Katamenialer Pneumothorax als mögliche Folge einer Endometriosis extragenitalis – Ein Fallbericht
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Abstract
Einleitung: Das Vorkommen einer Endometriosis extragenitalis als Ursache für das Auftreten eines zyklusabhängigen Spontanpneumothorax ist sehr selten. In der Weltliteratur sind bisher ca. 100 Fälle beschrieben worden. Ein solcher Fall soll folgend demonstriert werden. Kasuistik: Die 31-jährige Patientin stellte sich im Juni 2003 in unserer Kinderwunschsprechstunde aufgrund einer primärer Sterilität unter der Verdachtsdiagnose Endometriose vor. Anamnestisch gab die Patientin an, in der Zeit zwischen 1999 bis dato sechs Mal an einem Spontanpneumothorax erkrankt gewesen zu sein. Dieser trat immer im Zusammenhang mit der Menstruation am ersten Zyklustag auf. Im Mai 2002 waren im Rahmen eines Mantelpneumothorax im unteren rechten Hemithorax eine Thorakoskopie, Lungenspitzenresektion bei kleinbullösen Veränderungen der rechten Lunge und die Jod-Pleurodese erfolgt. Ein erneutes Rezidiv erbrachte die Verdachtsdiagnose Endometriosis extragenitalis der Pleura, welche histologisch zu keiner Zeit gesichert werden konnte. Nachfolgend wurde die Patientin über ein Jahr mit Cerazette therapiert, um eine Amenorrhoe zu erreichen und somit einen erneuten Spontanpneumothorax zu verhindern.
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