{"paper_id":"84f21d77-d881-47e2-acd4-971acc1209f1","body_text":"Article\nKnapp am Albtraum vorbei: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser\nSearch Medline for\nAuthors\n| Published: | May 17, 2018 |\n|---|\nOutline\nText\nEine 40-j�hrige Patientin wurde uns vom Endokrinologen mit dem Verdacht auf eine zirka 5cm zystische L�sion an der linken Nebenniere zugewiesen. Anamnestisch bestand eine bekannte Endometriose, weshalb sie erst k�rzlich einer diagnostischen Laparoskopie unterzogen worden war. Sie leidet unter einer rheumatischen Arthritis unter Therapie mit Bedrocan (med. Cannabis) und hat multiple Bandscheibenvorf�lle. Aufgrund rezidivierender abdomineller Koliken erfolgte eine Bildgebung mittels Leer- und Kontrast-CT, die einen Nebennierentumor oder differentialdiagnostisch eine Endometriose zeigte. Die durchgef�hrten endokrinolgischen Tests (Kortisolsuppressionstest, Katecholaminausscheidung im Harn und Elekrolyte) waren alle negativ, sodass die Patientin zur laparoskopischen Surrenalektomie �berwiesen wurde. Standardm��ig werden alle Bildgebungen der am darauffolgenden Tag zu Operierenden nochmals gepr�ft und mit dem Radiologen diskutiert. Dies erfolgte mit einer anderen Radiologin als durch den Erstbefunder: dabei wurde der Verdacht eines Magendivertikels ge�u�ert, welches f�lschlicherweise prim�r als Nebennierenrindenadenom diagnostiziert worden war. Es erfolgte daraufhin eine erneute CT Kontrolle mit Kontrastpassage im Magen, welche die Diagnose des Fundusdivertikel best�tigten konnte. Die Operation wurde abgesetzt.","source_license":"CC0","license_restricted":false}