{"paper_id":"6078b494-5459-48a3-a865-f9e398e265b7","body_text":"Gynäkologische Endokrinologie\nJ.Gynäkol.Endokrinol.CH2025·28:5–13\nhttps://doi.org/10.1007/s41975-025-00382-1\nAngenommen:4.Februar2025\nOnlinepubliziert:6.März2025\n©TheAuthor(s)2025\nSonographische\nEndometriosediagnostik\nVonIDEAzumSwissStandard2024\nJulianMetzler1 ·MichaelBajka 2\n1 KlinikfürGynäkologie,UniversitätsspitalZürich,Zürich,Schweiz\n2 Volketswil,Schweiz\nQR-Codescannen&Beitragonlinelesen\nZusammenfassung\nEndometrioseist eine komplexeErkrankung mit oftverzögerter Diagnosestellung.\nAktuelleEntwicklungen indersonographischenBildgebunghabendasPotenzial,die\nDiagnostikerheblich zuverbessern. Dietransvaginale SonographiewirdalsMethode\nersterWahl empfohlen,dasienichtinvasiv,aberbreitverfügbar istunddynamische\nUntersuchungen ermöglicht. Sie kann ovarielle Endometriome,tief inﬁltrierende\nEndometrioseundAdenomyosemiteinerSensitivitätundSpeziﬁtätdarstellen,diemit\nderMagnetresonanztomographie mindestens vergleichbar sind.Beientsprechender\nUntersuchungstechnik sindAdhäsionen alsweitere Endometriosemanifestation gut\ndarstellbar.Einschränkungen bestehen jedochbei derDarstellung rein peritonealer\nEndometriose. Protokollewie dasder „International Deep Endometriosis Analysis\nGroup“ (IDEA, 2016)und dessen Erweiterungen bieten strukturierte Ansätze für\ndieDiagnostik. Alternative Protokolleaus denUSAund Australien verfolgen teils\nvereinfachte Ansätze,umdieEﬃzienzundZ ugänglichkeit zuerhöhen. Insbesondere\ndas australische „simpliﬁed eTVUS“zielt auf eine Erstdiagnostik ab, während der\nSwissStandard umfassendere unddetaillierte Untersuchungen nach Checkliste für\nExpertenbietet.DerSwissStandardlegtdabeieinenSchwerpunktaufdiedynamische\nUntersuchungundführtKonzeptewiedie„whit eslidingline“(WSL)undeineEinteilung\ndesBeckens in fünfeinfache Kompartimente ein. Sonographische Zeichen wie das\n„tent sign“,„tailsign“und„omegasign“verbesserndieOrientierung underleichtern\ndieBeurteilung desPeritoneumsundderBeckenwand. TrotzderFortschrittekönnen\nwederTransvaginalsonographie(TVS)nochMagnetresonanztomographie (MRI)eine\nEndometriosesicherausschliessen.EineEndometrioseabklärungsolltedaherimmer\neine ausführliche Anamnese, klinische Untersuchung und Beratung der Patientin\nbeinhalten. Die Verwendung standardisierter Checklisten und Klassiﬁkationen wie\n#EnzianerleichtertdieDokumentationundVerlaufsbeurteilung.\nSchlüsselwörter\nAdhäsionen·TVS·TiefinﬁltrierendeEndometriose·Ultraschall·WhiteSlidingLine\nEinleitung\nEndometrioseisteinehäuﬁgeErkrankung,\nwelche in den letzten Jahren zunehmend\nindenFokusderÖﬀentlichkeitgelangtist.\nBekanntermassen besteht eine lange La-\ntenzzeit biszurDiagnosestellung, wasun-\nter anderem damit zusammenhängt, dass\ngewisse Besonderheiten und Einschrän-\nkungen im Bereich derBildgebung beste-\nhen, welche es zu beachten gilt und auf\ndie im Folgenden eingegangen werden\nsoll. Erfreulicherweise gibt es in diesem\nBereich neue Entwicklungen und Publi-\nkationen, welche die Möglichkeiten einer\nsonographischen Endometrioseabklärung\nzunehmend erweitern.\nJournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz1·2025 5\n\nGynäkologische Endokrinologie\nMethoden der Bildgebung:\nIndikationen, Vor- und Nachteile\nBei Verdacht auf Endometriose soll nach\naktuellen internationalen Empfehlungen\ndie transvaginale Sonographie (TVS) als\nBildgebung der ersten Wahl eingesetzt\nwerden [1–3]. Sie ist praktisch universell\nverfügbar und spielt eine zentrale Rol-\nle im Management von Endometriose im\nBereich Diagnosestellung, Operationspla-\nnung, der damit verbundenen Risikoab-\nschätzung sowie zur Verlaufsbeurteilung\nder Erkrankung [2].\nSonographischlassensichovarielleEn-\ndometriome(OMA), tief inﬁltrierende En-\ndometriose („deep endometriosis“ [DE],\ndeﬁniertalsLäsionmitInﬁltrationtieferals\ndie Peritonealoberﬂäche [4]) undAdeno-\nmyose (AMO) darstellen. Die Sensitivität\nund Speziﬁtät ist für diese Entitäten bei\ngeübtenUntersucherInnendabeimitdem\nMRIvergleichbar[ 5].DergrosseVorteilder\nSonographie im Vergleich zurSchnittbild-\ngebung liegt inderMöglichkeit zurdyna-\nmischen Untersuchung,w e l c h ea l sz e n -\ntraler Aspekt in der Endometriosediagno-\nstik zunehmend Bedeutung erlangt und\nauf die im Weiteren genauer eingegan-\ngen wird. Mit dieser Technik können auch\nAdhäsionen als weitere mögliche Mani-\nfestation einer Endometriose dargestellt\nwerden.\nObwohl neuerdings einzelne Arbeiten\ndie sonographische Darstellung einer rein\nperitonealen Endometriose („superﬁcial\nendometriosis“ [SUP]) beschreiben [6],ist\nderen Nachweis sonographisch im Alltag\ntypischerweise nicht möglich. Wichtig\nzu erwähnen ist, dass peritoneale Endo-\nmetriose im MRI üblicherweise ebenfalls\nnicht darstellbar ist, was in Anbetracht\nihres typischen Wachstumsmusters nicht\nverwundert; peritoneale Läsionen sind\nzwar in der lateralen Ausdehnung sehr\nvariabel und können entweder steck-\nnadelkopfgross sein oder beachtliche\nFlächen einnehmen, aber die Dicke der\nLäsionen liegt oft im Submillimeter- bis\nMillimeterbereich, weshalb sie sich der\nAuﬂösung der gängigen Verfahren der\nBildgebung entziehen. Somit muss kri-\ntisch hinterfragt werden, obein MRI„zum\nEndometrioseausschluss“ oder ein MRI\nnacheinerunauﬀälligensonographischen\nEndometrioseabklärung durch eine ge-\nschulte Untersucher*in wirklich indiziert\nist. Indikationen für das MRI existieren\nz.B. bei Verdacht auf höher gelegene\n(extrapelvine) Läsionen, multifokale tiefe\nEndometriose oder Beckenwandinﬁltrati-\non, wo die TVS an ihre Grenzen stösst.\nAuch bei der Befundung von MRI-Daten\nsolltenendometriosespeziﬁsche Protokol-\nle wie der „deep pelvic endometriosis\nindex“ (dPEI) angewandt werden [7, 8].\nAufgrund der genannten Problematik\nder Nichtdarstellbarkeit der peritonealen\nEndometriose können also TVS und MRI\nzwar eine vorhandene Endometriose be-\nstätigen („rule-in“), aber keine Endome-\ntrioseausschliessen(kein„rule-out“).Trotz\nFortschritteninderBildgebungsollteeine\nEndometrioseabklärung eine ausführliche\nAnamnese, eine Spekulum- und bimanu-\nelle Untersuchung sowie eine umfassen-\ndeBeratungundAufklärungderPatientin\nüber Möglichkeiten und Grenzen der Di-\nagnostik beinhalten, um Missverständnis-\nsen vorzubeugen [2]. Der Vollständigkeit\nhalber sei erwähnt, dass die Computerto-\nmographieinderEndometriosediagnostik\naufgrundderschlechten Weichteildarstel-\nlung keinen Stellenwert hat.\nUntersuchungsprotokolle: von\n„IDEA“ zum Swiss Standard\nVorabseierwähnt,dassterminologischim\nUltraschall korrekterweise nicht von (En-\ndometriose-)Knoten gesprochen werden\nsoll,dadiesimpliziert,dassdieHerdestets\naus einem kugeligen Gewebsplus beste-\nhen, welches prinzipiell tastbar wäre. Da\ndiesjedochfürperitonealeHerdewieauch\nfürAdhäsionennichtzutriﬀt,wirdindieser\nArbeit der BegriﬀLäsion verwendet.\nDie International-Deep-Endometriosis-\nAnalysis(IDEA)-Gruppe publizierte 2016\nein Konsensuspapier zur systematischen\nsonographischen Evaluation des Beckens\nbei Endometrioseverdacht [9]. Die Arbeit\ndarf als wegweisend bezeichnet werden\nund beinhaltet didaktisch wertvolle sche-\nmatische Darstellungen der einzelnen\nStrukturen.\nDie vorgeschlagene Abklärung erfolgt\nin4Schritten:1.Routineuntersuchungvon\nUterusundAdnexen(inkl.Abklärungbzgl.\nAMO und OMA); 2. Evaluation sonogra-\nphischer „Softmarker“ wie lokaler Druck-\ndolenz und Mobilität der Ovarien; 3. Aus-\nschluss oder Nachweis einer Douglas-Ob-\nliteration mittels „sliding sign“; 4. Suche\nnach DE-Läsionen imvorderen und hinte-\nren Kompartiment.\nZwischenzeitlichistvielpassiert:ImJahr\n2024 wurden fast zeitgleich Arbeiten aus\ndenUSA,derSchweizundAustralienpubli-\nziert, welche den aktuellen Stand der For-\nschung in aktualisierten Untersuchungs-\nprotokollen abbilden bzw. eigene Unter-\nsuchungsabläufe vorschlagen [1, 10, 11].\nZudemveröﬀentlichtedieIDEA-Gruppeim\ngleichen Jahr ein Addendum zur Beurtei-\nlung der Parametrien [12].\nD i eV i e l f a l ta na k t u e l l e nV e r ö ﬀ e n t l i -\nchungen kann fast überfordernd wirken.\nKlar ist, dass jedes dieser Protokolle spe-\nziﬁsche Stärken und Schwächen aufweist,\ndie im klinischen Alltag berücksichtigt\nwerden sollten. Das ursprüngliche IDEA-\nPaper bietet einen strukturierten An-\nsatz mit standardisierter Terminologie\nund Messungen [9]. Sein oben erklär-\ntes vierstuﬁges System ermöglicht eine\numfassende Evaluierung und hat breite\nAnerkennung in der klinischen Praxis ge-\nfunden. Es legt einen starken Fokus auf\ndynamische Untersuchungen, beschreibt\naber nur die häuﬁgsten endometrioseas-\nsoziierten Adhäsionen.\nBereits diese Publikation erfordert je-\ndochfortgeschritteneUltraschallkenntnis-\nse, wodurch es für weniger erfahrene An-\nwender herausfordernd sein kann.\nDas 2024 publizierte Paper derSocie-\nty of Radiologists in Ultrasound (Young\net al.) basiert auf dem Konsens eines\ninterdisziplinären Panels aus Radiologen,\nGynäkologen, Reproduktionsmedizinern\nundminimal-invasiv tätigen Chirurgen. Es\npropagiert, die Ultraschallroutineuntersu-\nchungdesBeckenszustandardisierenund\nzuerweiternundsomitdieZugänglichkeit\nzuerhöhen. Alsamerikanisches Positions-\npapier spricht es neben Ärzten (Radio-\nlogen, Gynäkologen) auch nichtärztliche\n„sonographers“ an, die im US-Gesund-\nheitswesen häuﬁg die Untersuchungen\nnach deﬁnierten Abläufen durchführen,\nwelcheerstim Anschlussradiologischbe-\nfundet werden. Es deﬁniert eine gezielte\nScreeningpopulation, erklärt, wie die so-\nnographische Basisuntersuchung gezielt\nerweitert werdenkann,beschreibtdirekte\nund indirekte Zeichen der Endometriose\nund schlägt ein Grading- und Reporting-\n6 JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz1·2025\n\nSystem vor. Zur Verbesserung der Detek-\ntionsrate von Endometriose empfehlen\ndie Autoren bei klinischem Verdacht auf\nEndometriose, neben der Standardunter-\nsuchung von Uterus und Ovarien einen\n„augmented pelvic US“ durchzuführen,\nwelcher eine Untersuchung des posteri-\noren Kompartiments, eine Beschreibung\nder relativen Position von Uterus und\nOvarien und das uterine Sliding-Manö-\nver beinhaltet; Zusatzuntersuchungen,\nwelchegemässAutorenin5minoderwe-\nniger durchgeführt werden können. Als\nZweitlinienbildgebung wird schliesslich\ndas „advanced endometriosis imaging“\nbeschrieben, welches die Krankheitsaus-\nbreitung erfassen und in der Operations-\nplanung helfen soll. Dieses kann gemäss\nden Amerikanern Ultraschall- oder MRI-\nbasiert erfolgen, abhängig von den haus-\ninternen Praktiken und den vorhandenen\ntechnischen und personellen Ressourcen\n(Expertise).Dabeiwirdfürdiesonographi-\nsche DE-Abklärung empfohlen, gemäss\nvorhandenen Protokollen wie IDEA 2016\nzu untersuchen; das MRI soll gemäss en-\ndometriosespeziﬁschen Untersuchungs-\nHierstehteineAnzeige.\nK\nundBefundungsprotokollenerfolgen(vgl.\nz.B. „dPEI“, wie oben erläutert).\nDas im Herbst 2024 publizierte aus-\ntralische Protokoll von Deslandes und\nLeonardi verfolgt einen vereinfachten\nAnsatzaufBasisvonIDEA,derdieEﬃzienz\nund Zugänglichkeit bei der Endometrio-\nsescreeninguntersuchung verbessern soll\n[11]. Dies macht es besonders für die\nErstdiagnostik attraktiv.\nDie Autoren schlagen ein zweispuriges\nKonzeptvor,welcheszumeineneinbreites\nScreening, zum anderen aber eine detail-\nliertere Abklärung durch ExpertInnen er-\nmöglichensoll.Im„simpliﬁedeTVUS“(e=\n„endometriosis“)erfolgt1.dieDarstellung\nvonUterusundOvarien,2.dieBeurteilung\ndes „sliding sign“ (welches hier allerdings\naufdieUterusrückseite beschränkt bleibt)\nzur Beurteilung einer allfälligen Douglas-\nObliteration sowie 3. eine eingeschränkte\nBeurteilung des hinteren Kompartiments\nauf das Vorliegen von Endometrioseläsio-\nnen.Demgegenüber enthältein„compre-\nhensive eTVUS“ im Prinzip den vierstuﬁ-\ngen Behandlungsablauf von IDEA 2016+\nAddendum,wieweiter obenbeschrieben.\nDie Anfang 2024 von der Schweizeri-\nschen Gesellschaft für Ultraschall in der\nMedizin publizierte Arbeit ( Swiss Stan-\ndard) setzt auf eine didaktisch innovative\nMethode, indem es die „white sliding\nline“ (WSL) als zentrales Untersuchungs-\nelement einführt und den Beckenraum\nin fünf sonomorphologisch deﬁnierte\nKompartimente unterteilt [10]. Weitere\ndidaktische „landmarks“ beinhalten das\n„tentsign“und„omegasign“.DieWSL,die\nsonoanatomische Einteilung und der Un-\ntersuchungsablauf werden weiter unten\nausführlich erklärt. Das Paper beinhaltet\neine Checkliste und ist direkt mit der\naktuellen #Enzian-Klassiﬁkation von 2021\nverknüpft. Es ermöglicht somit ein struk-\nturiertes Absuchen aller Kompartimente\nbezüglich des Vorhandenseins von En-\ndometriose, während Lokalisation und\nAusmass der erhobenen Befunde direkt\nmittels #Enzian dokumentiert werden\nkönnen.\nDurch die noch stärkere Ausrichtung\nauf das „sliding“ als zentrales Instrument\neiner dynamischen Untersuchung ist die-\nse Technik nicht nur auf das hintere Kom-\npartiment beschränkt, sondern kann um-\n\nGynäkologische Endokrinologie\nAbb. 1 8 a#EnzianimAppleAppStore, b#EnzianimGooglePlayStore\nAbb. 2 8„Whiteslidingline“.EntlangdergesamtenhyperechogenenLinie\nmusseinuneingeschränktesGleitenderangrenzendenStrukturenmöglich\nsein.FürmehrBilderundVideossiehe[ 10]\nfassend überall dort eingesetzt werden,\nwo„Organverschieblichkeiten“ imkleinen\nBecken physiologischerweise anzutreﬀen\nsein sollten.\nDurchdievielenhilfreichenMöglichkei-\nten sind das Protokoll und die Checkliste\netwasausführlicher.Umdennochzugäng-\nlich zu sein, beinhaltet es zahlreiche Ab-\nbildungen und 45Videoclips,welche eine\npraxisnahe Anleitung für jede(n) bieten,\ndie oder der eine solche Untersuchungs-\ntechnik erlernen möchte.\nDie aktuelle Häufung an neuen Unter-\nsuchungsprotokollen zeigt klar, dass die\nsonographische Endometriosediagnostik\nimmer noch steten Veränderungen und\nVerbesserungenunterworfenist.Während\numfassendere Protokolle den Anspruch\nerheben, die Darstellung möglichst aller\nEndometrioseläsionen zu erlauben, kön-\nnen vereinfachte Protokolle den Zugang\nzurDiagnostikfüreinegrösserePopulation\nerleichtern.\nNichtunerwähntbleibensoll,dassthe-\nmenverwandte Publikationen weiterhin\ngültig sind. So besitzen Endometriome\nklar deﬁnierte sonographische Kriteri-\nen und sollten wie alle Adnexbefunde\ngemäss IOTA-Nomenklatur beschrieben\nwerden [2, 13]. Gleiches gilt für die revi-\ndierten MUSA-Kriterien bei Adenomyose\n[14]. Schliesslich müssen die erhobenen\nBefunde korrekt dokumentiert werden.\nDies geschieht noch häuﬁg per „Freitext“,\nhilfreich sind jedoch Checklisten wie die\nder SGUMGG (Download: siehe [15]). Die\ngenannte Checkliste ermöglicht neben\neiner vollumfänglichen Dokumentation\ndes kleinen Beckens auch die Klassiﬁka-\ntion mit ultraschallbasiertem #Enzian(u)-\nScore. Vorteil der #Enzian-Klassiﬁkation\ngegenüber der altbekannten rASRM-Klas-\nsiﬁkation ist zum einen, dass jegliche Art\nund Lokalisation der Endometriose (SUP,\nOMA,DE,AMO)exaktbeschriebenwerden\nkann und dass #Enzian mittels Ultraschall\n(#Enzian(u)), MRI (#Enzian(m)) wie auch\n„surgery“ (#Enzian(s)) erhoben werden\nkann. Die Dokumentation dieser Klassi-\nﬁkation erlaubt es der untersuchenden\nPerson selbst sowie den nachbehandeln-\nden Kolleg*innen, die Krankheitsausbrei-\ntung bei einer konkreten Patientin sehr\neinfach per „Blickdiagnose“ zu verste-\nhen, standardisiert zu dokumentieren,\nmit späteren sonographischen oder intra-\noperativen Erhebungen zu vergleichen,\nfür Forschungsprojekte zu nutzen etc. Da\ndievermeintlicheKomplexitätderKlassiﬁ-\nkation gerade für Anfänger abschreckend\nwirken kann, wurde eine Handy-App ent-\nwickelt, mit welcher die Erfassung und\nDokumentation sehr einfach möglich ist.\nDie App ist gratis in den gängigen App-\nStores verfügbar (. Abb. 1a, b).\nDynamische Untersuchung und\nKompartimentierung im Swiss\nStandard\nWährendimIDEA-Protokoll2016wieoben\nbeschriebendas„slidingsign“imDouglas\ngesuchtunddasvordereundhintereKom-\npartimentnachDEabgesuchtwerdensoll,\nwird heute eine detailliertere Abklärung\npropagiert [10].\nGrundlageundBasi sderUntersuchung\nist eine neu eingeführte Struktur namens\n„white sliding line“ (WSL, . Abb. 2). Die-\nseentspricht einer hyperechogenen Linie,\nwelcheanteriorimSeptumvesicovaginale\nbeginnt,aufdenUterusübergehtunddie-\nsenkompletteinhüllt,umimAnschlussins\nSeptum rectovaginale überzugehen. Die\nWSL entspricht der uterovaginalen Fas-\nzie, einem Teil der endopelvinen Faszie.\nDie WSL kann durch sanften kontinuierli-\nchenDruckimklassischenMediansagittal-\nschnitt üblicherweise problemlos darge-\nstellt werden. Physiologischerweise müs-\nsenandieWSLangrenzende Organe (Bla-\nse,Adnexe,Dünndarm,Rektosigmoid)auf\nSondendruck entlang der gesamten WSL\nfrei verschieblich sein. Die zweite Hand\nder untersuchenden Person löstdafür mit\netwas suprasymphysärem Druck eine Be-\nwegung desUterusfundusausundmacht\nso die Verschieblichkeit sichtbar.\nDie durch Sondenbewegung (Druck)\nmögliche dynamische Untersuchung\n(dTVS) beschränkt sich aber nicht nur\nauf die WSL, sondern soll im gesamten\nkleinen Becken grosszügig eingesetzt\nwerden. Zur systematischen „Kartierung“\nhilft die Einteilung des kleinen Beckens\nin Kompartimente, welche der Reihe\nnach durchgegangen werden können. In\nder Literatur existieren hier verschiedene\nDeﬁnitionen und Einteilungen in bis zu\n9K o m p a r t i m e n t e[7]. Um einen guten\nKompromiss zwischen der variablen ana-\ntomischen Lokalisation der Endometriose\nund Merkbarkeit beizubehalten, deﬁniert\n8 JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz1·2025\n\nAbb. 3 9„Tail“,\n„tent“und„omega\nsign“.ImQuer-\nschnittbeschreibt\ndieWSLander\nUterusoberﬂäche\neineArtIgluzelt\n(„tentsign“,b).Die\nseitlichenAusläufer\nschlagenlateral\nschwänzchenartig\nnachkranialum\n(rechtsundlinks\n„tailsign“,a, c).Ins-\ngesamtergibtsich\ndarausdas„omega\nsign“(a–c),welches\neinegrossﬂächige\nBeurteilungdes\nPeritoneumsim\nkleinenBecken\nmiteinerklaren\nDarstellungderBe-\nckenwanderlaubt.\nabd.abdominal,\nrp.retroperitoneal,\nUt.Uterus\nderSchweizerStandard5Kompartimente:\nzentral, vorn, hinten, lateral links+rechts.\nDer von der WSL eingehüllte Bereich\nwirdals zentrales Kompartimentbezeich-\nnetundbeinhaltet dieuterineSerosa,den\nUterus (Adenomyose?) und die vaginalen\nFornices. Der retrouterine Bereich des (al-\nlenfalls obliterierten) Douglas wird eben-\nfallszumzentralenKompartimentgezählt.\nDementsprechend existiert ventral da-\nvon dasanteriore Kompartiment (Inhalt:\nvesikouterine Region, Blasendach, Bla-\nsenwand,vesikovaginales Septum,distale\nUreteren) und hinter der WSL daspos-\nteriore Kompartiment (rektovaginales\nSeptum und Rektosigmoid).\nLinks und rechts der WSL existiert ein\nlaterales Kompartiment, welches die Ad-\nnexen, die Beckenwand sowie die Liga-\nmente um den Uterus enthält (Lig. latum,\nLig. sacrouterinum, Lig. cardinale). Auch\nDarmschlingen könnenunteranderemim\nlateralen Kompartiment dargestellt wer-\nden.\nHilfreiche Werkzeuge: „tent sign“ ,\n„tail sign“ und „omega sign“\nIm Swiss Standard werden zusätzliche so-\nnographische Zeichen („signs“) beschrie-\nben, welche die Orientierung im Becken\nund damit das Denken in Kompartimen-\nten erleichtern sollen. Diese „signs“ verra-\ntenauch,woüberallphysiologischerweise\n„sliding“ zu erwarten ist, und helfen die\nlateralen Grenzen der Bauchhöhle zu ﬁn-\nden.\nWird die Sonde aus dem üblichen Me-\ndiansagittalschnitt um90Gradim Uhrzei-\ngersinngedreht,kannnichtnurderUterus\nim Transversalschnitt dargestellt werden,\nwasäusserstwichtigistfürdieBeurteilung,\nob angeborene Fehlbildungen („congen-\nital uterine anomalies“ [CUA]) vorliegen.\nGleichzeitig verändert sich die Form der\ndenUteruseinhüllenden WSLzueiner Art\nKuppel- oder Igluzelt, was als „tent sign“\nbeschrieben wird (. Abb. 3a).\nWirdderGriﬀderVaginalsondenunet-\nwasangehoben oderabgesenkt, kann die\ngesamte posteriore Uterusserosa von der\nZervix bis zum Fundus auf Endometriose-\nläsionen abgesucht werden, welche sich\nmeist als unregelmässig geformte, hypo-\nechogeneBereicheoderUnterbrechungen\nderWSL präsentieren; Endometrioseläsio-\nnen können sich jedoch sehr heterogen\nalsglattoderunscharfbegrenztdarstellen\nund entweder eine homogene oderhete-\nrogene Textur aufweisen [12].Entlang der\ngesamten Serosa muss, wie beschrieben,\neinpositives„sliding“zudenumliegenden\nOrganen darstellbar sein.\nN u nk a n nd e rG r i ﬀd e r( i m m e rn o c h\num 90 Grad gedrehten) Vaginalsonde et-\nwas nach rechts (respektive links) bewegt\nwerden, um den Bereich links (respekti-\nve rechts) der WSL zu beurteilen (late-\nrales Kompartiment). Das „tent sign“ der\nWSL geht dabei nach lateral nahtlos auf\ndasPeritoneumderBeckenwandüberund\nbeschreibt dabei eine schwänzchenartige\nKurvenach oben(„tail sign“,. Abb. 3a, c).\nÜber die gesamte Breite des kleinen Be-\nckens ergibt sich somit die Abfolge „tail-\ntent-tail“,wasaneinandergereiht etwader\nForm eines Omegas entspricht („omega\nsign“,. Abb. 3a–c).\nDiese Zeichen lassen sich in unserer\nErfahrung mit wenig Übung bei praktisch\nallenPatientinnendarstellenundermögli-\nchenbereitsnachwenigenAnwendungen\neine völlig neue Orientierung im Bereich\nder Beckenwand. Darstellbar ist die ge-\nsamte peritoneale Oberﬂäche der Fossae\novaricae, wobei die anfangs erwähnten\nEinschränkungen zur Beurteilung des Pe-\nritoneums weiterhin gelten. Gelegentlich\nJournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz1·2025 9\n\nGynäkologische Endokrinologie\nAbb. 4 8RechterUreterimBereichdes„Ureterknies“.Medialdavonistdas\nuterineGefässbündelsichtbar.ManbeachtediehyperechogeneLiniealsTeil\ndes„tailsign“\nAbb. 5 8DieWSL( weisse Pfeile)istanderUterushinterwandunterbrochen\nundunscharfbegrenzt( Pfeilspitzen).UrsacheisteineadhärenteEndome-\ntrioseläsion( Sternchen)\nAbb. 6 9TiefeEn-\ndometriosedesRek-\ntumsmiteinermaxi-\nmalenAusdehnung\nvon39,7mm(#Enzi-\nanC3)\nlassen sich dennoch kleinste Einschluss-\nzystchen, winzige Auﬂagerungen auf der\nsonstglatten Oberﬂäche odereine hyper-\nechogeneVerdickungalsZeicheneinerFi-\nbroseplattedarstellen.Direktsubperitone-\nal kann zudem der Verlauf der Beckenge-\nfässe sowie der Ureteren dargestellt wer-\nden (. Abb. 4).\nEineStauung(sichtbarz.B.durcheinen\ngrosslumigen Ureter oder einen Kaliber-\nsprung) oder Läsionen in diesem Bereich\nmüssen genauestens abgeklärt und um\neine Nierensonographie zum Ausschluss\neinerStauungergänztwerden;diesgiltfür\ntiefeEndometrioseimlateralenKomparti-\nmentsowiefürdasVorliegenvonEndome-\ntriomen (Surrogatmarker für begleitende\nDE!). Klinisch entscheidend ist, ob es sich\numeineextrinsischeoderintrinsischetiefe\nEndometriose des Ureters handelt [12].\nAus der Sondenposition zur Darstel-\nlung des „tent sign“ heraus können auch\ndie Ligg. cardinalia und sacrouterina ein-\nfach aufgesucht werden, was am Beispiel\nder linken Seite erklärt werden soll. Der\nSondengriﬀ im Transversalschnitt wird\netwas rechts (Patientenseite) geschwenkt\nund dann angehoben, sodass sich das\nBild entlang der linken Uterushinterwand\nund -seitenwand nach kaudal bewegt.\nBald werden A. und V. uterina im Lig.\ncardinale sichtbar. Wird der Griﬀ noch\netwas weiter angehoben (Blick geht also\nnach kaudal) und aus der 90°-Position\nnoch etwas weiter im Uhrzeigersinn ge-\ndreht (ca. 120–140°), kann das linke Lig.\nsacrouterinum dargestellt werden. Dieses\nist eine typische Prädilektionsstelle für\ntiefe Endometriose und sonographisch\nphysiologischerweise hyperechogen und\nglatt begrenzt. Typisch für tiefe Endome-\ntriosewärenhierhypoechogene, irregulär\nbegrenzte Läsionen, während sich die\nSUP (die hier auch häuﬁg auftritt) leider\nnur selten darstellen lässt (allenfalls noch\nleichter beim Vorhandensein etwas freier\nFlüssigkeit). Adhäsionen zu Adnexen oder\nzum Darm sollen mittels dTVS gesucht\nwerden.\nEinfachergestaltet sichdieDarstellung\nvon Septum rectovaginale, Douglas und\nRektum.\nWird die Sonde im Mediansagittal-\nschnitt etwas zurückgezogen, eröﬀnet\nsich ein einprägsamer Blick auf Urethra,\nVagina und Septum rectovaginale (von\nrechts nach links). Nun kann das Septum\nsowie die Rektumvorderwand mit den\nAugenﬁxiertwerden,durcherneutes Vor-\nschiebenderSondekanndieVorderwand\ndes Rektums bei fast allen Patientinnen\neinwandfrei beurteilt werden. Bei der Be-\nurteilung des Douglas und des hinteren\nKompartiments ist auf Unterbrechungen\nin der WSL und aufgehobenes „sliding“\n(„moving block“) zu achten, da diese\ntypisch für DE in diesem Bereich sind\n(. Abb. 5).\nNachgewiesene Läsionen sollten in\nzwei Ebenen mit drei Massen erfasst\nwerden (. Abb. 6).\nFür weitere Details zur Kompartimen-\ntierung und deren Untersuchung verwei-\nsen wir auf den Swiss Standard, welcher\nals Open-access-Artikel frei zugänglich ist\n[10]. Für eine Untersuchung müssen, je\nnach Krankheitsausbreitung und Anzahl\nder erhobenen Befunde, etwa 20–45min\nveranschlagtwerden.Unbestrittenisteine\nderartumfangreicheAbklärungimPraxis-\nalltagvielerniedergelassener KollegInnen\nleider kaum möglich. Zukünftig muss ei-\nneadäquateVergütungsichergestelltwer-\nden sein, um derartig komplexe Untersu-\nchungenaufwandsentsprechendabzugel-\nten. Neue KI-gestützte Technologien zur\nBildanalyse oder „live guidance“ könnten\ninZukunft helfen,Endometrioseabklärun-\ngen einfacher und eﬃzienter zu gestalten\n[16].\n10 JournalfürGynäkologischeEndokrinologie/Schweiz1·2025\n\nHierstehteineAnzeige.\nK\n\nFazit für die Praxis\nDie transvaginale Sonographie (TVS) ist bei\nEndometrioseverdacht die Bildgebung der\nWahl. Sie bietet ähnlich wie das MRI hohe\nSensitivität für tiefe Endometriose (DE), ova-\nrielle Endometriome (OMA), Adenomyose\n(AMO) und Adhäsionen, jedoch begrenzte\nMöglichkeiten bei peritonealer Endometrio-\nse. Dynamische Untersuchungen, insbeson-\ndere durch Protokolle wie IDEA und den Swiss\nStandard, sind entscheidend. Hilfreiche Werk-\nzeuge sind sonographische Zeichen wie die\n„white sliding line“ und eine klare Kompar-\ntimentierung des Beckens. Eine sorgfältige\nAnamnese, klinische Untersuchung und pa-\ntientenindividuelle Beratung bleiben unver-\nzichtbar. Standardisierte Checklisten opti-\nmieren die Diagnostik und Dokumentation,\nwährend Apps und Videotutorials die Anwen-\ndung erleichtern. Solide Ultraschallkenntnis-\nse und interdisziplinäre Zusammenarbeit\nsind für eine optimale Patientenversorgung\nessenziell. Während alle Patientinnen mit ent-\nsprechender Symptomatik Zugang zu einem\n„Basisendometriosescreening“ erhalten soll-\nten, können die genaue Krankheitsausdeh-\nnungsabklärung und die Operationsplanung\nin spezialisierten Sprechstunden erfolgen.\nKorrespondenzadresse\nDr. med. univ. Julian Metzler\nKlinikfürGynäkologie,UniversitätsspitalZürich\nRämistrasse100,8091Zürich,Schweiz\njulian.metzler@usz.ch\nProf. Dr. med. Michael Bajka\nVolketswil,Schweiz\nmichael.bajka@hin.ch\nRésumé\nL’échographie dans le diagnostic de l’endométriose. De l’IDEA au Swiss\nStandard 2024\nL’endométriose est une aﬀection complexe dont le diagnostic est souvent\ntardif. Les développements actuels de l’échographie ont le potentiel d’améliorer\nconsidérablement le processusde diagnostic. L’échographie transvaginale étant\nnoninvasive, mais largement disponible et permettant desexamens dynamiques,\nest recommandée commeméthode de premier choix. Avec une sensibilité et une\nspéciﬁcité aumoinscomparablesàl’imagerie parrésonance magnétique, ellepeut\nvisualiserdesendométriomesovariens,desendométriosesinﬁltrantesprofondesetdes\nadénomyoses.Avecunetechnique d’examenappropriéelesadhérencespeuventêtre\nfacilementreprésentéescommeunemanifestationsupplémentairedel’endométriose.\nLa visualisation de l’endométriose purement péritonéale présente cependant des\nlimites. Des protocolestels qu’IDEA2016et ses extensions oﬀrentdes approches\ndiagnostiquesstructurées. Desprotocolesalternatifs desÉtats-Unisetdel’Australie\nadoptentparfoisdesapprochessimpliﬁéespouraccroîtrel’eﬃcacitéetl’accessibilité.\nPlusparticulièrement, le«simpliﬁedeTVU S»australien viseunpremier diagnostic,\ntandis que le «Swiss Standard» oﬀre aux experts des examens plus étendus et\ndétaillésselondeslistesdecontrôle.LeSwissStandardmetl’accentsurl’investigation\ndynamique et introduit desconceptstels quela«White Sliding Line» (WSL) et une\ndivisiondubassinencinqcompartimentssimples.Lessigneséchographiquestelsque\nlesignedelatente, lesignedelaqueueetlesigneomégaaméliorentl’orientationet\nfacilitentl’évaluationdupéritoineetdelaparoipelvienne. Malgrélesprogrèsatteints,\nni le TVSni l’IRMne peut exclurede façonﬁable laprésence d’une endométriose.\nUndiagnosticdel’endométriosedoitdonctoujoursinclureuneanamnèsedétaillée,\nun examen clinique et un entretien de consultation avec la patiente. L’utilisation\ndeslistesdecontrôleet desclassiﬁcationsnormalisées tellesque#Enzian facilite la\ndocumentationetl’appréciationdel’évolution.\nMots clés\nAdhérences·Échographietransvaginale·Endométrioseinﬁltranteprofonde·Échographie·White\nSlidingLine\nFunding. OpenaccessfundingprovidedbyUniver-\nsityofZurich\nEinhaltung ethischer Richtlinien\nInteressenkonﬂikt. J.MetzlerundM.Bajkasind\nGründervonScanvioMedicalAG.\nFürdiesenBeitragwurdenvondenAutor/-innen\nkeineStudienanMenschenoderTierendurchgeführt.\nFürdieaufgeführtenStudiengeltendiejeweilsdort\nangegebenenethischenRichtlinien.\nOpen Access.DieserArtikelwirdunterderCreative\nCommonsNamensnennung4.0InternationalLizenz\nveröﬀentlicht,welchedieNutzung,Vervielfältigung,\nBearbeitung,VerbreitungundWiedergabeinjegli-\nchemMediumundFormaterlaubt,sofernSieden/die\nursprünglichenAutor(en)unddieQuelleordnungsge-\nmäßnennen,einenLinkzurCreativeCommonsLizenz\nbeifügenundangeben,obÄnderungenvorgenom-\nmenwurden.DieindiesemArtikelenthaltenenBilder\nundsonstigesDrittmaterialunterliegenebenfallsder\ngenanntenCreativeCommonsLizenz,sofernsichaus\nderAbbildungslegendenichtsanderesergibt.Sofern\ndasbetreﬀendeMaterialnichtunterdergenannten\nCreativeCommonsLizenzstehtunddiebetreﬀende\nHandlungnichtnachgesetzlichenVorschriftenerlaubt\nist,istfürdieobenaufgeführtenWeiterverwendun-\ngendesMaterialsdieEinwilligungdesjeweiligen\nRechteinhaberseinzuholen.WeitereDetailszurLizenz\nentnehmenSiebittederLizenzinformationauf http://\ncreativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de.\nLiteratur\n1. 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BalicaA, Dai J, PiiwaaK, QiX, Green AN,Phillips\nNetalAugmentingendometriosisanalysisfrom\nultrasounddatawithdeeplearning\nHinweis des Verlags. DerVerlagbleibtinHinblick\naufgeograﬁscheZuordnungenundGebietsbezeich-\nnungeninveröﬀentlichtenKartenundInstituts-\nadressenneutral.","source_license":"CC0","license_restricted":false}