gelesen. Bislang haben die Autoren die regelmäßig veröffentlichten „Tranchen“ des sicherlich beträchtlichen Datensatzes dieses Forschungsprojektes lediglich im kleinen Kreis diskutiert. Da dieses Mal auch in Medien für interessierte Laien (Padberg, 2019) darüber berichtet wurde und die Studie als Beleg für eine vergleichbare Effektivität von Psychoanalyse und kognitiver Verhaltenstherapie verwendet wird, würden wir gerne die Gelegenheit wahrnehmen, diese zu kommentieren.

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