Isolierte adenomyotische Makrozyste der Uterusvorderwand – ein Fallbericht

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · vol. 68(04) · doi:10.1055/s-2008-1078324 · W2071479981
article OA: closed CC0
Full text JSON View on OpenAlex View at publisher

Abstract

Einleitung: Die Adenomyosis uteri ist eine spezielle Ausprägungsform der Endometriosis genitalis interna die durch eine diffuse Wucherung endometrialer Drüsenschläuche gekennzeichnet ist und zu einer Struktur- und Funktionsänderung des Uterus führt. Hauptsymptome sind die Dysmenorrhoe, Dyspareunie, Blutungsstörungen und Sterilität.
Full text 1,753 characters · extracted from oa-doi-fallback · click to expand
Subscribe to RSS DOI: 10.1055/s-2008-1078324 Isolierte adenomyotische Makrozyste der Uterusvorderwand – ein Fallbericht Einleitung: Die Adenomyosis uteri ist eine spezielle Ausprägungsform der Endometriosis genitalis interna die durch eine diffuse Wucherung endometrialer Drüsenschläuche gekennzeichnet ist und zu einer Struktur- und Funktionsänderung des Uterus führt. Hauptsymptome sind die Dysmenorrhoe, Dyspareunie, Blutungsstörungen und Sterilität. Kasuistik: Im beschriebenen Fall handelt es sich um eine 34 Jahre alte Patientin mit ausgeprägter Dysmenorrhoen und primärere Sterilität. Im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung zeigt sich ein äußerst druckschmerzhafter, prallelastischer und an der Vorderwand fixierter Uterus. Korrelierend zum Tastbefund lässt sich vaginalsonografisch eine ca. 4×3 x 2cm große homogene, ovaläre und im Vergleich zur umgebenden Uterusvorderwand, echoarme cystische Struktur darstellen, welche in der zusätzlich durchgeführten MRT als hypodense, intramyometriale Raumforderung imponiert. Intraoperativ präsentiert sich die Uterusvorderwand stark vernarbt, wobei sich nach Präparation der Vorderwand eine isolierte adenomyotische Makrozyste darstellen, entleeren und ausschälen lässt. Die pathohistologische Aufarbeitung des Präparats bestätigt den obig angegebenen Verdachtsbefund. Nach unauffälligem postoperativem Verlauf gibt die Patientin nach 6 Wochen eine deutliche Besserung der Beschwerdesymptomatik an. Schlussfolgerung: Im Gegensatz zur diffusen Ausprägungsform der Adenomyose ist die beschriebene isoliert-zystische Variante eine bis dato auf seltene Einzelfälle beschränkte Entität. Die minimal-invasive operative Entfernung der Läsion stellt nach unserer Meinung die Therapiemöglichkeit der Wahl dar.

Text is read by the "Ask this paper" AI Q&A widget below. Extraction quality varies by source — PMC NXML preserves structure cleanly, OA-HTML may include some navigation residue, and OA-PDF can have broken hyphenation. The publisher copy (via DOI) is the canonical version.

My notes (saved in your browser only)

Ask this paper AI returns verbatim quotes from the full text · source: oa-doi-fallback

Answers must be backed by verbatim quotes from this paper's full text. Hallucinated quotes are dropped automatically; if no verbatim passage answers the question, we say so. How this works

Condition tags

endometriosisadenomyosisdie_deep_infiltrating

Citation neighborhood (no data yet)

We don't have any in-corpus citations linked to this paper yet. The paper's references may be in our DB but unresolved to ``paper_id`` (resolution happens at ingest when the cited DOI matches a row we already have). Run the cross-source citation reconcile pass to retry.

Source provenance

openalex
last seen: 2026-06-04T00:00:01.174412+00:00
unpaywall
last seen: 2026-08-12T06:43:03.944938+00:00
License: CC0 · commercial use OK