Bioidentisches Progesteron bei HPV & Endometriose
article
OA: green
CC0
Abstract
Dieses Projekt untersucht den möglichen Einfluss von bioidentischem Progesteron auf die Immunregulation und HPV-16-Clearance bei Frauen mit Endometriose. Ziel ist es, eine explorative, nicht-interventionelle Studie vorzubereiten, die sowohl die hormonellen als auch immunologischen Parameter vor und nach Anwendung von bioidentischem Progesteron dokumentiert. Das Projekt geht auf eine Versorgungslücke in der Behandlung persistierender Hochrisiko-HPV-Infektionen bei Betroffenen mit gleichzeitiger Endometriose ein und wurde aus pflegerischer Praxis und Erfahrung heraus initiiert. Methodik (Studientitel: „Bioidentisches Progesteron zur Unterstützung der Immunregulation bei persistierender HPV-16-Infektion im Kontext von Endometriose – eine explorative pflegeinitiierte Studienskizze“) Studiendesign: Diese explorative Beobachtungsstudie folgt einem deskriptiven, pflegeinitiierten Design und fokussiert sich auf Patientinnen mit einer nachgewiesenen persistierenden Hochrisiko-HPV-16-Infektion sowie einer gleichzeitig diagnostizierten Endometriose. Die Erhebung erfolgt zyklusbasiert unter kontrollierter Gabe von bioidentischem Progesteron (oral, 200 mg, ZT 16–28). Ziel: Primäres Ziel ist die qualitative und quantitative Erfassung möglicher immunregulatorischer Effekte von bioidentischem Progesteron im Hinblick auf HPV-Persistenz, subjektives Wohlbefinden und endometriosetypische Beschwerden. Einschlusskriterien: Frauen im reproduktiven Alter (18–45 Jahre) Nachweis einer HPV-16-DNA-Persistenz (≥ 6 Monate) Endometriose (histologisch, operativ oder klinisch gesichert) Kein Kinderwunsch zum Erhebungszeitpunkt Zustimmung zur hormonfreien oder progesteronbasierten Therapieform Ausschlusskriterien: Vorliegen einer CIN 2+ gleichzeitige kombinierte Hormontherapie (z. B. Östrogene) bekannte hormonabhängige Tumorerkrankungen Schwangerschaft oder Stillzeit Einnahme immunmodulierender Medikamente Intervention: Verwendung von bioidentischem Progesteron (Utrogest, oral, 200 mg) jeweils ab Zyklustag 16 bis 28 über mindestens drei aufeinanderfolgende Zyklen. Dosierungsprotokoll und Einnahmezeit werden individuell dokumentiert. Erhebungsinstrumente: Tagebuch (ZT 16–28) zur Selbstbeobachtung: Energielevel, Schmerzen (VAS), Wassereinlagerungen, Hautzustand, Libido, emotionale Lage etc. klinische Verlaufsparameter: HPV-mRNA (E6/E7), p16/Ki67, PAP, Colposkopie (falls verfügbar) Selbsteinschätzungsskalen zur Lebensqualität (z. B. EHP-30 modifiziert) optional: Immunparameter im Serum (IL-6, TNF-α, Tregs) bei Kooperationspartner:innen Auswertung: Die Auswertung erfolgt deskriptiv und vergleichend, orientiert an individuellen Verlaufsprofilen. Besonderes Augenmerk liegt auf: Veränderungen im HPV-Status (DNA/mRNA) subjektiven Verbesserungen hormonell getriggerter Beschwerden Wechselwirkungen mit Endometriose-Symptomatik UTRO-HPV-ENDO2025 Explorative, hypothesengenerierende Studie ohne präklinischen Interventionsanspruch. Die nachfolgenden Arbeiten bilden die theoretische und biologische Grundlage der formulierten Hypothesen: Progesteron & Immunmodulation Piccinni MP et al. (2000). Progesterone favors the development of human Th2 cells by inducing IL-4 production. Journal of Immunology, 165(1), 208–214. Robinson DP, Klein SL (2012). Pregnancy and pregnancy-associated hormones alter immune responses and disease pathogenesis. Hormones and Behavior, 62(3), 263–271. Hall OJ, Klein SL (2017). Progesterone-based compounds affect immune responses and disease outcomes. Cellular Immunology, 294, 58–64. HPV-Persistenz & Immunantwort 4. Stanley M. (2010). Pathology and epidemiology of HPV infection in females. Gynecologic Oncology, 117(2), S5–S10. Doorbar J et al. (2012). The biology and life-cycle of human papillomaviruses. Vaccine, 30(Suppl 5), F55–F70. Woodman CBJ et al. (2007). Natural history of cervical HPV infection. The Lancet, 370(9599), 183–192. Endometriose & Immun-/Hormoninteraktion 7. Bulun SE. (2009). Endometriosis. New England Journal of Medicine, 360, 268–279. Ahn SH et al. (2015). Immune-inflammation gene signatures in endometriosis. Fertility and Sterility, 103(2), 343–351. Vannuccini S et al. (2018). Endometriosis: pathogenesis and pathophysiology. Journal of Endometriosis and Pelvic Pain Disorders, 10(1), 5–12.
My notes (saved in your browser only)
Outcome instruments
Condition tags
Citation neighborhood (no data yet)
We don't have any in-corpus citations linked to this paper yet. This is a recent paper (2025) — citers typically take a year or two to land, and the OpenAlex reference graph may still be filling in.
Source provenance
- openalex
- last seen: 2026-05-11T05:18:01.733872+00:00
License: CC0
· commercial use OK