{"paper_id":"eaf67c5b-2ac8-4ab0-8ae0-cd3d5db12924","body_text":"Article\nMethodik und klinische Ergebnisse laparoskopischen Vorgehens bei Darmendometriose\nSearch Medline for\nAuthors\n| Published: | May 20, 2011 |\n|---|\nOutline\nText\nEinleitung: Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Geb�rf�higkeit sind prim�re Ziele der Behandlung der symptomatischen Endometriose. Die operative Sanierung ist ein wichtiger Baustein der Therapie, besonders bei Infiltration des Darms durch Endometrioseherde. Dem Chirurgen bietet sich das laparoskopische Vorgehen an.\nMaterial und Methoden: Insgesamt 114 Patientinnen mit Endometriose des kleinen Beckens und/oder Befall von D�nndarm, Colon oder Rektum wurden laparoskopisch operiert. Bei F�llen von Endometriose im rektovaginalen Abschnitt wurde zuerst eine transvaginale Exzision durchgef�hrt, dann das Rektum zirkul�r mobilisiert und der Endometrioseherd, je nach Ausdehnung und Tiefeninfiltration, durch eine laparoskopisch assistierte tiefe Rektumresektion oder eine oberfl�chliche Abtragung aus der Rektumwand entfernt.\nErgebnisse: Das mediane Lebensalter lag bei 33 Jahren (18 - 54), 53 Patientinnen waren abdominell voroperiert. Die Appendix und der D�nndarm waren in jeweils vier F�llen betroffen, das Sigma bei 53 und das Rektum bei 80 Patientinnen befallen. Zum Teil lag ein mehrfacher Befall vor. Dementsprechend erfolgten vier Appendektomien, vier D�nndarm- und Ileocoecalresektionen, 15 lokale Wandexzisionen aus Sigma oder Rektum, 44 Sigma- und hohe Rektumresektionen und 53 laparoskopisch assistierte tiefe anteriore Rektumresektionen. In drei F�llen musste wegen der Ausdehnung des Befalls im kleinen Becken zu offenem Vorgehen konvertiert werden. Es traten vier postoperative Anastomoseninsuffizienzen nach Rektumresektion auf, in weiteren drei F�llen kam es zu einer rektovaginalen Fistelbildung. Alle F�lle heilten nach Anlage eines protektiven Loop-Ileostomas zwischen dem 4. und 6. postoperativen Tag in der Folgezeit aus. Bei einer Patientin musste am 8. postoperativen Tag eine Appendektomie wegen akuter Appendizitis durchgef�hrt werden. Vier Patientinnen mit postoperativen Def�kationsschmerzen und f�nf mit Harnwegsinfektion wurden konservativ behandelt.\nSchlussfolgerung: Die intestinale Beteiligung einer Beckenendometriose betrifft meist das Rektum im Spatium rectovaginale und das Sigma, soda� eine Sigma- oder Rektumresektion mit Anastomose im unteren oder mittleren Drittel erforderlich wird. Ein laparoskopisches Vorgehen ist sicher durchf�hrbar.","source_license":"CC0","license_restricted":false}