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by qwen3.7-flash, 2026-09-24
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This study evaluated the efficacy of laparoscopic supracervical hysterectomy (LASH) for treating internal adenomyosis in thirty-five patients suffering from severe pelvic pain. Preoperative assessments revealed high levels of dysmenorrhea, dyspareunia, and chronic analgesic use among the participants, with many also presenting concurrent uterine fibroids that complicated other treatments. Postoperatively, all patients reported complete resolution of pain symptoms without complications, although a minority experienced minor cyclic spotting that was not considered bothersome. The authors concluded that LASH effectively relieves symptoms while preserving the cervix and allows for simultaneous treatment of associated endometriotic lesions. This paper is centrally about adenomyosis — specifically the surgical management of internal adenomyosis using laparoscopic supracervical hysterectomy.
Abstract
Einleitung: Die Adenomyosis (endometriosis) uteri interna ist eine Sonderform der Endometriose, welche in ca. 12% von zusätzlichen Endometrioseherden begleitet wird. Im Vordergrund steht meist eine ausgeprägte Schmerzsymptomatik (Dysmenorrhoe, Dyspareunie). Medikamentöse Therapien erzielen schlechte Langzeiterfolge und sind häufig von unerwünschten Nebenwirkungen begleitet. Gestagen-beschichtete IUDs oder Endometriumablation wären gut wirksam, allerdings ist deren Verwendung durch oft gleichzeitig vorhandene Myome nicht immer möglich. In vielen Fällen verspricht einzig eine Hysterektomie Erfolg. Dieser Eingriff wird zunehmend auf Wunsch laparoskopisch supracervical (LASH) ausgeführt. Wir haben den Einsatz der LASH zur Behandlung der Adenomyosis uteri geprüft. Methode: Seit Jänner 2003 wurden 35 Patientinnen mit Schmerzen und der ausschließlichen Diagnose einer Adenomyosis uteri interna laparoskopisch supracervical hysterektomiert. Prä- und postoperativ wurden die Beschwerden qualitativ und quantitativ mittels Fragebogen und VAS (visual analog scale, 0-10) erhoben. Ergebnisse: 33 Patientinnen (94%) zeigten präoperativ eine mediane Dysmenorrhoe–Stärke von 8 und 12 Patientinnen (34%) eine mediane Dyspareunie–Stärke von 4. 14 Patientinnen (40%) gaben außerhalb der Menstruation eine mediane Schmerzstärke von 5 an. N=25 (71%) berichteten präoperativ über chronischen Analgetikakonsum. 6 Wochen postoperativ wurde eine klinische Untersuchung durchgefürt. Die Erhebung der Schmerzsymptomatik mittels Fragebogen erfolgte 42 Wochen (median) postoperativ. Alle behandelten Patientinnen waren postoperativ schmerzfrei (VAS 0 für Dyssmenorrhoe und Dyspareunie). Der operative und postoperative Verlauf gestaltete sich in allen Fällen komplikationslos. N=8 (23%) berichteten postoperativ über geringes, zyklisches Spotting, welches allerdings nicht als störend empfunden wurde. Alle Patientinnen würden eine LASH zur Behandlung ihrer Beschwerden weiterempfehlen. Schlussfolgerung: Eine LASH eignet sich zur Behandlung von Patientinnen mit schmerzhafter Adenomyosis uteri interna, welche den Erhalt der Cervix uteri wünschen. Der Verbleib der Cervix hatte in unserer Beobachtungsserie auf den Erfolg der Schmerztherapie keinen negativen Einfluß. Diese Methode bietet den zusätzlichen Vorteil, gleichzeitig bestehende Endometrioseherde in derselben Sitzung zu sanieren, bzw. andere Ursachen für chronische Schmerzzustände auszuschließen.
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DOI: 10.1055/s-2005-920990
LASH zur Therapie der Adenomyosis uteri interna
Einleitung: Die Adenomyosis (endometriosis) uteri interna ist eine Sonderform der Endometriose, welche in ca. 12% von zusätzlichen Endometrioseherden begleitet wird. Im Vordergrund steht meist eine ausgeprägte Schmerzsymptomatik (Dysmenorrhoe, Dyspareunie). Medikamentöse Therapien erzielen schlechte Langzeiterfolge und sind häufig von unerwünschten Nebenwirkungen begleitet. Gestagen-beschichtete IUDs oder Endometriumablation wären gut wirksam, allerdings ist deren Verwendung durch oft gleichzeitig vorhandene Myome nicht immer möglich. In vielen Fällen verspricht einzig eine Hysterektomie Erfolg. Dieser Eingriff wird zunehmend auf Wunsch laparoskopisch supracervical (LASH) ausgeführt. Wir haben den Einsatz der LASH zur Behandlung der Adenomyosis uteri geprüft. Methode: Seit Jänner 2003 wurden 35 Patientinnen mit Schmerzen und der ausschließlichen Diagnose einer Adenomyosis uteri interna laparoskopisch supracervical hysterektomiert. Prä- und postoperativ wurden die Beschwerden qualitativ und quantitativ mittels Fragebogen und VAS (visual analog scale, 0-10) erhoben. Ergebnisse: 33 Patientinnen (94%) zeigten präoperativ eine mediane Dysmenorrhoe–Stärke von 8 und 12 Patientinnen (34%) eine mediane Dyspareunie–Stärke von 4. 14 Patientinnen (40%) gaben außerhalb der Menstruation eine mediane Schmerzstärke von 5 an. N=25 (71%) berichteten präoperativ über chronischen Analgetikakonsum. 6 Wochen postoperativ wurde eine klinische Untersuchung durchgefürt. Die Erhebung der Schmerzsymptomatik mittels Fragebogen erfolgte 42 Wochen (median) postoperativ. Alle behandelten Patientinnen waren postoperativ schmerzfrei (VAS 0 für Dyssmenorrhoe und Dyspareunie). Der operative und postoperative Verlauf gestaltete sich in allen Fällen komplikationslos. N=8 (23%) berichteten postoperativ über geringes, zyklisches Spotting, welches allerdings nicht als störend empfunden wurde. Alle Patientinnen würden eine LASH zur Behandlung ihrer Beschwerden weiterempfehlen. Schlussfolgerung: Eine LASH eignet sich zur Behandlung von Patientinnen mit schmerzhafter Adenomyosis uteri interna, welche den Erhalt der Cervix uteri wünschen. Der Verbleib der Cervix hatte in unserer Beobachtungsserie auf den Erfolg der Schmerztherapie keinen negativen Einfluß. Diese Methode bietet den zusätzlichen Vorteil, gleichzeitig bestehende Endometrioseherde in derselben Sitzung zu sanieren, bzw. andere Ursachen für chronische Schmerzzustände auszuschließen.
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