{"paper_id":"970a7950-5293-4111-b942-d4fc13fea01b","body_text":"Subscribe to RSS\nDOI: 10.1055/s-2005-870772\nDas „Outlet-Constipation-Syndrom“: Eine häufige Ursache für Obstipation und Rektorrhagien bei Endometriosepatientinnen\nZiel: Patientinnen mit Endometriose beschreiben häufig eine Vielzahl von darmassoziierten Symptomen. Ziel ist die Identifizierung einer typischen Symptomatologie bedingt durch eine Rektuminfiltration bei Endometriosepatientinnen.\nMethodik: In einem Kollektiv von 1344 Patientinnen mit Endometriose und dem Verdacht auf eine Darmbeteiligung wurden die präoperativ erhobenen anamnestischen Daten bezüglich der Darmfunktion mit den intraoperativ erhobenen Befunden systematisch verglichen.\nErgebnisse: Patientinnen mit einer Rektumstenose berichteten typischerweise über eine Kombination aus Obstipation, gefolgt von Diarrhoen während der Menstruation. Bei ca. 60% der Patientinnen mit Endometriose wurde eine Elongation des Rektosigmoids beobachtet. Die chronische Obstipation beruhte auf dem funktionellen Outlet-Syndrom.\nSchlussfolgerung: Die Assoziation von Obstipation, Schmerzen und Rektorrhagien während der Mens ist nicht pathognomonisch für eine intestinale Endometriose. Das „Outlet-Constipation-Syndrom“ verursacht durch eine Elongation des Rektosignoids ist eine häufigere Ursache für schmerzhafte Obstipation als die direkte Darmbeteiligung bei von Endometriose betroffenen Patientinnen.","source_license":"CC0","license_restricted":false}