{"paper_id":"ef27b032-9452-49f5-b1ad-b9aa09e1679a","body_text":"Subscribe to RSS\nDOI: 10.1055/s-0028-1089212\nLangzeit Follow-Up von Patientinnen mit Endometriose des Septum rectovaginale – Ergebnisse nach radikaler Laparoskopie mit Darmteilresektion\nEinleitung: Endometriose des Septum rectovaginale mit Rektumbefall ist eine seltene Erkrankung, die starke Symptome verursacht. In dieser Langzeitnachbeobachtung nach radikaler fertilitätserhaltender Operation mit Entfernung der Endometrioseherde sollten Beschwerden, Rezidivrate und reproduktionsmediziniche Aspekte untersucht werden.\nMaterial und Patientinnen: 55 prämenopausalen Patientinnen mit Endometriose des Septum rectovaginale und Rectums wurden untersucht. Sie erhielten eine kombiniert laparoskopisch-transvaginale Technik, wobei eine laparoskopisch-assistierte vaginale en bloc-Resektion des Douglas, ein Teils des Septum rectovaginale und eine Rectumteilresektion mittels Endo-GIA und End-zu-End Anastomose durch abdominale Inzisionserweiterung erfolgte. Rezidiv-, Schwangerschafts- und Beschwerderate wurde bei 55 Patientinnen evaluiert.\nErgebnisse: Insgesamt wurden Fragebögen von 30 Patientinnen mit einem medianen postoperativen Intervall von 94 Monaten ausgewertet. Es wurden 18 Schwangerschaften bei 11 Patientinnen berichtet. 7 Patientinnen haben 1 Kind, 1 Patientin hat 2 Kinder und 1 Patientin hat 3 Kinder nach dieser Endometrioseoperation geboren. 27/30 Patientinnen haben seit der Operation keine Beschwerden, 2 Patientinnen sind wegen Endometrioserezidiv operiert worden und 1 Patientin gibt eine Zunahme der Beschwerden an.\nSchlussfolgerung: Unsere Langzeitfollow-up Studie zeigt, dass die radikale Entfernung der Endometrioseherde mit Rectumresection bei Frauen im Reproduktionsalter eine Methode ist, die anhaltende Beschwerdefreiheit sowie Realisierung des Kinderwunsches ermöglicht. Das Verlassen der abdominalen Inzisionserweiterung führt zu besseren kosmetischen Ergebnissen.\nEndometriose","source_license":"CC0","license_restricted":false}